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Kompakter WLAN-Camcorder

Mit hintergrundbeleuchtetem Sensor, Weitwinkel-Optik und WLAN-Anbindung stattet JVC seinen neuen Camcorder Everio GZ-EX 515 aus. Das Gerät speichert Videos als AVCHD Progressive, im iFrame-Format sowie in Standardauflösung (etwa für YouTube) auf SDHC/SDXC-Speicherkarten. Der 2,5-MPixel-CMOS-Wandler verspricht eine hohe Bildqualität; die Wiedergabe der 50p-Clips erfolgt via Mini-HDMI. Per WLAN lassen sich die Aufnahmen auf ein Smartphone/Tablet überspielen, auch im iPhone-/iPad-kompatiblen iFrame-Recording-Modus. Im Fotomodus liefert der Everio 8,3-MPixel-Bilder; bei laufender Aufzeichnung von HD-Videos lassen sich 2-Megapixel-Digitalbilder erstellen.

Das lichtstarke Objektiv (F1,8 – 3,9) bietet einen 38fachen Zoom (optisch) und wartet mit einem optischen Bildstabilisator auf; eine LED-Frontlampe soll schlecht ausgeleuchtete Motive aufhellen. Die Bedienung verläuft größtenteils über einen rahmenlosen 7,6-cm-Touchscreen. Das integrierte Zoom-Mikrofon passt seine Richtcharakteristik der jeweils gewählten Brennweite an. Außerdem lassen sich ein externes Mikrofon und Kopfhörer anschließen.

Mit der Szenen-Kennzeichnungs-Funktion kann man seine Lieblingsszenen markieren und mit der „Best-of“-Wiedergabefunktion automatisch zusammenstellen. Die Lächelerkennung sucht automatisch aus dem Video Standbilder mit freundlichen Gesichtern heraus, die man per Gesichtserkennung identifizieren lassen kann. Der Everio GZ-EX 215 ist ab sofort lieferbar und kostet 400 Euro. (uh)

Video-Plattform „UltraViolet“ startet im Herbst

Die geräteübergreifende Unterhaltungsplattform „UltraViolet“, die von der Allianz DECE (Digital Entertainment Content Ecosystem) in den USA und Großbritannien bereits 2011 gestartet wurde, soll ab 30. September 2013 nach Deutschland und Frankreich kommen.

Die Idee hinter dem System ist, dass man einen Film nur einmal kaufen muss, um ihn dann auf verschiedenen Geräten ansehen zu können. Das Herzstück von UltraViolet ist ein zentrales Konten-System, das verwaltet, wer Zugang zu welchen Inhalten hat. Die Filme sollen dabei von dem System bereitgehalten und per Internet-Streaming auf den Geräten abgespielt werden. Zusätzlich können die Verbraucher auch DVDs bekommen und Inhalte auf mobile Geräte herunterladen. Die Videos werden in einem einheitlichen DRM-geschützten Dateiformat namens CFF (Common File Format) gespeichert.

Hinter UltraViolet stehen neben Sony weitere Hollywood-Studios wie etwa Warner Bros., Fox, Lionsgate und Paramount. Aber auch Händler, etwa Walmart, und Gerätehersteller wie Toshiba sowie Kabelkonzerne wie Liberty Global sind mit im Boot; Gleiches gilt für Amazons Lovefilm. Anfangs war auch der Video-on-Demand-Dienst Netflix mit von der Partie. Er ist aber mittlerweile wieder ausgestiegen, nachdem die Hollywood-Studios hinter UltraViolet kein großes Interesse daran hatten, das System auch für Mietfilme zu etablieren.

Bei UltraViolet handelt es sich um den ersten branchenübergreifenden Anlauf für eine gemeinsame neue Unterhaltungsplattform. Allerdings machen nicht wirklich alle mit: So fehlen beispielsweise Disney und Apple. Der iPhone- und iPad-Hersteller preschte schon vor Jahren mit seiner eigenen Vertriebsplattform iTunes vor und hat fürs Wohnzimmer die Box Apple TV im Angebot.

