Kleingewerbler

Bezahlbare und leise Server für kleine Gruppen

Test & Kaufberatung | Test

Wo einst ein korpulenter Blechklotz röhrte, genügt heute oft eine leise, schlanke und sparsame Maschine: Ein einziger Quad-Core-Xeon steuert bis zu 32 GByte ECC-Hauptspeicher und sechs Festplatten an. Das reicht für viele typische Server-Aufgaben unter Linux oder Windows Server. Geräte der 1000-Euro-Klasse gibt es von vielen Herstellern, einige stellen wir exemplarisch vor.

Der klassische Tower-Server hat nicht ausgedient. Zwar treten die meisten neu verkauften Server zum Dienst in Rechenzentren an und stecken deshalb in Einschubgehäusen für 19-Zoll-Schränke. Doch viele kleinere Firmen, Arbeitsgruppen oder Privatleute bevorzugen die PC-ähnliche Bauform: Das Gerät steht hier nicht im klimatisierten Nebenraum, sondern mitten im Geschehen – etwa auf oder unter einem Schreibtisch. Dank effizienter Prozessoren braucht man keine gewaltige Kühlung mehr, im Grunde bestimmt die gewünschte Anzahl der Festplatten die Größe des Gehäuses.

Jeder Server, der als solcher genutzt wird, muss jahrelang störungsfrei laufen – wenigstens über den Abschreibungszeitraum. Schließlich stellt er zentrale Dienste bereit, ohne die an den Arbeitsplatz-PCs – im Jargon Clients genannt – nichts funktioniert. Selbst wenn nur wenige Mitarbeiter betroffen sind, kostet jede Stunde Stillstand bares Geld. Für schnellen Service und langfristigen Support zahlen viele Server-Käufer Aufschläge, die ähnlich hoch ausfallen können wie der Preis der eigentlichen Hardware. Nicht jede Konfiguration ist mit jeder Service-Option kombinierbar – sprich: Manche Hersteller offerieren den besten Support bloß für teurere Systeme. Andererseits wiederum erhalten Kunden auch pauschale Service-Verträge und Hardware-Rabatte. Das erschwert den realistischen Preisvergleich. Obendrein können einzelne Konfigurationsoptionen den Gerätepreis um 1000 oder gleich 2000 Euro steigern, etwa ein RAID 6 aus Enterprise-SAS-Disks. ...

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