Turbo mit Tinte

Tintendrucker mit seitenbreitem Druckkopf

Test & Kaufberatung | Test

Kleinere Druckpünktchen, feineres Raster, bessere Farbmischung: Tintendrucker haben gegenüber Laserdruckern einige Vorzüge. Dennoch gelten Tintengeräte – von großformatigen Fotodruckern abgesehen – eher als Heimgeräte und nur die Lasertechnik soll für große Büros taugen. Seitenbreite, feststehende Tintendruckköpfe sollen das ändern.

Wie jeder Mythos hat natürlich auch der von den professionellen Laserdruckern und den Amateurdruckern mit Tinte einen wahren Kern: Während Laserdrucker ganze Seiten in einem Rutsch von der Walze aufs Papier übertragen und damit schon seit vielen Jahren ordentlich Tempo machen, schieben Tintendrucker ihre eher niedlichen Druckköpfe wie ein Nadeldrucker Zeile für Zeile über das Papier. Bis auf diese Weise ein Bild oder eine Seite Text fertig gedruckt ist, dauert es eben.

Doch die Lasertechnik hat auch ihre Grenzen: Der mechanische Aufwand ist hoch, Bildtrommeln und Übertragungswalzen wollen bewegt werden, dazu kommt der Ablenkspiegel, der den Laserstrahl präzise über die Bildtrommel leiten muss. In der Farbwelt ist vieles davon gleich viermal notwendig, um annähernd dieselbe Geschwindigkeit wie im Schwarzweißdruck zu erreichen. Und um das elektrostatisch aufs Papier gebrachte Tonerpulver zu fixieren, muss man es auf etwa 200 Grad erwärmen. Das braucht Zeit und Energie und führt zu unliebsamen Emissionen, die im Ruf stehen, gesundheitsschädlich zu sein (siehe Seite 72). ...

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  • Die Tintenpatrone des Brother HL-S7000DN kostet 240 Euro, reicht aber für 30.000 Normseiten.

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