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Spitzen-Smartphone mit Windows Phone

Nokia wertet sein Spitzen-Smartphone Lumia 920 etwas auf und verkauft es ab Juni als Lumia 925. Die Daten der Geräte sind fast gleich. So verbaut Nokia beim 925 ein 4,5 Zoll großes AMOLED-Display (1280 × 768, 331 dpi) statt eines LCD, die vom 920 bekannte Drahtlos-Ladetechnik muss man sich – wenn gewünscht – für 40 Euro hinzukaufen. Durch die dünnere Rückseite wird das Lumia 925 nur 8,5 Millimeter dick und etwas leichter als der Vorgänger. Weiterhin vorhanden sind 1,5 GHz-Dual-Core-Prozessor, 1 GByte RAM, 16 GByte Flash-Speicher (Vodafone verkauft exklusiv eine 32-GByte-Version) sowie Kameras mit 1,2 Megapixeln auf der Front und 8,7 auf der Rückseite.

Die Hauptkamera hat Nokia etwas verbessert, überzeugen soll sie jedoch vor allem durch die Software. Eine neue App namens Smart Camera nimmt bis zu zehn 5-Megapixel-Bilder in Folge auf, man hat sodann verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten. So kann man etwa durch das Bild laufende Personen herausrechnen, Gesichter austauschen oder einfach das beste Foto aussuchen. Alle Schritte sind nicht-destruktiv – die originalen Fotos bleiben erhalten, und die App merkt sich die bisher getätigten Bearbeitungsschritte. Diese App will Nokia im Lauf des Jahres mit einem Lumia Amber genannten Update auch für alle anderen Modelle mit Windows Phone 8 ausliefern. Für die 16-GByte-Version des 925 verlangt Nokia 600 Euro, Vodafone hat noch keinen Preis für eine unsubventionierte Version genannt. (ll)

Erste Notebooks mit AMDs Kabini- und Temash-CPUs angekündigt

Noch hält AMD Informationen zu seiner Prozessorfamilie Temash/Kabini, die den E-, C- und Z-Serie-CPUs der Brazos-Generation nachfolgen, unter Verschluss – zumindest für die Varianten, die nicht für den Embedded-Markt gedacht sind. Das hindert erste Hersteller allerdings nicht daran, schon jetzt entsprechende Notebooks anzukündigen. So wird HP die neuen Prozessoren unter anderem in seinem günstigen 15,6-Zoll-Notebook 255 einsetzen, Acer bestückt seinen 11,6-Zöller Aspire V5-122P damit.

HP wird sein 255 mit vier verschiedenen Kabini-Modellen anbieten, den Doppelkernen E1-2500 (1,4 GHz, 1 MByte L2-Cache) und E2-3000 (1,65 GHz, 1 MByte L2-Cache) sowie den Quad-Cores A4-5000 (1,5 GHz, 2 MByte L2-Cache) und A6-5200 (2,0 GHz, 2 MByte L2-Cache). Temash ist eigentlich für Tablets gedacht, doch nutzen ihn die Hersteller offensichtlich auch für Notebooks: In Acers bereits erhältlichem Aspire V5-122P mit 11,6-Zoll-Touchscreen arbeitet der Vierkern A6-1450 (1,0 GHz, 2 MByte L2-Cache). Das Acer-Notebook kostet ab 450 Euro; für HPs 255 mit Kabini gibt es noch keine Preise. (mue)

Nutzer klagen über LTE-Probleme beim Galaxy S4

Samsungs neues Oberklasse-Smartphone Galaxy S4 verliert den Berichten einiger Nutzer zufolge die Verbindung zum LTE-Netz oder fordert sogar die PIN der SIM-Karte neu an. Teilweise sollen die Abbrüche nur bei einem automatischen Zellwechsel auftreten, teilweise aber auch permanent bestehen. Einige Telefone sollen gar keine Verbindung zum Netz aufnehmen, wenn eine für LTE freigeschaltete Karte von Vodafone im Gerät steckt.

Die Probleme treten anscheinend hauptsächlich in Verbindung mit dem LTE-Netz von Vodafone auf. Solange kein Update bereitsteht, können betroffene Nutzer die Probleme nur durch das Abschalten des schnellen Funknetzes in den Optionen des Smartphones umgehen. (ll)

Produktion des fairen Smartphones startet im Juni

Seit fast drei Jahren arbeitet das niederländische Start-up Fairphone an seinem gleichnamigen Smartphone, nun wird es ernst: Im Juni soll das chinesische Unternehmen A’Hong, ein Hersteller mit Produktionsstätten in Shenzhen und Chongqing, mit der Produktion der ersten 5000 Geräte starten.

Ziel von Fairphone ist es, ein Smartphone aus Rohstoffen zu bauen, die nachhaltig gewonnen und nicht zur Finanzierung etwa von Bürgerkriegsmilizen benutzt wurden; auch die Arbeitsbedingungen sollen in allen Produktionsschritten fair sein. A’Hong konnte die Niederländer laut Unternehmensblog (siehe c’t-Link) mit seinen Produktionsmethoden überzeugen, auch wenn erst noch ein unabhängiges Institut die Produktionsprozesse des Unternehmens prüfen soll.

Die Produktion kann jedoch erst starten, wenn mindestens 5000 Vorbestellungen vorliegen. 325 Euro kostet das Gerät, die kompletten Spezifikationen sind nun auch bekannt: Es hat ein 4,3-Zoll-qHD-Display, Quad-Core-Prozessor von Mediatek, 16 GByte Speicher, 1 GByte RAM und zwei SIM-Steckplätze; es läuft unter Android 4.2. (ll)

Smartphone-Notizen

Das neuseeländische Start-up-Unternehmen PowerbyProxi macht in Zukunft bei der Entwicklung des Drahtlos-Ladestandards Qi mit und will auch eigenes Know-how einbringen. Spezialitäten von PowerbyProxy sind das drahtlose Laden mit höherer Leistung als bei Qi und von mehreren Geräten an einer einzigen Ladestation.

Der Online-Einzelhändler Amazon arbeitet laut Wall Street Journal an einem Smartphone, das 3D-Bilder ohne Brille anzeigen kann. Dank einer Technik, die den Augenbewegungen folgt, sollen beispielsweise Fotos wie ein Hologramm über dem Bildschirm zu sehen sein und aus allen Winkeln dreidimensional wirken.

Die erste CyanogenMod-Version, die auf dem aktuellen Android 4.2.2 beruht, steht als 10.1.0-RC1 bereits für mehr als 40 Android-Smartphones zur Verfügung. Vor der finalen Version soll noch ein weiterer Release Candidate erscheinen.

Eine neue Entwicklungsumgebung soll den Verkauf der günstigen Nokia-Telefone der Asha-Serie ankurbeln. Dazu hat Nokia das Asha 501 vorgestellt, das unter Smarterphone läuft, einem durch einen Zukauf des gleichnamigen Unternehmens erworbenen Mobilbetriebssystem. Von der Asha-Serie möchte Nokia in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen Stück verkaufen, alle Modelle sollen unter 100 US-Dollar kosten.

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