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Flacher CPU-Kühler

Thermalright verspricht für den Low-Profile-Kühler AXP-100, dass er auch in kompakten PC-Gehäusen leistungsfähige Prozessoren vor dem Überhitzen bewahrt. Inklusive Lüfter ist er lediglich 58 mm hoch. Der PWM-Ventilator mit einer Kantenlänge von 10 cm läuft mit 900 bis 2500 U/min. Damit der Lüfter auch in engen Gehäusen nicht aneckt, gestatten es die Montagelöcher, ihn in beide Richtungen um jeweils bis zu 15 mm versetzt zu montieren. Der AXP-100 passt auf gängige AMD- und Intel-Prozessoren und ist ab Mitte Januar für 45 Euro erhältlich. (chh)

Mehr Grafikkarten, weniger Grafikchips

Gewachsen ist die Zahl der weltweit verkauften Grafikkarten im dritten Quartal 2012. Insgesamt setzten AMD, Nvidia und Co. von Juli bis September 17,54 Millionen Stück ab. Das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal beziehungsweise 2 Prozent zum Vorjahreszeitraum, wie aus einer Analyse der US-amerikanischen Marktforscher von Jon Peddie Research hervorgeht. Der Absatzanstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal ist beachtenswert, liegt er doch deutlich über dem 10-Jahres-Mittel von 10,6 Prozent. Die Zahl der verkauften PC-Systeme wuchs laut Jon Peddie im Q3/2012 dagegen nur um 0,6 Prozent auf 87,6 Millionen Stück. Als Datenbasis gibt Peddie dafür den Durchschnitt der Daten von Dataquest, IDC und HSI an.

Klarer Marktführer bleibt Nvidia: auf 64 Prozent der verkauften Grafikkarten (11,23 Mio.) sitzen GPUs der Kalifornier. Damit konnte Nvidia seinen Anteil im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozentpunkte verbessern. AMD verlor dagegen rund 4 Prozentpunkte und sank auf 35,7 Prozent. Das derzeit in schwierigem Fahrwasser befindliche Unternehmen konnte nur 6,26 Millionen Grafikkarten absetzen. Zwar noch gelistet, aber kaum noch von Bedeutung für den Gesamtmarkt sind Matrox und S3 Graphics mit 40 000 beziehungsweise 10 000 verkauften Einheiten weltweit.

Abgenommen hat laut Peddie die Zahl der verkauften Einsteiger-Grafikkarten. Diese werden Stück für Stück von Intels und AMDs Prozessorgrafikkernen (Intel Ivy Bridge, AMD Llano und Trinity) kannibalisiert, die die Bedürfnisse vieler einfacher PC-Anwendungen bereits erfüllen. Genaue Zahlen nennt JPR nicht.

Nimmt man eben jene GPUs von Prozessoren (und älteren Chipsätzen) mit ins Boot, hat die reine Zahl der abgesetzten Grafikchips im drittel Quartal 2012 allerdings abgenommen. 120 Millionen Stück wurden verkauft – ein Rückgang um 4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal des Jahres. Marktführer blieb dabei Intel mit 71,75 Millionen GPUs, gefolgt von AMD (25,43 Mio.) und Nvidia (22,25 Mio.). (mfi)

Gaming-PCs zum Übertakten

Die Gaming-PCs der Serie Acer Aspire G5920 Predator stellen dank leistungsfähiger Grafikkarten anspruchsvolle 3D-Spiele flüssig dar. Zur Auswahl stehen Nvidia-Grafikkarten der Typen GeForce GTX 660, GTX 670 und GTX 680 sowie das AMD-Modell Radeon HD 7970. Acer baut den Quad-Core-Prozessor Core i7-3770K mit offenem Multiplikator ein. Eine passende Übertaktungssoftware liefert der Hersteller mit. Die Basisversion des Aspire G5920 Predator ist mit einer 2-TByte-Festplatte ausgestattet. In den teureren Varianten kommt eine Solid-State Disk mit bis zu 128 GByte Kapazität hinzu. Zur weiteren Ausstattung der ab 1200 Euro erhältlichen Rechner zählen 16 GByte Arbeitsspeicher, ein Kartenleser, zwei Hot-Swap-Rahmen für Festplatten, 2 × USB 3.0 und Windows 8. (chh)

Mini-ITX-Board für Oldie-Hardware

Um alte Hardware mit einem kompakten, modernen Rechner weiternutzen zu können, gibt es von Gigabyte das Mini-ITX-Board GA-C847N. Zu den Besonderheiten zählen ein PCI-Slot sowie IDE-, Parallelport- und RS/232-Anschluss. Der Hersteller lötet auf das Board einen Dual-Core-Prozessor Celeron 847 mit 1,1 GHz Taktfrequenz und 2 MByte L2-Cache sowie den Chipsatz NM70 auf. Das GA-C847N lässt sich mit zwei DDR3-DIMMs bestücken. Intern bietet es unter anderem 1 × SATA 6G, 2 × SATA II sowie je einen Pfostenstecker für die serielle und parallele Schnittstelle. Monitore steuert das Board per HDMI oder VGA an. Das Gigabyte GA-C847N kostet rund 92 Euro. (chh)

High-End-GPU für Tablets

Die britische Firma Imagination Technologies hat im Rahmen der Embedded Technology Conference 2012 ihr neues SoC-GPU-Flaggschiff vorgestellt: den PowerVR G6630. Er gehört zur auch unter dem Codenamen Rogue laufenden Serie 6 und soll kompatibel sein zu OpenGL ES 3.0, DirectX 10 und OpenCL. Die GPU besteht aus sechs Shader-Clustern, die sich paarweise abschalten lassen, um Strom zu sparen. Das soll bei Mobilgeräten die Akkulaufzeit verlängern. Ein dedizierter 2D-Prozessor entlastet die Shader bei einfachen Grafikausgaben. Imagination Technologies verspricht Spielegrafik in Konsolenqualität und will den PowerVR G6630 in High-End-Smartphones, Tablets und HD-Fernsehgeräte bringen. Erste Geräte mit dem G6630 werden frühestens ab Mitte 2013 erwartet. (mfi)

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