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PDFs erzeugen, anzeigen und bearbeiten

Der kostenlose PDF-Betrachter von Foxit dient in der neuen Version 6 auch als PDF-Erzeuger: In Microsoft Word, PowerPoint und Excel klinkt sich der PDF-Konverter per Add-on ein. Zahlreiche Formate sollen sich direkt über das Kontextmenü des Windows Explorer umwandeln lassen. Zudem richtet sich der Konverter im Druckmenü beliebiger Anwendungen ein. Der Betrachter merkt sich mehrere handschriftliche Signaturen, die man bei Bedarf ins PDF stempelt.

Mit dem PDF-Editor PhantomPDF soll sich Text absatzweise bearbeiten und neu formatieren lassen. Gescannte Dokumente macht PhantomPDF per OCR durchsuch- und editierbar. Die PDF-Standards für die Langzeitarchivierung (PDF/A), das Ingenieurwesen (PDF/E) und die Druckvorstufe (PDF/X) sollen sich jetzt nicht nur erzeugen, sondern auch validieren lassen. Mit im Paket liegt außerdem ein Filter, der den Windows-Indexdienst um PDF-spezifische Funktionen erweitert, sodass sich beispielsweise auch die PDF-Metadaten durchsuchen lassen. PhantomPDF läuft unter Windows ab XP und kostet in der Standard-Version knapp 90 US-Dollar, in der Business-Version knapp 130 US-Dollar. (atr)

Touch-optimiertes OCR

Die Windows-8-App FineReader Touch ist speziell für Geräte mit Touchscreens konzipiert. Sie verwandelt eingescannte oder fotografierte Dokumente in editierbare Textdateien. Laut Hersteller Abbyy erkennt die App 42 Sprachen – auch in mehrsprachigen Dokumenten – und beansprucht keine Prozessorleistung auf dem Endgerät. Stattdessen nutzt sie Abbyys Texterkennungs-Dienst FineReader Online, den der Anwender über ein Guthabensystem mit Seiten-Kontingenten bezahlt; die Preise liegen zwischen 3,50 Euro für 50 Seiten und 7 Euro für 200 Seiten.

Der Dienst von Abbyy FineReader Touch kann über den Windows Store bezogen werden. Er ist mit allen Windows-8-Geräten kompatibel und gesellt sich zu den Kacheln der neuen Modern-UI-Oberfläche von Windows 8. Die umfangreicheren lokal laufenden Programmversionen von Abbyy FineReader 11 sind laut Hersteller zwar ebenfalls mit der jüngsten Windows-Version nutzbar, laufen jedoch unter der traditionellen Desktop-Oberfläche von Windows 8. (jss)

Plug-in für Foto-Effekte

Alien Skin will in Kürze Version 5 seines Photoshop-kompatiblen Plug-ins Exposure herausbringen. Exposure simuliert Dunkelkammertechniken und analoge Filmtypen wie Kodachrome und Polaroid. Eine neu und dunkler gestaltete Bedienoberfläche soll Ablenkungen vom Foto minimieren. Die Palette zum Zugriff auf mehr als hundert Effektvoreinstellungen lässt sich ausblenden. Ein neuer visueller Preset-Browser zeigt, wie Effekte aufs ausgewählte Foto wirken. Mit an Bord sind neue Texturen für altertümliche Looks und klassische Lo-Fi-Kameras. Rahmen, Staub und Kratzer lassen sich getrennt voneinander hinzufügen.

Exposure 5 läuft in Photoshop, Lightroom sowie Aperture und nun auch als Standalone-Anwendung – sowohl unter Windows ab Version 7 als auch unter Mac OS X ab 10.7. Ab Juni soll das Programm für 200 US-Dollar erhältlich sein. (akr)

Komfortabler zitieren

Beim Erwähnen von Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten kommt es auf die Feinheiten an: Sowohl für indirekte als auch für direkte Zitate gibt es viele unterschiedliche Zitierrichtlinien. Die Literaturverwaltung Citavi unterstützt Schreiber bei dieser Aufgabe.

Neu in Version 4 ist ein Add-in für Microsoft Word, das Referenzen direkt so in den Text einfügt, wie es der Zitationsstil vorschreibt; das Literaturverzeichnis aktualisiert sich nach jeder Änderung bei den Quellennachweisen. Eine weitere Neuerung ist der Picker für Google Chrome. Die sogenannten Picker übernehmen Texte und Bilder aus dem Web als Zitate. Bisher gab es diesen Browser-Zusatz nur für Firefox und Internet Explorer.

Mit Citavi lassen sich Bücher über die ISBN und Aufsätze über die DOI-Adresse recherchieren und Literaturdaten aus anderen Anwendungen importieren. Außerdem will das Programm Autoren auch beim Festhalten von Ideen und der Organisation ihres Wissens unterstützen, ebenso die Arbeit im Team. Als Detailverbesserungen der Version 4 nennt der Hersteller unter anderem den umfangreich überarbeiteten Zitationsstil-Editor und zusätzliche Schnell-Filter.

Die kostenlose Free-Version verwaltet maximal 100 Quellen, größere Versionen bietet der Hersteller in diversen kostenpflichtigen Varianten an; für Hochschulen gibt es Campuslizenzen. (dwi)

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