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Billige Android-Smartphones mit 5 und 5,3 Zoll und Dual-SIM

Der französische Tablet-Hersteller Archos steigt ins Smartphone-Geschäft ein: Ab Mai sollen die Android-Geräte 35 Carbon, 50 Platinum und 53 Platinum mit jeweils zwei SIM-Slots erhältlich sein.

Das 53 Platinum hat ein 5,3-Zoll-Display, das 50 Platinum einen 5 Zoll großen Bildschirm. Beide zeigen die für die Größe grobe Auflösung von 960 × 540 Pixel. Sie nutzen den Quad-Core-Prozessor Qualcomm MSM8225Q (1,2 GHz Taktfrequenz), 1 GByte RAM und 4 GByte internen Speicher. Zur Ausstattung gehören zudem ein MicroSD-Slot für bis zu 64 GByte große Speicherkarten, eine 8-Megapixel-Hauptkamera sowie eine Frontkamera mit 2 Megapixeln.

Ins Internet gehen sie per WLAN oder HSPA (7,2/5,7 MBit/s) – allerdings nur mit der Karte im zweiten SIM-Slot; der erste unterstützt lediglich 2G-Dienste. Das 53er-Modell hat einen 2800-mAh-Akku, das 50er einen mit 2000 mAh. Die Platinum-Modelle laufen unter Android-Version 4.1.2. Für das Spitzenmodell 53 Platinum nennt Archos einen Preis von 280 Euro, das 50er soll 230 Euro kosten.

Das kleinere Archos 35 Carbon für 100 Euro kommt mit dem veralteten Android 4.0.4 und abgespeckter Hardware: Der Single-Core-Prozessor Qualcomm MSM7225A läuft mit 1 GHz, im Gerät stecken magere 512 MByte RAM und das 3,5-Zoll-Display hat eine Auflösung von 480 × 320 Pixel. Beide Kameras liefern nur VGA-Auflösung. (asp)

Quad-Core-Smartphone mit Dual-SIM

Acer bringt zwei günstige Android-Smartphones mit 4,5-Zoll-Display: Das Liquid E1 für 200 Euro hat zwei CPU-Kerne, das Liquid E2 für 250 Euro sogar vier. Den Mediatek-Prozessoren steht 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite, die IPS-Displays zeigen 960 × 540 Pixel. Beide haben einen internen Speicher von 4 GByte sowie MicroSD-Slots. Die Smartphones wird es auch mit dem Zusatz „Duo“ als Dual-SIM-Version geben.

Sie verbinden sich per HSPA+ (bis zu 42,2 MBit/s), 802.11n-WLAN und Bluetooth. Beim E1 schießt die Kamera auf der Rückseite Bilder mit 5, beim E2 mit 8 Megapixeln. Der Akku des E1 fasst 1760 mAh, der des E2 2000 mAh. Ungewöhnlich sind die zwei Lautsprecher auf der Rückseite, die Stereo-Klang ermöglichen. Auf beiden Geräten läuft Android 4.1, über zukünftige Updates hat sich Acer nicht geäußert. Die Smartphones gibt es ab Mai wahlweise mit schwarzer oder weißer Rückseite. (asp)

Windows-8-Ultrabook mit Retina-Auflösung

Ab Mitte Mai will Toshiba das Windows-8-Notebook Kirabook mit 2560 × 1440 Pixeln anbieten. Die verteilen sich auf einem 13,3 Zoll großen Bildschirm, was einer Punktdichte von 221dpi entspricht. Ähnlich fein aufgelöste Notebook-Displays findet man bislang nur in den Retina-MacBooks (13,3 und 15,4 Zoll) und Googles Chromebook Pixel (12,85 Zoll).

Somit ist das Kirabook das erste Windows-Notebook mit einer 2560er-Auflösung. Während Mac OS X und Chrome OS auf die Hoch-DPI-Displays optimiert wurden, fehlt Windows 8 eine tiefgehendere Unterstützung, die über einen Zoomfaktor zur Anpassung von Textgröße und Fensterelementen hinausgeht.

Toshiba will das 1,2 Kilogramm leichte Ultrabook in den USA in drei Konfigurationen ab 1600 US-Dollar verkaufen. Der PixelPure genannte 2560er-Bildschirm ist immer an Bord, in den beiden teureren Modellen für 1800 beziehungsweise 2000 US-Dollar sogar touchfähig. Zur Ausstattung gehören ein Core-i-Prozessor der aktuellen Ivy-Bridge-Generation und 8 GByte Hauptspeicher. Ob das Kirabook auch nach Deutschland kommt, konnte Toshiba Deutschland auf Nachfrage nicht beantworten. (asp)

Mobil-Notizen

HTC hat begonnen, ein Firmware-Update für sein Smartphone-Flaggschiff One zu verteilen. Das soll unter anderem die Systemstabilität und den Klang verbessern. Auch der EXIF-Bug wurde behoben, in den Fotos landen die korrekten ISO-Werte.

Microsoft will sein Windows-8-Tablet Surface Pro „vor Ende Mai“ auch in Deutschland und 19 weiteren Ländern verkaufen. Bisher war es nur in den USA, Kanada und China erhältlich. Einen Euro-Preis nannte der Konzern nicht, in den USA kostet die 128-GByte-Variante umgerechnet 770 Euro.

Ein Handy mit WhatsApp-Button, QWERTZ-Tastatur und eineinhalb Monaten Standby-Zeit hat Nokia mit dem Asha 210 vorgestellt. Es nutzt das hauseigene Betriebssystem Symbian Series 40 und soll für 80 Euro im dritten Quartal auf den Markt kommen.

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