Im Schatten von Steam

Spielen unter Linux über die Spieleplattform Desura

Test & Kaufberatung | Test

Über Desura konnte man mit Linux schon spielen, als von Steam für Ubuntu & Co. noch keine Rede war. Die Indie-Alternative muss jetzt zeigen, ob sie sich gegen den Konkurrenten Steam behaupten kann.

Die Online-Spieleplattform Desura hat einen kleinen Vorsprung: Das 2010 vom australischen Unternehmen DesuraNET ins Leben gerufene Projekt stellte bereits 2011 einen ersten Linux-Client zur Verfügung. Das Angebot an Spielen war mit rund 60 damals noch überschaubar, ist seither aber kontinuierlich auf mittlerweile 289 Linux-Spiele angewachsen. Zum Vergleich: Steam listet gegenwärtig 117 Linux-Spiele. Schwerpunkt sind bei Desura allerdings nicht die mit großem Budget produzierten AAA-Titel, sondern Indie-Produktionen und Modifikationen. Auch kostenlose Spiele wie den Open-Source-Shooter Cube 2: Sauerbraten und Alien Arena findet man hier.

Desura will eine einheitliche Plattform für Windows, Linux und Mac OS X bieten, über die man Spiele kaufen, herunterladen, installieren und starten kann. Community-Funktionen sollen die Nutzer weiter an die Plattform binden. Unabhängige Entwickler und Spieler können hier näher zusammenrücken und vom Kontakt profitieren. Zum Austausch stehen Foren und themen- oder spielespezifische Gruppen bereit. Anwender können ihr eigenes Blog befüllen, Audio- und Videobeiträge sowie Screenshots veröffentlichen und die Beiträge anderer Nutzer kommentieren. Auch eigene Modifikationen lassen sich hochladen oder Tutorials verfassen. Alle Content-Beiträge belohnt Desura mit Aktivitätspunkten und der Einstufung in höhere Level. Fortgeschrittene Community-Funktionen wie ein Chat oder eine separate Freundesliste fehlen allerdings noch. ...

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  • Der Client übernimmt sowohl den Download als auch die Installation der Spiele.

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