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Dreimal dreidimensional

Version 2013 des 3D-Entwurfsprogramms SketchUp bekommt man jetzt in drei Versionen: Der kostenlose SketchUp Viewer dient lediglich als 3D-Dateibetrachter. SketchUp Make steht in der Tradition der früheren Google-SketchUp-Version, ist ebenfalls gratis zu bekommen, darf aber nicht kommerziell genutzt werden. Die Pro-Version schließlich kostet inklusive Updates und Support für ein Jahr 575 Euro und bietet die meisten Neuheiten: Die 2D-Vektorgrafikwerkzeuge des integrierten Präsentationsprogramms LayOut wurden überarbeitet, Zeichner können Schraffurstile den eigenen Wünschen anpassen und die Software soll schneller zoomen und Darstellungen rendern. Die Make- und Pro-Varianten lassen sich durch Add-ons erweitern, die sich über das freie Ruby-API in die Software einklinken. Hersteller Trimble hat für solche Erweiterungen eine Datenbank namens Extension Warehouse online gestellt, die man direkt aus der Anwendung heraus erreicht. SketchUp 2013 läuft unter Windows von XP bis 7 sowie Mac OS X ab 10.6 und steht auch mit deutscher Bedienoberfläche zum Download bereit. (pek)

Posen in 3D

Der 3D-Figurenrenderer Poser hat in Version 10 zwei Bibliotheken externer Entwickler an Bord, die zusätzliche Funktionen bereitstellen: Die OpenSubdiv Library von Pixar unterteilt Polygone des Oberflächennetzes in feinere Flächen, um so ganze Figuren oder gezielt einzelne Körperteile bei Animationen geschmeidiger verformen zu können. Die Simulationsbibliothek Bullet Physics sorgt für physikalisch plausible Animationen starrer und flexibler Objekte, etwa von Haaren. Die Wirkung von Deformationswerkzeugen auf die Außenhaut von Figuren lässt sich jetzt für einzelne Punkte in Form von aufgemalten Weight Maps gewichten. Ein Echtzeit-Raytracing-Renderer soll bei geänderter Kameraposition oder Beleuchtung eine schnelle Vorschau liefern, inklusive Transparenzen und Reflexionen. Das Paket enthält zusätzlich sieben neue Comic-Charaktere und zwei realistische Modelle, die speziell für die Unterteilung durch die Pixar-Bibliothek und den Gebrauch von Weight Maps optimiert wurden. Die erweiterte Version Poser Pro 2014 bietet neue Werkzeuge, um virtuellen Modellen die digitalen Kleidungsstücke anderer Charaktere auf den Leib zu schneidern und Verformungen von einer Figur auf eine andere zu übertragen. Beide Versionen laufen unter Windows von XP bis 8 und Mac OS X ab 10.6. Poser 10 kostet regulär 280 Euro und Pro 2014 rund 460 Euro – bis Ende Juni gelten Sonderpreise.

Ein kleineres Update gibt es auch vom Konkurrenten Digital Art Zone: Version 4.6 von DAZ Studio Pro enthält eine neue Render-Engine und soll jetzt Licht dicht unter der Oberfläche von Objekten streuen können (Subsurface Scattering), was beispielsweise Haut realistischer erscheinen lässt. DAZ Studio Pro läuft unter Windows und Mac OS X; derzeit ist es gratis erhältlich.(pek)

PDF-Modul für Anwendungsentwickler

PDFlib ist eine Bibliothek für Entwickler, die Anwendungen oder Web-Dienste um einen PDF-Export ergänzen wollen. Mit der Version 9 erfüllt PDFlib die Anforderungen der beiden neuen Teile des ISO-Standards PDF/A für die Langzeitarchivierung: PDF/A-2 erlaubt Transparenz, Ebenen und JPEG-2000-Kompression, PDF/A-3 auch das Einbetten von Dateien in Fremdformate.

Darüber hinaus lassen sich barrierefreie Dokumente gemäß PDF/UA erzeugen. In dem Zusammenhang verspricht der Hersteller mehr Komfort beim Tagging, also dem Hinzufügen der für PDF/UA und Text-Reflow notwendigen Strukturelemente. Beispielsweise generiert PDFlib jetzt automatisch Tabellen-Tags. Wer personalisierte Broschüren oder andere Dokumente mit variablen Text- und Grafikelementen produziert, findet Unterstützung für den hierfür entwickelten Standard PDF/VT. Desktop-Versionen für Windows oder Mac OS X sind ab 325 Euro zu haben, Server-Versionen für diese Systeme starten bei 875 Euro. (atr)

Geräte und Verträge verwalten

Mit der Anwendung „Robert Knows“ verwaltet man Inventar – Gerätschaften ebenso wie Software-Lizenzen – und andere Objekte, deren Bestand und Historie wichtig fürs Unternehmen sind. Das könnten Räumlichkeiten sein oder auch Maschinen-Ersatzteile. Für jede Art von Assets sieht die Anwendung einen anpassbaren Satz von Merkmalen vor, die sie auswertet und zusammenfasst. Für Maschinen lässt sich zum Beispiel aus Abschreibungen, bislang aufgebrachten Wartungsaufwendungen, Nutzungsdauern und Kostenstellen der Aufwand je Einsatzstunde kalkulieren. Für Wartungsaufträge bringt Robert Knows Einträge auf Wunsch zur Wiedervorlage. Außerdem erstellt das Programm Investitionspläne und Inventar-Aufkleber mit Klartext und Strichcode. Die Daten inventarisierter Mobilgeräte lassen sich als CSV-Datei an Programme fürs Mobile Device Management übergeben. Preise für eine dauerhafte Lizenz beginnen bei netto 1900 Euro für maximal 500 Objekte und ein Nutzerkonto, das mehrere Sitzungen gleichzeitig unterstützt. Wer nur einmalig sein Inventar katalogisieren will, kann eine Kurzzeitlizenz erwerben, die zum Beispiel für sechs Monate 290 Euro kostet. (hps)

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