Kontrolle über den Schreibtisch

Wie man Windows 7 und ältere Versionen daran hindert, den Desktop leer zu fegen

Praxis & Tipps | Praxis

Wenn Windows eigenmächtig über die Objekte auf der Arbeitsfläche entscheidet, ist das eine Folge der Windows-eigenen Desktopbereinigung. In Windows 8 ist diese vorwitzige Aufräumfunktion entfallen; in früheren Versionen muss man sie dagegen an die Kandare nehmen, um die Kontrolle über die Arbeitsfläche zurückzugewinnen.

Da pflegt man seine Arbeitsfläche unter Windows, sortiert Icons und platziert Verknüpfungen für den Schnellzugriff auf bestimmte Verzeichnisse und LAN-Freigaben. Doch bei jedem dritten oder vierten Einloggen verschwinden einige dieser Objekte.

Für diesen unerwünschten Ordnungsfimmel ist unter Windows XP und Vista der sogenannte Desktopbereinigungsassistent verantwortlich. Er überprüft im 60-Tage-Rhythmus alle Symbole auf dem Desktop. Erkennt er dabei defekte oder seit Langem nicht mehr angeklickte Objekte, fragt er in einem Dialog höflich nach, ob er diese wegräumen soll. Verneint man das, bleibt alles beim Alten. Ansonsten wandern diese Objekte in den Ordner „Nicht verwendete Desktopverknüpfungen“, von wo man sie bei Bedarf leicht wieder hervorholen kann. Die regelmäßigen Anfragen lassen sich unterbinden, indem man nach einem Rechtsklick auf den Arbeitsflächenhintergrund im Dialog „Eigenschaften von Anzeige“ den Desktop-Karteireiter und darauf die Schaltfläche „Desktop anpassen“ anklickt und das Häkchen für den Desktopbereinigungsassistenten entfernt. ...

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