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Smartphones mit NFC-Tags herumkommandieren

Praxis & Tipps | Praxis

Vor dem Schlafengehen das Telefon lautlos stellen, beim Einsteigen ins Auto die Navi-App aufrufen oder automatisch eine SMS schicken, wenn man zu Hause angekommen ist. Mit NFC klappt das von selbst, ganz ohne Fummelei in den Menüs. Kurz an den passenden Aufkleber gehalten, schon führt das Handy den Befehl aus.

Smartphones erraten Anwenderwünsche nur sehr unvollkommen. Regelmäßige Abläufe lassen sich zwar mit Hilfe von Apps automatisieren (siehe S. 148), doch nicht immer will man etwa alle Datenverbindungen um Punkt zehn Uhr kappen. Die passenden Profile manuell auszuwählen wird hingegen auf Dauer lästig. Ohne nervige Menüfummelei und flexibler als per Automatik geht das mit NFC (Near Field Communication). Einfach das Smartphone an den passenden Aufkleber gehalten, und schon ist es im Bilde, was der Nutzer gerade erledigt haben möchte. Auch für Gäste wird das Leben einfacher: Schnell sind sie im WLAN, ohne die Zugangsdaten einzutippen. Ebenso einfach bekommen sie ihre Musik über den Bluetooth-Lautsprecher im Gästezimmer zu hören.

Auch wenn längst noch nicht jedes Smartphone mit NFC ausgestattet ist, die Zahl der Geräte wächst deutlich. Bei den Top-Modellen mit Android und Windows Phone 8 ist NFC inzwischen fast immer dabei, Blackberry unterstützt den Nahfunk seit geraumer Zeit. Lediglich Apple kann der Technik bisher anscheinend nichts abgewinnen. Zwar gibt es immer wieder Gerüchte zu einem NFC-Chip in der jeweils nächsten iPhone-Generation, nur wahr geworden ist das bisher nicht. ...

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  • Der NXP TagWriter kann Tags vom Typ 1 und 2 mit einem Schreibschutz versehen und Inhalte sicher löschen.

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