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Outliner im Browser

http://fargo.io

Outliner organisieren Texte, Textfragmente, Ideen, Stichwörter oder Notizen in hierarchischer Form. Es gibt eine Reihe von Outlinern für den PC; nach Angaben der Betreiber von Fargo ist ihr Dienst der erste Outliner, der komplett im Browser läuft. Als unterstützte Browser geben sie Chrome, Safari, Firefox und den Internet Explorer 10 an.

Wer noch nicht mit Outlinern gearbeitet hat, muss sich zunächst ein wenig mit dem Konzept vertraut machen. Dann kann man flüssig mit dem aufgeräumten Dienst arbeiten. Viele Funktionen lassen sich per Tastaturkürzel aufrufen.

Fargo speichert seine Dateien in einem speziellen Dropbox-Ordner des Nutzers, der dem Dienst dafür Zugriffsrechte einräumen muss. Die Dateien liegen im OPML-Format bereit, die sich auch von anderen Outlinern bearbeiten lassen. Fargo ist kostenlos. Das Betreiber-Unternehmen Small Picture will in der Zukunft mit Zusatzdiensten Geld verdienen. (jo)

Comic-Abenteuer

www.wormworldsaga.com

Sommerferien bei der Oma: Für Jonas gibt es nichts Schöneres. Den Dauerärger mit der Schule vergisst der junge Tagträumer beim Herumstreunen, Zeichnen und vor allem in einem geheimen Raum auf dem Dachboden. Dort öffnet sich bald die Tür zu einer fantastischen Welt …

Der Zeichner Daniel Lieske hat mit der Wormworld Saga einen opulenten Abenteuer-Comic im Stil der „Chroniken von Narnia“ herausgebracht. Zu lesen gibt es ihn als Buch, als kostenlose Tablet-App, vor allem aber auch frei zugänglich im Web, aufgeteilt in fünf Kapitel. Insbesondere zeichnerisch ist die Wormworld-Saga ein Genuss: Die aquarellähnlichen Panele voller Licht und Schatten ziehen junge und alte Comicfreunde sofort ins Geschehen. Wir warten auf die Fortsetzung! (heb)

Ganz schneller Entwurf

http://wireframe.cc

Manchmal hat man eine Idee für den Look einer neuen Webseite und will ihn schnell festhalten. Oder man möchte gemeinsam mit einem Kunden eine Oberfläche für eine Smartphone-App entwerfen. Sehr intuitiv lassen sich solche Design-Schnellschüsse bei wireframe.cc verwirklichen.

Dort zieht der Entwickler mit dem Cursor Kästchen auf einer Zeichenfläche auf und legt fest, wofür sie stehen sollen: Texte, Bilder, Eingabefelder et cetera. Diese Layout-Platzhalter kann man beliebig hin- und herschieben, in der Größe und Farbe ändern oder löschen – bis das Layout steht. Das individuell anpassbare Raster hilft dabei, Elemente genau auszurichten.

wireframe.cc speichert Entwürfe auch. Allerdings gibt es keinen Passwortschutz und die URLs sind so kurz, dass Fremde sie erraten können. Für hochgeheime Projekte eignet sich der Dienst also nicht. wireframe.cc ist kostenlos; die Betreiber wollen „bald“ eine Premium-Version herausbringen. (jo)

CSS Schritt für Schritt

www.codecademy.com

http://learnlayout.com

http://learn.shayhowe.com/html-css

Die Codecademy ermöglicht bereits seit etwa zwei Jahren in ihren interaktiven Online-Tutorials, online JavaScript zu lernen. Unter Learn CSS Layout können Sie sich jetzt die Grundlagen der Layout-Sprache CSS anlesen – Schritt für Schritt, angefangen beim display-Property bis hin zum Spaltensatz mit column.

Interaktiv wie die Codecademy-Tutorien sind die Learn-CSS-Layout-Lektionen zwar nicht; aber da man ohnehin den Browser offen hat, kann man sie auch schnell anhand einer Beispieldatei ausprobieren. Ganz ohne Vorwissen kommt der CSS-Eleve bei Learn CSS Layout nicht aus. Die Betreiber gehen davon aus, dass er schon einmal etwas von Selektoren, Eigenschaften und Werten gehört hat. Wer HTML und CSS von Beginn an lernen möchte, dem empfehlen sie einen Besuch bei A Beginner’s Guide to HTML & CSS.

Codecademy lehrt nicht mehr nur JavaScript, HTML und CSS. In Form interaktiver Tutorien vermittelt der Dienst mittlerweile auch Basiswissen in PHP, jQuery, Python, Ruby und mehr – ein Grundstudium der Webtechniken. (jo)

Google aus der Zeitmaschine

www.masswerk.at/google60

www.masswerk.at/keypunch

Wie eine Google-Anfrage wohl in den 60er Jahren abgelaufen wäre, haben die Künstler von masswerk mit Google60 sehr schön ausgemalt. Damals hätte der Benutzer seine Anfrage erst einmal in eine Lochkarte stanzen müssen. Diese wäre dann eingelesen worden. Im Dialog-Betrieb wäre anschließend der Modus auszuwählen gewesen:

(1) TEXT SEARCH
(2) IMAGE SEARCH
(3) GET LATEST NEWS (GENERAL)

Dann hätten sich erst einmal die Bandlaufwerke gedreht, bis schließlich die Ergebnisse unter einem Mordsradau von einem Zeilendrucker auf Endlospapier ausgegeben worden wären.

Die Bilder erfordern ein sehr hohes Abstraktionsvermögen. Google60 rechnet ganz offensichtlich die tatsächlichen Google-Treffer-Bilder in eine 60er-Jahre-Darstellung um, mit einer Auflösung von maximal etwa 60 × 60 Punkten, und einem * für einen schwarzen und einem Leerzeichen für einen weißen Punkt. Bonus: Unter The Virtual Keypunch kann man sich persönliche Lochkarten gestalten lassen. (jo)

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