Chinas große Milchstraße

Die Internationale Supercomputer-Konferenz ISC’13 und die 41. Top500-Liste der Supercomputer

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Mit knapp 34 Petaflops katapultiert sich Chinas Tianhe-2 (Milchstraße) klar an die Spitze der Supercomputer-Rangliste Top500. Eigentlich war er erst für 2015 geplant, doch mit Hilfe von Intel und 48 000 Xeon-Phi-Coprozessoren klappte es schon deutlich früher.

Chinas Top-Rechner wurde von der National University of Defense Technology (NUDT) zusammen mit der chinesischen IT-Firma Inspur entwickelt und mit 32 000 Intel-Xeon-E5-Prozessoren (Ivy Bridge) und 48 000 Xeon-Phi-Prozessoren bestückt – und zwar den preiswerten mit nur 57 Kernen. Fürs Frontend kommen 4096 selbstentwickelte SPARC-V9-Prozessoren hinzu. Auch der nicht detailliert beschriebene Interconnect ist eine NUDT-Eigenentwicklung.

Jedes Sonnensystem (Knoten) der Milchstraße verfügt über 64 GByte Hauptspeicher für die Xeon-Doppelsonnen sowie 24 GByte in den drei Xeon-Phi-Planeten, was sich zu 1,4 PByte aufsummiert. Die theoretische Spitzenleistung der insgesamt 3 120 000 Kerne liegt bei 54,9 PFlops. ...

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