Einstellungssache

Displays kalibrieren mit dem Spyder 4

Praxis & Tipps | Praxis

Viele günstige Monitore liefern in den Werkseinstellungen nicht die Bildqualität, die in ihnen steckt. Das lässt sich durch eine Kalibrierung leicht beheben – das meiste nimmt einem dabei die mitgelieferte Software der Messgeräte ab.

Man braucht kein besonderer Ästhet zu sein, um sich über ungesunde Gesichtsfarben in Fotos und Videos zu ärgern. Und wer mit zwei Monitoren arbeitet, möchte, dass sich deren Anzeige gleicht. Mit Testbildern und bloßem Auge kann man einen Monitor jedoch nur grob einstellen, da sich das Auge schnell an einen Farbstich gewöhnt. Wirklich brauchbare Ergebnisse lassen sich nur mit Hilfe eines Messgeräts erreichen. Glücklicherweise bekommt man ein Colorimeter wie das I1 Display von X-Rite oder den Spyder 4 von Datacolor bereits ab 130 Euro. Wir haben exemplarisch mit dem Spyder 4 Elite durchgespielt, was man tun muss, um dem Monitor ein farbneutrales Bild zu entlocken.

Voreinstellungen

Beim Start der Kalibrierung fragt der Software-Assistent des Spyder den Farbumfang und die Art der Hintergrundbeleuchtung des Monitors ab. Bei neueren Geräten sind die richtigen Optionen in den meisten Fällen „Normaler Farbumfang“ und „Weiße LED“. Falls man beim Farbraum die falsche Wahl getroffen hat, erkennt die Spyder-Software das im Verlauf der späteren Messung automatisch und bietet an, die Vorgabe entsprechend zu ändern. ...

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