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IT-Beschaffung und -Umstellung

Mit dem Bündel „Matrix42 Workplace Management 2013“ können Unternehmen die Hard- und Software ihrer IT-Arbeitsplätze verwalten und diesbezügliche Anforderungen der Benutzer bearbeiten. Matrix42 ersetzt damit seine Anwendungssuiten für Service Management und Compliance. Laut Beschreibung überwacht die Software kontinuierlich, welche Dienste von den Benutzern benötigt werden und unterstützt die Admins dabei, die Anforderungen umzusetzen und den passenden Kostenstellen zuzuordnen.

Umstellungen der Unternehmens-IT sollen sich über Change Requests im Terminkalender einplanen lassen und dann konform zum Standard ITIL v3 mit den kleinstmöglichen Nebenwirkungen über die Bühne gehen. Der grafische Workflow Designer dient dazu, Arbeitsabläufe von Grund auf oder anhand mitgelieferter Vorlagen zu definieren. Eine eingebaute Workflow Engine führt Anwender anschließend durch die Prozesse, welche man mit dem Workflow-Monitor in Echtzeit analysieren kann. (hps)

Akten-Verteiler

Das Softwarepaket „xFlow Interface Office+“ agiert als Verteilzentrale, mit der man empfangene Dokumente passend für die zugehörigen Arbeitsabläufe aufbereitet und an die zuständigen Anwendungen übergibt. Es erweitert Windows um einen Service, der mit den anderen Paketbestandteilen – Add-ins für Word, Excel und Outlook sowie einem Desktop-Widget – zusammenarbeitet. Mit den Add-ins, die sich über zusätzliche Schaltflächen in den Office-Programmen bemerkbar machen, oder per Drag & Drop auf das Widget entscheidet der Benutzer, welchen der vorbereiteten Arbeitsabläufe er mit dem Objekt anstoßen will, und der Windows-Dienst kümmert sich dann um die erforderlichen Auswertungen. Dabei kann es um die einfache Umwandlung in ein PDF gehen, aber auch um die Zeichenerkennung in einem TIF aus dem Scanner, gefolgt von einer Formular-Erkennung.

Erkennt der Dienst zum Beispiel ein Schriftstück als Rechnung eines bestimmten Lieferanten, kann er deren Daten automatisch extrahieren. Anschließend prüft er das Ergebnis auf Konsistenz und überträgt es per ODBC direkt in die zuständige Datenbank-Tabelle der Finanzbuchhaltung. Alternativ ließen sich die Daten per Webdienst, als CSV- oder XML-Datei weiterleiten. Die Integration in eine bestimmte Software-Umgebung erfolgt typischerweise als Dienstleistung des Anbieters WMD, soll aber auch für IT-Admins machbar sein. Die Gesamtkosten für solche Projekte beginnen laut WMD bei etwa 3500 Euro. (hps)

Neuer Standard für E-Rechnungen

Der „Zentrale User-Guide des Forums elektronische Rechnungen Deutschland“ (ZUGFeRD) definiert ein Standardformat für digitale Rechnungen. Ein Release-Candidate ist Anfang Juni erschienen und wird mit der für 2014 angekündigten endgültigen Version kompatibel sein. Das versprechen die Träger des Forums – Bundesinnen- und -wirtschaftsministerium und BITKOM.

Grundlagen des Formats sind der Standard UN/CEFACT sowie EU-Empfehlungen für den Versand elektronischer Nachrichten. ZUGFeRD-gemäße Rechnungen sind PDF/A-3-Dokumente, welche die Rechnungsdaten zusätzlich als XML-Dateien enthalten. Deutschland hat als erstes EU-Land einen solchen Standard erarbeitet, dieser soll sich aber weltweit einsetzen lassen. (hps)

Prägnante Geschäftsdaten

Die Suite taurec 4.0 wird als Windows-Anwendung zur Business Intelligence vermarktet, nach Auskunft des Herstellers ist sie aber eher ein Datenbank-Front-end als eine komplette Analyse-Datenbank.

Mit einer taurec-Designer-Lizenz kann man sich über SQL und native Schnittstellen etwa zur Engine Interbase Firebird Daten aus einer oder mehreren Datenbanken holen. Diese lassen sich im RAM zwischenspeichern, filtern und aufbereiten. Aus den so angelegten Selektionen können dann Nutzer mit der preisgünstigeren Enduser-Lizenz weitere Auswahlen treffen und aufbereiten. Taurec kann Daten als Pivottabellen, als Tabellen mit Sparkline-Diagrammen, Geschäftsgrafiken oder Landkarten darstellen. Außerdem lässt sich das Programm dazu verwenden, Inhalte aus einer Datenbank per SQL-Inject in eine andere zu übertragen. Eine Designer-Lizenz kostet 3000, eine Enduser-Lizenz 400 Euro. (hps)

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