Schnell verschlüsselt

Festplatten und SSDs mit Krypto-Funktion für BitLocker unter Windows 8 nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Festplattenverschlüsselung gab es bislang in zwei Varianten: in Soft- oder Hardware. Sogenannte eDrives kombinieren nun die Vorzüge aus beiden Welten. Per BitLocker sind sie unter Windows 8 besonders einfach zu verwalten. Die Rechenarbeit für die Verschlüsselung erledigt ein laufwerksinterner Krypto-Prozessor zur Laufzeit – ohne Systemressourcen zu beanspruchen.

Neue Festplatten und besonders Solid-State Disks bieten die Hersteller immer häufiger als sogenannte Self-Encrypting Drives (SED) an. Dank eines speziellen Controllers ermöglichen sie die Vollverschlüsselung sämtlicher geschriebener Daten (Full-Disk Encryption, FDE) per Advanced Encryption Standard (AES). Besonders Behörden oder Unternehmen haben SEDs deshalb schon schätzen gelernt: Für die Einrichtung der Verschlüsselung braucht es keine aufwendige Konfiguration. Sie ist ab Werk unwiderruflich scharf geschaltet und das Löschen des im Laufwerk gespeicherten Schlüssels oder die Generierung eines neuen genügen, um die auf Platte oder SSD gespeicherten Daten unbrauchbar zu machen. Das ist auch praktisch für die Entsorgung von Datenträgern. Zeitaufwendiges Überschreiben oder die kostenintensive mechanische Vernichtung kann man sich sparen.

Mit Windows 8 verspricht jetzt auch die Verwaltung solcher Massenspeicher endlich einfacher zu werden: Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sie sich dort mit Hilfe von Betriebssystemfunktionen als sogenannte eDrives einbinden. ...

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