Billiger Vorreiter

AMD liefert erste Richland-APUs

Test & Kaufberatung | Test

Für bezahlbare Desktop-Rechner empfiehlt AMD Kombiprozessoren der Baureihen A4, A6, A8 und A10. Den „Trinity“-Versionen dieser Chips folgen bald sehr ähnliche Nachfolger, auf die der A4-4000 einen Ausblick erlaubt.

Alle Hoffnungen von AMD ruhen auf der Idee der Accelerated Processing Unit (APU): CPU-Kerne und Grafikprozessor verschmelzen zu einem einzigen Chip. Die x86-Prozessorkerne brauchen dabei nur wenig zu leisten, so die Theorie: Wird viel Rechenleistung gewünscht, springt die GPU ein. 2011 brachte AMD die ersten Llano-APUs auf den Markt, 2012 folgten die effizienteren Trinity-Versionen für Mainboards mit der Fassung FM2. Dort hinein passen auch die kommenden Richland-Chips. Sie werden weiterhin in den Ausführungen A10, A8 und A6 erwartet, je nach Zahl der CPU-Kerne und der GPU-Performance. Doch noch hat AMD die Desktop-Richlands nicht offiziell vorgestellt. Deshalb waren wir überrascht, den nur 39 Euro teuren A4-4000 mit Richland-Technik im Versandhandel kaufen zu können.

Rätsel-Chip

Der A4-4000 sprengt das bisherige Namensschema. Die Llano-APUs kann man an den 3000er-Zahlen im Produktnamen erkennen, Trinitys wie der A10-5700 gehören zum 5000er-Kreis und für die Richland-Chips erwartet man 6000er-Nummern – siehe Tabelle. Auch bei den GPU-Bezeichnungen unterscheidet AMD eigentlich nach Generationen: Die Llanos wurden zur Familie Radeon HD 6000 gezählt, Trinity-GPUs zur 7000er-Familie. Die Richland-Grafik wird zur Serie 8000 gehören. So gesehen sitzt der A4-4000 zwischen allen Stühlen. Doch seine CPUID und seine Revisionsbezeichnung RL-A1 weisen ihn klar als Richland-Chip aus. ...

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