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8-Zoll-Tablet mit Android und UMTS

Acers Tablet Iconia A1 bringt Android 4.2 und ein 8-Zoll-Display zu kleinem Preis, die WLAN-Version kostet 189, die 3G-Version 239 Euro. Damit sind die Hauptkonkurrenten Googles Nexus 7 und das Asus Fonepad, beide mit 7-Zoll-Display (1280 × 800). Das A1 zeigt allerdings nur 1024 × 768 Punkte im für Android-Tablets ungewöhnlichen Seitenformat 4:3 – das sind nur 162 dpi, was gegenüber den 215 dpi der 7-Zöller pixelig wirkt. Mit 410 Gramm ist das A1 rund 70 Gramm schwerer als Nexus 7 und Fonepad.

Kleiner Gag: Das Tablet lässt sich einschalten, indem man mit vier Fingern übers Display streicht. Es bekommt 16 GByte Speicher, einen MicroSD-Slot und einen 1,2 GHz schnellen Vierkernprozessor von Mediatek. Eine MicroHDMI-Buchse ist vorhanden, geladen wird es per MicroUSB. Weiterhin an Bord: 11n-WLAN (Single-Band), Rückkamera (5 MP), Frontkamera, Bluetooth und GPS. Die WLAN-Version soll im Mai, die 3G-Version im Juli verfügbar sein. (jow)

Günstiges Windows-8-Tablet

Acer speckt das Windows-8-Tablet Iconia W700 (Test in c’t 10/13, S. 88) ab und liefert es unter dem Namen Aspire P3 ab 600 Euro aus – als Ultrabook. Es ist jedoch wie das W700 ein Tablet mit ansteckbarer Tastatur; die Einordnung als Ultrabook nimmt Acer hauptsächlich aus Marketinggründen vor.

Das 11,6-Zoll-Display zeigt nur 1366 × 768 Punkte statt Full HD beim W700, die übrige Ausstattung ist ähnlich: Core i3 oder i5 (also deutlich schneller als Atom-Tablets), 2 oder 4 GByte Speicher, eine SSD mit 60 oder 120 GByte, USB 3.0, MicroHDMI. Auch die Stifteingabe bleibt erhalten, aber Acer liefert keinen Stift mit. Das P3 ist etwas leichter und dünner als das W700, 790 Gramm und 1 cm gegenüber 940 Gramm und 1,2 cm. Die Tastatur liegt bei 600 Gramm und erlaubt das Aufstellen des Tablets in nur einem einzigen Winkel. Ans Tablet ist sie per Bluetooth angebunden, sodass sie einen eigenen, per MicroUSB zu ladenden Akku mitbringt. (jow)

Notebook mit Schwenkdisplay für Touch-Anwendungen

Touch statt Tippen: Ein außergewöhnlicher Mechanismus klappt das Display des Windows-Notebooks Acer Aspire R7 über die Tastatur, sodass man es für Touch-Anwendungen besser erreicht. Alternativ lässt sich das Display wie beim Tablet ganz auf die Tastatur legen, wie beim normalen Notebook aufstellen oder einer dem Anwender gegenübersitzenden Person zukippen. Eine Stifteingabe ist vorgesehen. Das Touchpad liegt allerdings hinter der Tastatur, was für Anwendungen unpraktisch ist, die nicht auf die Fingerbedienung ausgelegt sind, sondern Maus oder eben Touchpad erfordern – und das sind noch die weitaus meisten.

Das Scharnier wirkte in einem ersten Vorabtest stabil und hielt das 15,6-Zoll-Display (IPS, 1920 × 1080 Punkte) sicher. Eingebaut ist kräftige Hardware: Intel Core i5 oder i7 (zwei Kerne, 2 GHz, im Turbo 3,1 GHz), bis zu 12 GByte Speicher, SSD (maximal 256 GByte) oder HDD (maximal 1 TByte), USB 3.0, HDMI und optional der Grafikchip Nvidia GeForce GT 750M. Das R7 soll 2,5 Kilogramm wiegen und vier Stunden Laufzeit haben. Im Juni soll es ab 900 Euro (i5, 4 GByte, 750 GByte) erhältlich sein, mit i7, 8 GByte, 256er-SSD und Nvidia-Chip kostet es 1300 Euro. (jow)

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