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Drucksachen gestalten

Das DTP-Programm PagePlus richtet sich an Privatanwender und Gelegenheitsgrafiker, die damit Handzettel und Visitenkarten entwerfen, Broschüren layouten und E-Books zusammenstellen können. Version X7 erzeugt Balken-, Säulen- und Torten- und andere Diagramme aus Daten, die zum Beispiel aus Excel-Dateien oder PagePlus-Tabellen stammen können. Tabellen können sich jetzt über den Mittelfalz einer Broschüre hinweg und über mehrere Seiten erstrecken. Hersteller Serif hat die Bedienoberfläche überarbeitet; Benutzer können alle Registerkarten jetzt an ihren eigenen Bedarf anpassen. Auch die Vektorgrafikwerkzeuge wurden erweitert, etwa durch Formatvorlagen für Füllungen und Transparenz. Die Anwendung importiert und bearbeitet PDF-Dateien, sie exportiert Layouts in den Druckstandard PDF/X-3, erzeugt SVG-Dateien und E-Books im Epub-Format.

PagePlus läuft unter Windows ab XP mit SP3 und ist mit deutscher Bedienoberfläche erhältlich. Die Anwendung kostet als Download direkt beim Hersteller als Vollversion 100 Euro und als Upgrade 60 Euro. (pek)

Erschwingliches DMS

Das Dokumentenmanagement-System ecoDMS gibt es als Gratisversion für den Privatgebrauch und als Vollversion für 49 Euro pro gleichzeitig zugreifenden Benutzer. Die Client-Server-Anwendung lässt sich als All-in-One-Paket unter Windows installieren, alternativ kann man Server unter Windows oder Ubuntu und Clients unter Windows, Ubuntu oder Mac OS X einrichten.

Laut Hersteller Applord verwaltet das System digitale Dokumente in 180 Formaten. Inhalte übergibt man ihm entweder durch manuelle Dateiauswahl, über die Ansteuerung eines Scanners oder dadurch, dass man es am Client-Rechner als virtuellen Drucker nutzt. Die Vollversion enthält außerdem Makros zur Verzahnung mit Microsoft Office und OpenOffice/LibreOffice und kann E-Mails aus Outlook und Thunderbird importieren. Dokumente indexiert ecoDMS automatisch im Volltext und legt sie nach Aussage des Herstellers revisionssicher in einer PostgreSQL-Datenbank ab. Deren Gliederung in Ordner, Benutzergruppen und Attribute kann der Anwender selbst anpassen, ohne sich direkt mit der Datenbank-Engine befassen zu müssen. Die ecoDMS-Vollversion lässt sich außer vom Client-Programm aus auch per Mobilgeräte-App oder Web-Browser ansprechen. (hps)

PDFs zurückkonvertieren

PdfGrabber konvertiert PDFs nach Word, Excel, PowerPoint und in viele andere Formate. Version 8.0 wandelt in der Pro-Version zum Beispiel auch gescannte Zeichnungen in Vektorgrafiken um, die sich dann als DXF-Datei in CAD-Programmen bearbeiten lassen. Webdesigner können aus PDF-Dateien direkt Webseiten im HTML5-Standard erzeugen.

Darüber hinaus will PixelPlanet die Ausgaben im Word-, Excel- und PowerPoint-Format verbessert haben. PdfGrabber läuft auf PCs mit Windows XP und höher und kostet in der Home-Variante, die sich auf Word- und Textdateien beschränkt, 49 Euro. Die Standardversion für 79 Euro unterstützt außerdem Excel, HTML und Epub sowie diverse Bildformate. Die 99 Euro teure Pro-Variante gibt die Inhalte auch als PowerPoint- oder CAD-Datei aus. (db)

Simulierte Fotofilme

Das DxO Filmpack 4 simuliert Filmkorn, Farbe, Kontrast und Sättigung von insgesamt 60 Farb- und Schwarzweißfilmen anhand von Laboranalysen. 65 neue Effekte setzen Fotos etwa im Stil alter Postkarten um oder helfen Porträtfotos mit passenden Farbeinstellungen auf die Sprünge. Eine neue Effekt-Palette steuert Texturen, Lichteinfall, Vignettierung und Rahmen. Ein Favoriten-Bereich, eine Such-Funktion und eine überarbeitete Werkzeugpalette sollen die Voreinstellungen auf einfache Weise zugänglich machen.