Einige Formulierungen in den Ultraviolet-Nutzungsbedingungen hinterlassen weiterhin einen faden Nachgeschmack: So ist dort unter anderem zu lesen, das Streaming sei ohne zusätzliche Kosten „zumindest für den Zeitraum von einem Jahr nach dem Kauf“ möglich. Danach können laut Kleingedrucktem durchaus weitere Gebühren anfallen. Vage sind auch die Angaben, auf welchen Wegen und auf welche Geräte letztlich gestreamt wird. Dies Entscheidung trifft der jeweilige Händler. (nij)

DVB-T: RTL und andere verabschieden sich aus Bayern

Wie aus einer Mitteilung der Bayrischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM) hervorgeht, setzt die RTL-Gruppe ihren angekündigten Ausstieg aus DVB-T tatsächlich in die Tat um: Ab 1. August fallen im Empfangsgebiet München/Südbayern die Programme RTL, RTL2, Super RTL und Vox weg; in Nürnberg hat RTL die Ausstrahlung schon im Herbst 2010 eingestellt.

Setzt die Privatsendergruppe ihre Ausstiegspläne komplett um, wird man die RTL-Programme (einschließlich n-tv in Berlin) ab 2015 in keinem deutschen DVB-T-Haushalt mehr empfangen können. Hauptgrund für RTLs Ausstieg sind laut Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL Interactive, vor allem die gegenüber den anderen Ausstrahlungswegen DVB-C, DVB-S und IPTV höheren Kosten und die fehlende Planungssicherheit der zur Verfügung stehenden Frequenzen.

Bereits ab dem 1. Juni verzichten im DVB-T-Verbreitungsgebiet München/Südbayern darüber hinaus die Programme Euronews, Channel 21 und Regionalfernsehen Oberbayern auf die terrestrische Ausstrahlung, in Nürnberg Bibel TV, Euronews und Channel 21. Bei den öffentlich-rechtlichen Programmen bleibt alles wie gehabt. Dasselbe gilt für ProSiebenSat.1. Die Sendergruppe hält zumindest bis 2018 an der DVB-T-Ausstrahlung ihrer Programme in den bisherigen Verbreitungsgebieten fest. (vza)

Wii U lädt (etwas) schneller

Nintendo hat sein Firmware-Update auf Version 3.0.0.E veröffentlicht. Neben zahlreichen kleinen Verbesserungen können Downloads aus dem eShop nun im Standby abgeschlossen werden. Angeboten werden dort nun auch alte Schätzchen von der NES und SNES-Konsole. Wer diese bereits auf der Wii erworben und auf die Wii U übertragen hat, muss nochmals bis zu 1,49 Euro zahlen, um sie ohne die Wii-Emulation starten und auf dem Tablet-Controller spielen zu können.

Die Startzeiten der Wii-U-Spiele wurden größtenteils um etwa zehn Sekunden verkürzt. Trotzdem muss man Geduld haben: Der Aufruf der Systemsteuerung dauert noch immer rund zehn Sekunden und der Start des Spiels „Lego City Undercover“ gar 1:10 min. (hag)

Neue Xbox wird am 21. Mai vorgestellt

Kurz vor der Spielemesse E3 Anfang Juni will Microsoft das Geheimnis um den Nachfolger der Xbox 360 (Codename „Durango“) lüften. Das Unternehmen hat für den 21. Mai, 10 Uhr PDT (19 Uhr hiesiger Zeit) zu einem Event namens „A New Generation Revealed“ nach Redmond geladen, um die Konsole vor Journalisten zu präsentieren. Die Veranstaltung soll parallel live im Internet übertragen werden.

Ähnlich wie bei der Vorstellung von Sonys PS4 wird sich Microsoft auf die wesentlichen Funktionen der neuen Xbox konzentrieren; schon jetzt ist klar, dass das Lineup der Starttitel für die Next-Generation-Konsole erst auf der E3 bekannt gegeben wird. (vza)

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