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iOS-Programmierung mit Delphi

Test & Kaufberatung | Test

Mit der vor wenigen Wochen eingeführten Version XE4 können Delphi-Programmierer unter Windows iOS-Applikationen erstellen. Ein erster Versuch zeigt, welche Vorteile das bietet und wo es in der Praxis damit hapern könnte.

Um eine iOS-App zu programmieren, braucht man nicht nur eine gute Idee, sondern muss sich mit der Programmiersprache Objective-C, dem Cocoa-Framework und der Entwicklungsumgebung Xcode befassen. Für Windows-Programmierer, die mit Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio oder eben Delphi und Pascal groß geworden sind, ist das keine unüberwindbare, aber eine doch recht hohe Hürde. Hinzu kommt der Aufwand, den man für das Übertragen bereits auf der Festplatte schlummernden Codes benötigt.

Für eingefleischte Delphi-Entwickler ist die Idee daher ausgesprochen reizvoll, mit der vertrauten Umgebung Projekte ohne größeren Lern- und zusätzlichen Programmieraufwand in die mobile Welt von iPhone und iPad zu übertragen. Der Delphi-Anbieter Embarcadero will das mit seinem gerade veröffentlichten Framework FireMonkey for Mobile ermöglichen. Es ist in dem Software-Packet Delphi XE 4 ab der Enterprise-Version (Preis 2700 Euro) enthalten, aber auch einzeln als Add-On für Delphi XE4 Professional zu bekommen. Unter der Bezeichnung RAD-Studio bietet Embarcadero Delphi im Bundle mit weiteren Entwicklungsumgebungen wie seinem C++- und HTML5-Builder an. ...

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