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30 Jahre c’t: Browser-Demo-Wettbewerb geht in die Verlängerung

In c’t 10/13 hatten wir dazu aufgerufen, uns eine knallbunte, im Browser selbstlaufende Animation im Stile der klassischen PC-Demos zu schreiben. Leider haben uns bisher so wenig vorzeigbare Demos erreicht, dass wir vorsichtshalber in die Verlängerung gehen. Der neue Einsendeschluss ist der 24. Juli 2013. Alle weiteren Informationen, die Teilnahmebedingungen und unsere als Beispiel modifizierte Nyan Cat finden Sie unter

www.ct.de/mitmachen

Hier noch einmal das Wesentliche: Erlaubt sind nur die von den aktuellen Browsern unterstützten Web-Techniken, keine Plug-ins. Das können animierte GIFs, per CSS3 transformierte HTML-Elemente, SVG- oder -Canvas-Animationen oder 3D-Effekte mit WebGL sein. Die Demo muss im vollen Umfang unter der Desktop-Fassung von Google Chrome funktionieren.

Mitmachen lohnt sich: Die besten Beiträge stellen wir zur Online-Abstimmung. Der oder die Erstplatzierte gewinnt wahlweise ein iPad 4 (16 GByte) oder Nexus 10 (32 GByte), für den zweiten Platz gibt es ein iPad mini (16 GByte, WLAN) oder ein Nexus 7 (32 GByte, UMTS). Außerdem können sich die besten drei jeweils ein Jahresabo eines Magazins aus dem Heise Zeitschriften Verlag aussuchen und bekommen das c’t-Gesamtarchiv „c’t rom“ auf Blu-ray Disc nebst externem BD-Laufwerk.

Zu guter Letzt laden wir die drei Gewinner zu unserer Geburtstagsparty am 1. November in Hannover inklusive Anreise innerhalb Deutschlands und Hotelunterbringung ein. Unter den anderen Teilnehmern am Wettbewerb und der Online-Abstimmung verlosen wir weitere Einladungen zur Party.

Die gleichen Preise winken auch den Teilnehmern unserer Bilderrätselserie zur „Schlagseite“ von Ritsch & Renn, die seit Ausgabe 11 läuft. In den Schlagseiten bis Ausgabe 15 haben unsere Cartoonisten jeweils einen Buchstaben versteckt, aus denen Sie das Lösungswort zusammenpuzzlen können. Mailen Sie uns die richtige Antwort bis spätestens zum 7. Juli an die Adresse bilderraetsel@ct.de. Unter den richtigen Einsendungen losen wir die drei Gewinner aus. Heise-Mitarbeiter sind von der Teilnahme ebenso ausgeschlossen wie der Rechtsweg.

Viel Spaß beim Mitmachen! (vza)

Amazon-Player für Windows-PCs

Der für Android und iOS bekannte „Cloud Player“ von Amazon ist für US-Kunden des Internet-Versenders auch als Windows-Version (ab XP) zu haben; eine Mac-Fassung ist in Vorbereitung. Wie bei den Apps schaltet man per Klick zwischen lokaler Sammlung und den bei Amazon gespeicherten Songs um. Songs und Alben lädt das Programm per Drag & Drop aus der Cloud herunter. Bereits gespielte Cloud-Musik speichert der Player im lokalen Cache (voreingestellt sind 10 GByte Plattenplatz). Dank „Instant search and play“ kann man einfach drauflos tippen, um Musik in den Sammlungen zu finden und direkt aus der Treffer-Liste die Wiedergabe zu starten.

Auf Wunsch importiert der Cloud Player for PC automatisch Musik aus den Mediatheken von iTunes und dem Windows Media Player, kann aus der Amazon-Cloud heruntergeladene Musik aber ebenso dorthin exportieren. Außerdem lädt das Programm automatisch MP3s, AutoRip-CDs oder -Vinyls herunter, die man bei Amazon erworben hat.

Der Player arbeitete im Probelauf in der Redaktion mit einem mit amazon.com verknüpften Konto problemlos. Das Einloggen mit einem deutschen Amazon-Konto quittierte die Software hingegen wortlos mit einer Fehlermeldung. (vza)

Browser unterstützt WebRTC

Die aktuelle Betaversion des Browsers Firefox 22 enthält eine vollständige, per Voreinstellung aktivierte Implementierung von WebRTC. WebRTC stellt Echtzeit-Peer-to-Peer-Verbindungen her und eignet sich vor allem für Telefonate und Chats. Neu im Firefox sind die Komponenten PeerConnection, welche die Telefonie-Verbindungen herstellt, und DataChannels zum Austausch von Inhalten.

Schon frühere Aurora-Versionen enthielten getUserMedia, das Kamera- und Mikrofon-Eingaben an den Browser übermittelt. Demos von Mozilla zeigen eine Skype-ähnliche Anwendung mit Video-Telefonie und dem Austausch von Dokumenten oder Browser-URLs inklusive der Scroll-Position. Bisher unterstützt außer Firefox nur Google Chrome WebRTC.

