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Robuster Tablet-PC

Der Name „Icefire 2“ lässt nicht unbedingt darauf schließen, aber dieser Tablet PC von IEI Technologies ist für den Einsatz in Krankenhäusern und in der Lagerverwaltung optimiert. Mit seinem Barcode- und RFID-Leser soll man Patienten und Produkte identifizieren können, dank Haltegriff soll er sicher mit einer Hand zu halten sein – trotz 1,6 kg Gewicht.

Mit der anderen Hand kann man touchen oder mit dem optionalen Digitizer-Stift auf dem 10,4-Zoll-Display schreiben. Zur Ausstattung gehören Intels Atom N2800, 4 GByte RAM, eine 8 GByte mSATA-SSD, USB 3.0 und zwei Kameras. Optional gibt es ein UMTS-Modul inklusive GPS. Als Betriebssystem dient Windows Embedded Standard 7, beim deutschen Distributor Comp-mall kostet das Icefire 2 ab 1540 Euro. (cwo)

Entwicklungskit mit OMAP5

Das OMAP5432 EVM von Texas Instruments soll Entwicklern den Einstieg in die Programmierung des Systems-on-Chip OMAP5 erleichtern. Darauf sitzen ein OMAP5432 mit zwei Cortex-A15-Kernen (1,5 GHz), 2 GByte RAM und 4 GByte Flash-Speicher. Peripherie kann man per USB 2.0 (Host), 3.0 (OTG) sowie über diverse I/O-Pins und serielle Schnittstellen anbinden. An einer der Letzteren hängt auch das Funkmodul TDK WL1857 für WLAN, Bluetooth, NFC und Radio. 100-MBit-LAN spricht der OMAP-Chip selbst und versorgt Displays per HDMI-Ausgang. Kameras kann man wahlweise seriell (CSI-2) oder parallel anschließen. Für das Entwicklungskit verlangt TI 329 US-Dollar und zielt damit ganz klar auf professionelle Entwickler.

Ursprünglich sollte der OMAP5 mit seinen zwei Cortex-A15-Kernen den Tablet- und Smartphone-Markt umkrempeln. Geblieben ist von diesem Plan nach dem Rückzug von Texas Instruments aus der Mobilfunkbranche wenig. Nun soll das System-on-Chip im Industrie- und Automobilbereich glänzen. (bbe)

Arduino-Roboter

Arduino und das spanische Bildungsprojekt Complubot haben einen runden Roboter mit zwei Antriebsrädern vorgestellt. Damit kann sich das 19 cm große Sandwich – ähnlich wie der c’t-Bot – auf der Stelle drehen. Jede der beiden Platinen ist für sich genommen bereits Arduino-kompatibel und hat einen eigenen 8-Bit-Mikrocontroller vom Typ ATmega32u4.

Über fünf Infrarotsensoren und ein Kompassmodul orientiert sich der Roboter und hat zudem einen Lautsprecher sowie Tasten und einen Drehregler. Weitere Sensoren und Aktoren kann man in den Prototyping-Bereichen auflöten oder mit Tinkerkit-Modulen nachrüsten. Einen TFT-Bildschirm gibt es optional. Wann und zu welchem Preis der Roboter auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. (bbe)

Embedded-Notizen

Während Hub-Chips für USB 3.0 endlich zertifiziert sind und die Produktion in Fahrt kommt, bringt Renesas mit dem µPD720115 einen Hub für USB 2.0 auf den aktuellen Stand der Technik: So beherrscht er USB Battery Charging 1.2, kann also angeschlossene Geräte mit bis zu 1,5 Ampere laden. Zum Einsatz könnte ein solcher Hub beispielsweise in Geräten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik kommen, wo es nicht auf USB-3.0-Transferraten ankommt.

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