zurück zum Artikel

Trends & News | News

Günstiger Heimkino-Projektor mit Kurzdistanzobjektiv BenQs Heimkino-Beamer W770ST soll 2500 Lumen an die Wand bringen – das reicht auch für nicht abgedunkelte Wohnzimmer. Das DLP-Spiegelpanel schafft eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln. Dank...

OLED-TVs von Samsung erst mal nur in Asien

Samsung will nun endlich seine großen OLED-Fernseher auf den Markt bringen: Das OLED-TV 55ES9500 soll ab Juni in Südkorea erhältlich sein, im dritten Quartal dann auch in Taiwan – für welche Preise, sagt Samsung nicht. Wann man den 55-zölligen Fernseher mit organischem Display hierzulande kaufen kann, steht noch nicht fest.

LG will dagegen in Korea ab Juni auch seinen gekrümmten OLED-Fernseher 55EA9800 ausliefern. Der 4,3 Millimeter dünne 55-Zöller soll rund 10 000 Euro kosten und damit rund 2800 Euro mehr als die bereits in Korea erhältliche plane Variante. Die Ankündigung von LG dürfte Samsung unter Druck gesetzt haben: Die beiden Unternehmen stehen im harten Wettbewerb bei den großen OLEDs, bis hin zu Razzien und gerichtlichen Auseinandersetzungen um Patente und Geheimnisverrat.

Während Samsung in seinen Displays Schichten aus roten, grünen und blauen Leuchtstoffen verwendet, setzt LG auf eine weiß leuchtende Schicht mit darüber angebrachten RGB-Farbfiltern. Das Aufbringen und die Strukturierung der organischen Schichten bereitet Samsung offenbar noch Probleme, sehr große Stückzahlen wird das Unternehmen deshalb auch im Juni nicht produzieren können. Konkurrent LG hat es mit dem simpleren Aufbau leichter: Die Farbfilter-Technik ist durch den Einsatz in LCDs ausgereift und die organischen Schichten muss LG nicht pixelgenau aufbringen, weil sie im Display nur als flächiges, weiß leuchtendes Backlight dienen. (uk)

Half Life 2 für VR-Brille Oculus Rift angepasst

Nach Team Fortress 2 hat der Spieleentwickler Valve nun auch Half-Life 2 für die VR-Brille Oculus Rift angepasst. Gedacht ist die erste Beta-Fassung des Spiels jedoch nur für Entwickler. Um den Ego-Shooter im Oculus-Rift-Modus zu starten, muss man im Einstellungsmenü des Steam-Eintrags von Half-Life 2 die Fassung „Steampipe Beta“ aktivieren und dem Spiel den Startparameter „-vr“ mitgeben.

Schon jetzt zeigt die Implementierung, wie wichtig es ist, dass die Entwickler die VR-Unterstützung direkt in ein Spiel einbauen und alle Parameter penibel anpassen. Anders als bei nachträglichen Treiber-Lösungen wie Vireio oder VorpX lässt sich nämlich nur bei einer direkten Unterstützung der Kopf der Spielfigur unabhängig vom Rumpf sowie der Lauf- und Schussrichtung drehen – Letztere steuert man wie gewohnt mit der Maus. So meint man tatsächlich, durch die dystopische Stadt City 17 des Spiels zu spazieren. Valve berücksichtigt sogar, dass sich der Kopf nicht direkt um die Nasenwurzel dreht, sondern um einen virtuellen Halsansatzpunkt.

Allerdings ist die Rift-Unterstützung noch nicht so ausgefeilt wie bei Team Fortress 2. So fehlt bislang das Kalibrierungs-Tool „vr_calibration“, mit dem sich Blickwinkel und Pupillenabstand des Spielers einstellen lassen. Deshalb war auch der Bildeindruck in unserem Probedurchlauf nicht stimmig: Weil offenbar die Parameter für das Blickfeld und die Skalierung nicht passen, hatten wir das Gefühl, als würden wir durch ein Zoom-Objektiv schauen. Figuren und Objekte schienen vor unserer Nase zu kleben, der graue Agent aus der Anfangs-Sequenz ließ sich gar nicht erst fokussieren. Zudem schien Gordon Freeman nur 1,50 m groß zu sein – dieser Zwergeneffekt fällt häufig in Ego-Shootern unter einer VR-Brille auf.

