Harte Klänge, sanfte Workflows

Trends der Musikmesse 2013

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Obwohl in diesem Jahr ein paar Aussteller weniger da waren, konnte die Musikmesse dank spannendem Produktmix einen Besucherrekord verbuchen.

Die vielleicht originellste Vision für die Zukunft des Musizierens gab es beim Gitarrenhersteller Gibson: Dort brachte das in Deutschland konstruierte Roboter-Trio „Compressorhead“ allerhand Schwermetallisches mit Gitarre, Bass und Drums zu Gehör, Headbanging inklusive (siehe c’t-Link). Doch auch abseits dieser per Hydraulik und MIDI gesteuerten Maschinenwesen bildeten sich an den Ständen beachtliche Menschentrauben.

So etwa bei Slate Pro Audio, wo mit „Raven“ eine eindrucksvolle Kombination aus großem Touchscreen-Monitor und Software zu sehen war, die gängige Audio/MIDI-Sequencer Multitouch-fähig macht und sie um ein alternatives Software-Mischpult ergänzt. Raven kann dabei bis zu zwölf Gesten auswerten und erlaubt so beispielsweise das gleichzeitige Justieren mehrerer Fader. Darüber erweitert es die Digital Audio Workstation (DAW) um weitreichende taktile Funktionen, sodass sich etwa per Fingerwisch Musik arrangieren oder ein Crossfade setzen lässt. Während die große Version mit 46-Zoll-Touchscreen mit stattlichen 16 500 US-Dollar zu Buche schlägt, wird die kleinere Variante mit 27-Zoll-Display 3000 Dollar kosten. ...

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