Wasser marsch!

Das leisten aktuelle Wasserkühlungen für den PC

Wissen | Know-how

High-End-Prozessoren und übertaktete CPUs verheizen unter Last über 100 Watt und bringen Luftkühler an ihre Grenzen. Wasserkühlungen versprechen die Abwärme gezielt aus dem PC-Gehäuse abzuführen, sodass die Lüfter leiser arbeiten können.

Die warme Jahreszeit lässt nicht nur Blumen sprießen, sondern bedeutet auch mehr Arbeit für das Kühlsystem des PC. Wenn die Außentemperaturen steigen, müssen die Lüfter schneller drehen, damit Prozessor, Grafikkarte und Netzteil nicht überhitzen. Verbrät die CPU wegen Übertaktung noch zusätzliche Leistung, kann es im Hochsommer selbst bei maximaler Drehzahl dem Prozessor zu heiß werden, sodass er sich drosselt. Denn zunächst verteilt sich die erwärmte Luft im Inneren des Gehäuses, wo sie teilweise erneut vom CPU-Ventilator angesaugt wird, bevor sie ein Gehäuselüfter hinauspustet.

Schlauer ist es, die Abwärme von den Hotspots wie Prozessor oder Grafikchip gezielt aus dem Rechner zu leiten und sie erst dort an die Umgebungsluft abzugeben. Nach diesem Prinzip arbeiten Flüssigkeitskühlungen. Statt eines voluminösen Kühlkörpers mit mehreren Heatpipes und zahlreichen Lamellen sitzt auf dem zu kühlenden Chip lediglich ein kleiner Kupferblock, durch den das Kühlmedium fließt. In der Regel handelt es sich um Wasser, das sich wegen der hohen spezifischen Wärmekapazität besonders gut eignet. Zusätze verhindern Algenbildung und Korrosion im Kühlsystem. ...

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