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Zweiband-Funker

Der in einem steckernetzteilgroßen Gehäuse untergebrachte WLAN-Repeater Edimax 7238RPD funkt zugleich bei 2,4 und 5 GHz. Zu den weiteren Merkmalen gehören eine WPS-Taste zur Anmeldung von WLAN-Clients, ein Fast-Ethernet-Port zur Anbindung an den PC, fünf Status-LEDs und auch ein Hauptschalter. Das Gerät ist bereits im Handel und ab rund 40 Euro erhältlich. (dz)

Kabel-TV-Dose mit Netzwerkanschluss

Die coaxLAN Technologie GmbH (www.coaxlan.de) bringt mit der „LAN/SAT/TV-Dose 87-2150 MHz CL3.0“ die erste Unterputzdose für Kabel-TV-Anschlüsse heraus, in die ein Adapter für Inhouse-Datenübertragung übers Koaxkabel integriert ist. Damit braucht man keine zusätzlichen Kästchen aufzustellen, wenn man TV-Kabel als Netzwerkmedium nutzen will – beispielsweise, um bisher unversorgte Räume größerer Gebäude mit WLAN abzudecken (siehe auch c’t 7/13, S. 90).

Der integrierte Adapter befördert gemäß dem HomePlug-AV-Standard bis zu 500 MBit/s brutto; davon kann man wegen des Fast-Ethernet-Ports maximal 93 MBit/s netto nutzen. Die Energieversorgung erfolgt von einem angeschlossenen Receiver, aus einem zentralen Sat-TV-Multischalter oder per DC-Buchse von einem optionalen Steckernetzteil (max. 2 W). Der Preis der UP-Dose steht noch nicht fest. (ea)

Mehrwege-Router

Lancom hat sein Portfolio an LTE-Mobilfunkroutern mit dem Modell 1781A-4G erweitert. Integriert sind ein Mobilfunkmodem für LTE-, UMTS- und HSPA+-Übertragungen sowie ein ADSL2+-Modem. Letzteres eignet sich unter anderem für ADSL-Anschlüsse mit ISDN (Annex-B-Spezifikation) und Anschlüsse ohne Festnetztelefonleitung (All-IP-Anbindungen gemäß Annex J).

Der 4-Port-Switch ist gemäß der IEEE-Norm 802.3az stromsparend ausgelegt. Lancom-typisch lässt sich jeder Port für den WAN-Betrieb mit externen Modems einrichten, IP-Lastverteilung und Backup inklusive. In Backup-Konfiguration schaltet das Gerät automatisch auf eine Ersatzleitung um, wenn die Hauptleitung ausfällt. Am USB-Port koppelt man Speichermedien oder Drucker fürs LAN an. Zu den weiteren Merkmalen zählen Advanced Routing and Forwarding für bis zu 16 virtuelle Netze, IPv4 und IPv6 in Dual-Stack-Auslegung und fünf VPN-Tunnel gemäß IPSec-Technik (optional bis auf 25 erweiterbar). Der Lancom 1781A-4G kostet 1070 Euro. (dz)

Access Points für schnelles Firmen-WLAN

Motorola Solutions will im dritten Quartal drei WLAN-Access-Points auf den Markt bringen, die nach dem kommenden IEEE-Standard 802.11ac arbeiten: Der AP8232 ist für den Betrieb in Gebäuden vorgesehen. Er funkt simultan im 2,4-GHz-Band nach IEEE 802.11n mit maximal 450 MBit/s brutto und auf 5 GHz mit bis zu 1300 MBit/s, nutzt also auf beiden Funkbändern drei räumliche Datenströme (3-Stream-MIMO). Über zwei USB-Ports kann man Erweiterungsmodule anflanschen, beispielsweise Überwachungskameras oder UMTS/LTE-Sticks für den Internet-Zugang. Die AP-Variante 8222 verzichtet auf diese Erweiterbarkeit. Für den Außeneinsatz soll das Modell AP8263 taugen, das sogar mit drei Funkmodulen bestückt werden kann, wovon eines als passiver Sensor drahtlose Eindringlinge aufspüren soll (Wireless Intrusion Protection). Der Preis der Geräte steht noch nicht fest.

Der Konkurrent Cisco war einen Tick schneller: Laut Mobility-Blog ist das schon vor einem Jahr angekündigte 11ac-Modul zum Aufrüsten von Access Points der Aironet-3600-Serie jetzt erhältlich (siehe Link). Zugleich kündigt Cisco die nächste Technik-Generation 802.11ac Wave 2 an, die mit nochmals verdoppelter Funkkanalbreite (160 statt 80 MHz) den Brutto-Durchsatz auf 2600 MBit/s treiben und 2015 erscheinen soll. Mit einem vierten räumlichen Datenstrom klettert der Maximaldurchsatz weiter auf 3500 MBit/s. Da aber schon bei 802.11n 3-Stream-Clients Seltenheitswert haben und 4-Stream-Client-Module bisher gar nicht erschienen sind, dürften 4-Stream-Basen ihre Kapazität am ehesten ausspielen, indem sie mehrere Clients simultan bedienen (Multi-User-MIMO). (ea)

WLAN-Paketverdoppler

Moxa hat mit „Concurrent Dual-Radio“ eine hauseigene Funktechnik entwickelt, die Paketverluste bei der drahtlosen Datenübertragung drastisch senken soll. Dafür setzt der Hersteller auf Sende- und Empfangsseite je zwei Transceiver ein, sodass jedes Datenpaket auf zwei Funk-Kanälen zugleich übertragen wird – also parallel im 2,4- und 5-GHz-Band.

Das senkt drastisch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass beide Kopien eines Pakets durch Funkstörungen unkenntlich werden – Moxa meint etwas optimistisch, dass das den Datenverlust sogar ganz verhindert. Die Technik steckt in Moxas Access Points, Bridges und Clients der Serien AWK-5222 und AWK-6222. Sie sind für industrielle Echtzeit-Anwendungen konzipiert, die für die automatisch ablaufenden WLAN-Sendewiederholungen keine Zeit haben. (dz)

Netz-Notizen

Die mit WLAN gemäß 802.11ac-Technik versehenen Linksys-Routermodelle von Belkin, Smart Wi-Fi AC1200, AC1600 und AC1750, sind jetzt im Handel. Preise: 129, 159 und 199 Euro.

D-Link hat auf seiner Web-Seite more.dlink.de/sicherheit weitere sicherheitsrelevante Firmware-Updates für Router und Kameras veröffentlicht.

DrayTek hat sein auf der CeBIT-Messe angekündigtes DSL-Routermodell für ADSL und VDSL, Vigor2760, in den Handel gebracht.

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