Wertloses Versprechen

Einen Monat lang offline nach Anbieterwechsel

Wissen | Vorsicht, Kunde

Das Telekommunikationsgesetz regelt nur wenige Dinge so klar und verständlich wie den Anspruch des Kunden auf ununterbrochene Versorgung: „Bei einem Anbieterwechsel darf der Dienst des Teilnehmers nicht länger als einen Kalendertag unterbrochen werden.“ c’t-Leser Michael N. testete unfreiwillig, was die Vorschrift taugt.

Michael N. entschied sich im Januar 2013, seinen Breitbandanbieter zu wechseln. Der Telekom erteilte er beim Besuch in einem Ladengeschäft den Auftrag, den bestehenden Anschluss von O2 zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu übernehmen.

Einige Wochen lang geschah nichts und Michael N. wurde misstrauisch. Ein Anruf bei der Telekom-Hotline bestätigte seinen Verdacht, dass etwas schiefgelaufen war. O2 habe den Portierungsauftrag abgelehnt, weil die Anschlussinhaberdaten nicht übereinstimmten, berichtete ihm die Mitarbeiterin. N. war verblüfft – und verärgert, dass man nicht gleich bei ihm nachgefragt hatte. ...

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