Zugleich hat Mozilla WebRTC für Android-Geräte angekündigt. Künftige Firefox-Versionen sollen von Verbesserungen bei der Audio- und Video-Unterstützung profitieren und die Technik TURN enthalten, die auch ohne Eingriffe am Router Peer-to-Peer-Verbindungen herstellen kann. (heb)

Unkomprimierte Videos aus Canon-SLR

Die inoffizielle Firmware-Erweiterung Magic Lantern erweitert den Funktionsumfang einer Canon EOS 5D Mark III so, dass die Spiegelreflex-Kamera unkomprimiertes Videomaterial mit hoher Farbauflösung auf die Speicherkarte schreibt. Dabei landet ein Datenstrom mit 24 Bildern/s auf der Compact-Flash-Karte; die Pixelauflösung ist abweichend von 1920 × 1080 Pixeln in Grenzen bis zu 2040 × 1428 Pixeln wählbar, um auch andere Seitenverhältnisse darzustellen. Magic Lantern greift den Raw-Datenstrom (14 Bit pro Pixel) ab, bevor die Kamera-Hardware eingreift, und lenkt ihn auf den Speicherchip um. Die Größe eines Frames liegt bei rund 5 MByte. Die Bearbeitung der Raw-Daten erfolgt am PC in einem von der Blackmagic Pocket Cinema Camera bekannten Workflow.

Die inoffizielle Software erweitert – vom Speicherchip geladen – den Funktionsumfang der Kamera-Firmware, ohne sie zu verändern. Da beim Filmen weder Verschluss noch Spiegelmechanik betätigt werden, bleibt die Nutzung der Magic-Lantern-Software ohne negativen Effekt auf die Lebensdauer dieser Bauteile.

Raw-Daten haben gegenüber den sonst H.264-kodierten Dateien mehrere Vorteile, vor allem den der deutlich höheren Farbauflösung. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Korrektur oder der gezielten Verfälschung zur dramaturgischen Überbetonung. (uh)

AirPlay-Lautsprecher mit Lightning

Bowers & Wilkins hat sein AirPlay-Soundsystem mit Apples neuem, digitalem Lightning-Connector ausgestattet. Das Zeppelin Air LCM eignet sich daher für das neue iPhone 5. Technisch bleibt das Gerät bis auf die Modifikationen des federgelagerten Dock-Anschlusses weitgehend unverändert. Die zum iPhone 4 passende erste Version mit dem 30-Pin-Anschluss ist weiterhin im Handel erhältlich.

Per Apple-Streaming-Technik „AirPlay“ wird über den Zeppelin Air eine iTunes-Musiksammlung vom Mac oder PC sowie von jedem iOS-Gerät aus kabellos wiedergegeben. Auch die Wireless-Wiedergabe von Audio-Streams der Musik- und Radio-Apps wie Spotify, Last.fm oder Radio.de ist damit möglich.

Der Zeppelin Air LCM mit Lightning-Connector wird ab Anfang Juni für 600 Euro im autorisierten Fachhandel sowie online erhältlich sein. Zum gleichen Preis ist auch das Vorgängermodell weiterhin verfügbar. (uh)

Action-Videos optimiert

Videos, die mit Action-Cams wie der GoPro entstanden sind, zeigen meist Verzerrungen („Fischauge“), häufig auch wenig begeisternde Farben und flaue Kontraste, je nach der Helligkeit bei der Aufnahme. Solche und andere Fehler will Prodad mit seiner Software Prodrenalin auf Mausklick beseitigen. Die Weitwinkel-Verzerrungen werden anhand eines ladbaren Profils korrigiert, Ruckler erkennt das Programm selbsttätig und beruhigt das Video nachträglich durch eine leichte Verkleinerung mit anschließendem Hochskalieren – wie eine Ausschnittsvergrößerung. Neben einer einfachen Trimmfunktion enthält Prodrenalin auch Funktionen zum Entrauschen, zur Farb- und Kontrast-Korrektur, zum Nachschärfen oder zum Drehen von schräg aufgenommenen Clips.

Laut Hersteller ist die Software kompatibel zu allen gängigen Action-Kameras und importiert Videos in allen jeweils gebotenen Auflösungen; obendrein ist Prodrenalin auf 2,7k- und 4k-Videos vorbereitet. Das Windows-Programm arbeitet ohne die Unterstützung einer Schnitt-Applikation und ist mit den 32-/64-Bit-Versionen ab Windows Vista kompatibel. Es kostet 49 Euro; eine Probier-Version ist auf der Herstellerseite herunterzuladen. (uh)

Schlagzeug-Samples für Native Instruments Kontakt

Native Instruments hat Abbey Road 50s Drummer für den Kontakt-Sampler veröffentlicht, das den Klang zweier Drum-Kit-Klassiker aus den 1950er Jahren bereitstellt. Für ein authentisches Spielgefühl wurde 50s Drummer mit erstklassigem Original-Equipment aus der Zeit aufgenommen und enthält eine umfangreiche Groove-Library, Mixer-Presets und eine Reihe an neuen Besen-Artikulationen. Abbey Road 50s Drummer ist ab sofort im Online-Shop von Native Instruments für 99 Euro erhältlich. (uh)

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