Titanische Power

Die High-End-Grafikkarte GeForce GTX 780

Test & Kaufberatung | Test

Nvidia führt die GeForce-700-Familie mit zwei bärenstarken Grafikkarten ein: GeForce GTX 770 und GTX 780. Letztere überholt sogar AMDs schnellste Single-GPU-Grafikkarte und ist dank 3 GByte Speicher auch fit für sehr hohe Auflösungen.

Bei Nvidia geht es Schlag auf Schlag: Während AMD seinen Verkauf an Grafikkarten mit dicken Spielebundles ankurbeln will, setzt Nvidia lieber auf neue Hardware und führt die GeForce-Familie GTX 700 ein. Die GeForce GTX 770 und GTX 780 bieten massig Leistung für aktuelle 3D-Spiele, sind mit 500 beziehungsweise 650 Euro aber keine Schnäppchen. Nvidia schickte uns vorab eine GeForce GTX 780 mit Referenzkühlsystem, welches auch viele andere Hersteller nutzen werden. Die GeForce GTX 770 war zum Redaktionsschluss noch nicht verfügbar.

Die GeForce GTX 780 ist Nvidias zweitschnellste Single-GPU-Grafikkarte – nur die über 900 Euro teure GeForce GTX Titan hat noch mehr Power [1]. Denn der GK110-Grafikchip der GeForce GTX 780 hat 12 und nicht 14 SMX-Rechengruppen, also insgesamt 2304 statt 2688 Shader-Rechenkerne und 192 statt 224 Textureinheiten. Die Taktfrequenz liegt mit 863 MHz geringfügig höher. Auch beim Speicher setzt Nvidia den Rotstift an: 3 statt 6 GByte hat die GeForce GTX 780 im Vergleich zur Titan. Aber seien wir ehrlich: Sogar für 4K-Auflösungen reichen 3 GByte aus, selbst mit Texturmods und Supersampling bekommt man sie kaum voll. Die Verbindung zwischen GPU und Speicher belässt Nvidia bei 384 Leitungen, über die fast 290 GByte an Grafikdaten pro Sekunde fließen – da bremst nichts. Double-Precision-Berechnungen laufen auf der GeForce GTX 780 extrem langsam. Wissenschaftler und Profi-Anwender sollen teurere Karten kaufen. ...

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