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Straßenansichten für iPhone und iPad

Seit Apple auf iOS eigene Karten anbietet, fehlen darin die Bilder aus Google Street View. Die kann man nun nachrüsten, und zwar mit der App Streets 2.0 von Ortwin Gentz. Sie klinkt sich ins Menü von Apples Kartendienst ein, etwas versteckt und umständlich im Bereich für öffentliche Verkehrsmittel.

Die Street-View-Bilder bekommt man auch in der kostenlosen iOS-App für Google Maps. In Streets haben die Straßenfotos aber eine wesentlich bessere Auflösung – erst recht auf einem iPad, weil die Google-App nur für iPhone optimiert ist. Streets kostet bis Ende Juli 89 Cent, danach 1,79 Euro. (hps)

Sozial navigieren

Google will Berichten zufolge den Navi-Dienst Waze für rund eine Milliarde Dollar übernehmen. Waze zeigt Verkehrsdaten zu Staus, Unfällen und Radarfallen auf Smartphones an. Die Daten kommen aus der Community: Über die kostenlose Navigations-App für Android und iOS sammelt Waze die Daten per Crowdsourcing und vernetzt die Nutzer auf der Straße. Der Dienst hat nach eigenen Angaben rund 45 Millionen Nutzer. Die hat offenbar auch Google im Blick: Laut Berichten sollen die Daten künftig in Google Maps einfließen, Waze soll aber auch eigenständig weitergeführt werden.

Im Rahmen unseres Tests von Navi-Apps in c’t 13/13 ab Seite 88 haben wir uns Waze näher angesehen. Das Ergebnis war recht enttäuschend: Die Routenberechnung war langsam und lieferte gelegentlich unnötig lange Strecken. Die App leitete uns durch eine Sackgasse und verwirrte an schwierigen Stellen mit unpräzisen Anweisungen. Auch die Qualität der Verkehrsdaten ließ zu wünschen übrig. (ad)

App-Notizen

Schlicht, schön und nützlich: Die 4,50 Euro teure Notizen-App Vesper fürs iPhone ermöglicht es, eben mal schnell eine Idee in ein paar Sätzen zusammenzuschreiben. Dazu kann man Fotos abspeichern und die Notizen mit Keywords versehen.

Die meisten Smartphone-Hersteller ersetzen Googles Standard-Tastatur für Android durch eine eigene. Jetzt bietet Google seine Tastatur mit „Wörter-Wisch“-Funktion und Korrekturvorschlägen auch als kostenlosen Download im Play Store an. Bisher lässt sie sich allerdings nur auf wenigen Modellen installieren.

Verschiedene RSS-Apps für Android, iOS und Windows Phone wollen in Kürze den RSS-Aggregationsdienst feedly unterstützen – unter anderem Reeder, Press, Nextgen und Newssify. Höchste Zeit, denn viele der RSS-Apps synchronisieren bisher nur mit Google Reader, den Google Ende Juni einstellen will.

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