Neue Texturen geben dem Bild das Aussehen körnigen, zerknitterten oder fleckigen Papiers. Zusätzliche Rahmentypen ergänzen saubere Rahmen, fleckige Dunkelkammerränder oder künstliche Lichtlecks. Vignettierung und Weichzeichner lassen sich gezielt auf bestimmte Bildbereiche anwenden, um den Blick auch aufs Motiv zu lenken. Das Filmpack von DxO gibt es als Stand-alone-Anwendung sowie als Plug-in für Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom, Aperture und DxO Optics Pro jeweils für Windows und Mac OS X. Die Edition Expert für 129 Euro verfügt neben Stapelverarbeitung über etwa doppelt so viele simulierte Filme wie die Essentials-Version für 79 Euro. (akr)

Verschmolzene Kommunikationsdienste

Der im Oktober von Microsoft übernommene Messaging-Dienst Skype erreicht neuerdings auch Büroarbeiter, die über Microsofts Lync Server ans Internet angebunden sind. Unternehmen, die selbst einen Lync Server betreiben, können diesem übers Web nach Anleitung zur Skype Connectivity verhelfen. Lync-Dienste eines Office365-Abonnements lassen sich über die zugehörige Admin-Konsole mit Skype koppeln.

In beiden Fällen ist die Integration kostenlos und ermöglicht Sprachtelefonate und Textnachrichten zwischen Skype- und Lync-Nutzern. Bisher erforderte das den Umweg über eine gebührenpflichtige Telefonverbindung. Außerdem sollen sich Skype-Verbindungen zu einem Lync-Server jetzt mit einem Mausklick von einer Webseite aus initiieren lassen. Damit können Unternehmen Surfer einfach zu Anrufen motivieren. Die Gespräche lassen sich dann innerhalb des Firmennetzes kanalisieren. Weitere Skype-Funktionen, etwa für Videochats, will Microsoft ebenfalls auf Lync ausdehnen. (hps)

c’t Digitale Fotografie 3/13

Foto-Drohnen bieten ab wenigen hundert Euro faszinierende Perspektiven. Die neue c’t Digitale Fotografie zeigt, was sie können, was sie kosten und welche Kamera dazu passt. Im Test: 17 Kompaktkameras aus den Segmenten Edel, Outdoor, Superzoom und Günstig als Alternative zur DSLR, 12 Dreibeine von 80 bis 800 Euro für unterwegs samt Stativkopf sowie A3-Fotodrucker und Dienstleisterangebote im Vergleich.

Weitere Themen im Heft sind die Neuheiten von Lightroom 5 und ein Praxisartikel zur Bildbearbeitung mit CameraBag. Der Workshop Großstadtfotos gibt Tipps für gelungene Fotos abseits der Hauptstraßen. Und c’t Digitale Fotografie wirft einen Blick auf die Zukunft der Bildgestaltung.

c’t Digitale Fotografie 2/13 ist im heise Shop bestellbar und kostet 9,90 Euro – in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Versand bis zum 4. August portofrei. Abonnenten können die Ausgabe unterwegs mit unserer iPad-App kostenlos lesen. (anm)

Anwendungs-Notizen

Für einen Euro je Gerät und Monat bietet SAP eine Mobilgeräte-Verwaltung auf Basis seiner Datenbank Afaria an. Die Software hinter dem Webdienst läuft in der Amazon-Cloud und soll gleichermaßen dienstlich wie privat genutzte Geräte und Apps verwalten.

Der Mindmapper Mindjet Mindmanager ist wieder da. Seit 2012 gab es die Anwendung nur noch unter dem Namen Mindjet als Miet-Software im Bündel mit einem Webdienst-Abo. Jetzt kann man für 356 Euro eine Lizenz für Mindmanager kaufen, mit der man das Programm gleichzeitig auf einem Windows-PC und einem Mac betreiben darf.

Das Bugfix-Release 2.67a behebt über hundert Fehler im kostenlosen 3D-Paket Blender. Die Open-Source-Anwendung läuft unter Windows, Mac OS X und Linux.

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