Enges Korsett

Google Analytics und staatliche Vorgaben

Wissen | Recht

Den Einsatz des Tracking-Tools von Google sehen deutsche Datenschutzbehörden mit kritischen Augen: Nur unter strengen Voraussetzungen soll seine Verwendung legal sein. Netzkennern erscheinen die offiziellen Maßgaben gelegentlich grotesk. Trotzdem kann Site-Betreibern, die sich nicht daran halten, ein Bußgeld bis zu 50 000 Euro drohen.

Um die eigene Website in puncto Reichweite, Effizienz und Werbewirksamkeit zu optimieren, gibt es zahlreiche Werkzeuge. Google Analytics liefert Aufschluss über so manches, was ein Site-Betreiber in Bezug auf die Nutzergemeinde seines Angebots gern wissen möchte, wobei der einzelne Besucher anonym bleibt. Wer diesen Dienst einsetzen will, muss nach dem Willen der Aufsichtsbehörden allerdings einiges tun, um nicht gegen deutsches Recht zu verstoßen.

Was für Maßgaben es zu erfüllen gilt, hat der „Düsseldorfer Kreis“ festgelegt. Dieses Gremium ist keine Behörde, sondern ein Zusammenschluss aller deutschen Aufsichtsorgane zum Datenschutz. Für Google Analytics hat eben dieser Kreis eine Fünf-Punkte-Vorgabe aufgestellt [1]. Daran müssen sich nicht nur Großunternehmen halten, sondern alle, die geschäftlich im Web präsent sind. Ob sie mit ihren Websites Geld verdienen oder das virtuelle Zuhause nur der Darstellung des Unternehmens dient, ist unerheblich. ...

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