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Facebook vereinnahmt den Android-Homescreen

Facebook hat einen kostenlosen Launcher namens Facebook Home für Android-Smartphones herausgebracht. Er ersetzt den Startbildschirm des Geräts durch Updates der Facebook-Kontakte. Nach dem Einschalten des Handys versorgt er den Benutzer so mit den neuesten Bildern und Beiträgen der Freunde. Per Halten und Ziehen des eigenen Profilbilds am unteren Rand kommt man zu anderen Apps (siehe auch S. 148).

Video: Facebook Home

Facebook Home ist zunächst nur für eine Handvoll Geräte verfügbar, im einzelnen HTC One X, One X+, Samsung Galaxy S III und das Galaxy Note II. Darüber hinaus hat Facebook mit dem HTC First ein Smartphone vorgestellt, bei dem Home vorinstalliert ist. Das solide Mittelklasse-Handy mit 4,3-Zoll-Bildschirm und Dual-Core-Prozessor soll zunächst nur in den USA erhältlich sein. Die Home-Installationsdateien sind bereits außerhalb des Play Store aufgetaucht und ließen sich in unseren Versuchen auch auf anderen Geräten installieren, etwa dem Nexus 4 (siehe c’t-Link).

Eine bei der Einführung von Home genannte Funktion benötigt den Launcher gar nicht: Chat Head, oder wie es auf Deutsch heißt Chatsymbole. Dabei taucht bei neuen Nachrichten und Chatanfragen eine Blase mit dem Profilbild des Kontakts im Vordergrund auf. Klickt man auf das Bild, kann man direkt antworten, während die andere App im Hintergrund weiterläuft. Chat Heads läuft auch nur mit der neuesten Version des Facebook Messengers. (jo)

Dateimanager für das iPhone

Readdle hat den kostenlosen Dateimanager Documents in neuer Version 4.1 im App Store veröffentlicht. Die Software liegt nun als Universal-App vor und läuft damit außer auf dem iPad erstmals auf iPhone und iPod touch. Documents verwaltet Dateien und kann unter anderem Office- und PDF-Dokumente darstellen, Textdateien bearbeiten und in Dokumenten suchen. (lbe)

Rezeptideen für Reste

Jeder Deutsche wirft nach einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Darunter befinden sich häufig nicht nur tatsächlich verdorbene Waren, sondern auch solche, die nicht mehr gut und appetitlich genug erscheinen. Manchmal bleibt auch einfach etwas beim Kochen über, für das man keine Verwendung hat.

Das Landwirtschaftsministerium möchte mit seiner App „Zu gut für die Tonne“ etwas dagegen tun, dass solche Reste im Mülleimer landen. Die für iOS und Android verfügbare App listet 150 Reste-Rezepte von Sterneköchen, prominenten Kochpaten und Hobbyköchen, die sich nach Stichwörtern durchsuchen lassen. Der Fundus soll nach und nach erweitert werden. Jeder kann sich auf der Homepage daran beteiligen, die über das Thema informiert. Die App enthält außerdem einen Einkaufsplaner und infomiert über sachgerechte Lagerung von Lebensmitteln. (jo)

heute-App für Tablets

Das ZDF hat seine kostenlose heute-App für iPads und Android-Tablets angepasst. Das überarbeitete Tablet-Design zeigt mehr Inhalte und blendet interaktive Elemente wie etwa beim „heute-journal plus“ ständig ein. Nutzer von iOS App Store beziehungsweise Google Play außerhalb Deutschlands dürfen die Anwendung zudem künftig installieren, bislang war sie nur in den deutschen Online-Läden verfügbar. (bsc)

Offenes Bezahlsystem für Firefox OS

Mozilla hat einen Entwurf einer Bezahldienst-Schnittstelle WebPayment API veröffentlicht, mit der Entwickler von Apps für Firefox OS Einkäufe abwickeln können. Das Design der Schnittstelle orientiert sich an Google Wallet, doch im Unterschied zu diesem soll das WebPayment API offen für eine Vielzahl von Bezahldienstleistern bleiben.

App-Entwickler können WebPayment API bereits ausprobieren, wobei bisher nur der Firefox Marketplace die Bezahlung abwickeln kann. Als Bezahlmethoden stehen Kreditkarte und Handy-Rechnung zur Verfügung. (heb)

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