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Google zählt mehr Android-4-Smartphones

Google hat die Zählweise der monatlichen Statistik für die Verteilung der Android-Versionen geändert. Bislang erfasste sie alle Android-Geräte, die sich mit ihrem Google-Account anmelden, seit Anfang April zählt Google nur noch Geräte, deren Anwender manuell im Play Store stöbern. Diese Zahlen sind vor allem für die App-Programmierer interessanter.

Aus der Statistik heraus fallen weiterhin Geräte, die nicht auf den Play Store zugreifen. Dazu gehören neben diversen Billig-Tablets vor allem die Kindle-Tablets von Amazon.

Im Vergleich zu den vorigen Zahlen legen mit der Umstellung vor allem die Android-Versionen ab 4 deutlich zu: 4.1 steigt von 15 auf 23 Prozent, 4.2 von 1,6 auf 2 Prozent; alle anderen verlieren, besonders Android 3.0.

Der gesamte Anteil von Geräten (Tablets und Smartphones) mit Android 4 oder neuer steigt von 45,1 auf 54,3 Prozent – in den Vormonaten nahm der Anteil um jeweils rund drei Prozentpunkte zu. (jow)

Smartphone-Riesen mit 5,8 und 6,3 Zoll

Zwischen Galaxy Note und die kleinen Tablets aus dem eigenen Haus passt noch was: Samsungs Android-Smartphone Galaxy Mega kommt in zwei Versionen, eines mit 5,8, das andere gar mit 6,3 Zoll.

Die Bildschirmauflösung ist für die Riesen-Bildschirme gering: das 5,8-Zoll-Modell bringt 960 × 540 Pixel, das 6,3er immerhin die kleine HD-Auflösung (1280 × 720). Beide haben einen Dual-Core-Prozessor, 1,5 GByte RAM, 8-Megapixel-Kamera und 8 GByte Speicher, das Mega 6.3 wahlweise 16 GByte.

Das Galaxy Mega 5.8 soll es auch in einer Dual-SIM-Version geben. Die weitere Ausstattung ist etwas schlechter als beim größeren Modell: Das schnelle WLAN 802.11ac fehlt ebenso wie der NFC-Chip, der Prozessor wird mit 1,4 statt 1,7 GHz getaktet und nur beim Mega 6.3 erhält man wahlweise einen schnellen Netzzugang per LTE. Immerhin: Beide Modelle sollen ab Werk mit Android 4.2 kommen.

Einen offiziellen Termin für die Einführung der Geräte in Deutschland gibt es noch nicht, „ab Juni“ sollen sie in Europa und Russland erhältlich sein. Auch die Preise konnte Samsung auf Nachfrage noch nicht nennen. (ll)

Hersteller verweigern neue Einigung über Smartphone-Ladegeräte

EU-Industrie-Kommissar Antonio Tajani hat die Smartphone-Hersteller kritisiert: Er sei enttäuscht, dass sie ihre Selbstverpflichtung zu einheitlichen Smartphone-Ladegeräten nicht verlängern wollen. Sollten sie sich nicht einigen, würde er eine gesetzliche Verpflichtung auf den Weg bringen.

2009 hatten die wichtigsten Hersteller, darunter Apple, Samsung und Nokia, ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. In dieser rechtlich nicht bindenden Vereinbarung verpflichteten sie sich, einen neuen Standard für Ladegeräte mit Micro-USB-Stecker zu unterstützen. Ende 2012 waren den Herstellern zufolge 90 Prozent der Ladegeräte zum Standard kompatibel. Doch am 31. Dezember 2012 lief das Memorandum aus. Seitdem drängt die EU-Kommission auf Verlängerung, bislang vergeblich.

Zahlreiche Hersteller wollten auf Anfrage nicht erläutern, woran die Verlängerung scheitert. Nokia und Sony Mobile erklärten lediglich, dass sie noch mit der Kommission verhandeln. Ein Streitpunkt dürfte die bisherige Vereinbarung sein, dass die EU-Ladegeräte maximal 1,5 Ampere Strom liefern. Vermutlich wollen die Hersteller in Zukunft einigen Smartphones stärkere Netzteile beilegen, um die Ladezeiten kurz zu halten. Diese stärkeren Netzteile laden in der Regel auch Smartphones, die auf geringere Stromstärken ausgelegt sind. (cwo)

Mobilfunk-Notizen

Das Galaxy S4 wird nicht nur in Deutschland, sondern weltweit am 27. April erhältlich sein. Das sagte Hans Wienands, Deutschland-Chef von Samsung, in einem Interview. Die Vorbestellungen liegen nach seinen Angaben über denen für das S3.

Gleich eine Million BlackBerry Z10 soll der spanische Netzbetreiber Telefonica gekauft haben. EDC, ein Unternehmen der spanischen Krone, hat Telefonica dafür ein 200-Millionen-Euro Darlehen zur Verfügung gestellt.

Vodafone hat beim LTE-Ausbau ein Zwischenziel erreicht: Das schnelle Funknetz ist jetzt in allen 81 deutschen Großstädten mit mindestens 100 000 Einwohnern verfügbar.

HTC bringt die Android-Smartphones Butterfly und Desire SV nun auch in Deutschland auf den Markt. Das Butterfly hat ein 5-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung, das Desire SV ist das erste Dual-SIM-Gerät von HTC. Beide sind bereits in anderen Ländern verfügbar.

WhatsApp führt laut Unternehmensblog keine Gespräche über die Übernahme von WhatsApp durch Google. Laut Medienberichten verhandelten die beiden Unternehmen bereits seit einigen Wochen, ein Kaufpreis von einer Milliarde Dollar war im Gespräch.

Zwei Android-Smartphones aus der Einsteigerklasse bringt Samsung: Galaxy Pocket neo und Galaxy Star. Beide laufen unter Android 4.1, ihr 3 Zoll großes Display zeigt 320 × 240 Pixel.

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