Wie wichtig die penible Abstimmung der einzelnen Variablen ist, zeigen die VR-Treiber-Lösungen Vireio und VorpX. Das Erstere ist ein Open-Source-Projekt, kann jedoch bislang selbst mit den angeblich gut unterstützen Spielen (darunter Half-Life 2) nicht überzeugen. Stimmiger ist da schon der kommerzielle VorpX-Treiber, den wir uns in einer Vorab-Version angeschaut haben. Hier stimmt das Blickfeld von Half-Life 2 sogar besser als in der offiziellen Rift-Version von Valve. Prinzipbedingt kann VorpX jedoch die Kopfbewegungen nicht von denen des Rumpfs trennen, sodass der Waffenarm am Kopf zu kleben scheint. Eine erste öffentliche VorpX-Version soll in wenigen Wochen verfügbar werden. Genügend Zeit zur Anpassung haben die Entwickler allemal: Hersteller Oculus VR will eine kommerzielle Fassung der Rift für Endverbraucher erst im dritten Quartal 2014 veröffentlichen. (hag)

Günstiger Heimkino-Projektor mit Kurzdistanzobjektiv

BenQs Heimkino-Beamer W770ST soll 2500 Lumen an die Wand bringen – das reicht auch für nicht abgedunkelte Wohnzimmer. Das DLP-Spiegelpanel schafft eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln. Dank eingebautem Kurzdistanzobjektiv erzeugt der W770ST ein Bild mit 100-Zoll-Diagonale (2,54 m) aus nur 1,60 Metern Abstand. Da der Zoombereich nur bei 1,2 liegt, hat man allerdings bei der Aufstellung wenig Spielraum. Das eingebaute 10-Watt-Soundsystem sorgt für ein bisschen Ton, kann aber keine Heimkino-Anlage ersetzen.

Der BenQ-Projektor zeigt stereoskopische Signale im HDMI-1.4a-Format an, die benötigten DLP-Link-Shutterbrillen werden nicht mitgeliefert; sie kosten circa 30 Euro pro Stück. Laut BenQ flimmert die 3D-Darstellung des Heimkino-Beamers weniger als bei anderen Geräten: Er shuttert mit 144 statt mit 120 Hertz. Der W770ST ist für 600 Euro im Handel erhältlich. (jkj)

Schlanke MHL-Monitore

Acers schicke S6-Serie bekommt eine Frischzellenkur: Der asymmetrische Standfuß ist bei den neuen Modellen S236HL und S276HL geblieben, er fällt im Vergleich zu älteren Modellen aber etwas schlanker aus.

Sowohl der 23"-Monitor als auch der größere 27-Zöller haben ein IPS-Panel mit 1920 × 1080 Bildpunkten. Blickwinkelabhängigkeit dürfte bei ihnen also kein Thema sein. Die Panels beider Geräte werden von einem nur wenige Millimeter breiten Metallrahmen eingefasst – Acer bezeichnet dies als Zero Frame Design. Die Bildfläche reicht allerdings nicht bis an den Rand heran: Im Betrieb umgibt das Bild ein rund ein Zentimeter schmaler schwarzen Rand.

Digitale Signale nehmen beide Monitore an ihren zwei HMDI-Eingängen entgegen. Den dabei übertragenen Ton geben sie über ihre eingebauten Stereolautsprecher wieder. Zudem sind der S236HL und der S276HL MHL-fähig (Mobile High Definition Link): Schließt man mit einem passiven USB-HDMI-Adapterkabel aktuelle Android-Tablets oder -Smartphones an, bekommt man deren Oberfläche auf die große Schirmfläche gespiegelt. Auch der Ton wird dabei an die Monitore übertragen, außerdem laden die Displays den Akku der angeschlossenen Mobilgeräte während der Wiedergabe. Beide Monitore sind ab sofort erhältlich, der S236HL kostet 200 Euro, der S276HL 300 Euro. (spo)


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-2321850