Schnelle Plättchen

Kompakt-SSDs und Schnittstellenkarten im Ultrabook-kompatiblen m.2-Format

Wissen | Know-how

Die in Mobilrechnern mittlerweile häufigen mSATA-SSDs stoßen an Grenzen: bei der Speicherkapazität und beim Tempo. In kommenden Ultrabook-Generationen sollen Exemplare im m.2-Format an ihre Stelle treten, die nicht nur etwas schlanker sind, sondern statt Serial ATA künftig auch PCI Express 3.0 für schnellere Datenübertragung nutzen.

Ob als Flash-Puffer für eine Festplatte oder als alleiniger Systemdatenträger: In flachen Notebooks und Ultrabooks stecken inzwischen oft Solid-State Disks statt Festplatten. Sie versprechen dank kurzer Zugriffszeiten nicht nur rasante Anwendungsstarts, sondern stecken auch Stöße besser weg und lassen sich viel kompakter fertigen. Besonders platzsparende Versionen bestehen nur aus einer wenige Millimeter dicken Platine mit ein paar Speicherchips darauf – ohne Gehäuse drumherum.

Um solche Flash-Speichermodule universell an Mobilrechner anzubinden, wurde vor ein paar Jahren der mSATA-Standard aus der Taufe gehoben. SSDs dieses Typs haben die Form von PCI Express Mini Cards, übertragen Daten aber per Serial ATA – die schnellsten Exemplare reizen wie ihre größeren Verwandten in 2,5"-Bauform dabei das Tempo der 6 GBit/s schnellen SATA-6G-Schnittstelle mit fast 600 MByte/s inzwischen praktisch voll aus. Auch bei der Speicherkapazität gibt es Grenzen: Zwar fassen die größten mSATA-SSDs immerhin 512 GByte – für mehr Speicherchips ist auf den kleinen Platinchen aber kein Platz. ...

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