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Details zu iOS 7 und Mavericks

Über die Entwicklerversionen der neuen Betriebssysteme kommen laufend neue Informationen ans Licht.

iOS 7 soll beispielsweise mit den Servern von LinkedIn sprechen können, etwa um Nachrichten in dem sozialen Netzwerk zu posten oder Kontaktdaten abzufragen. Airdrop, die Funktion zum bequemen Datenaustausch zwischen iOS-Geräten, baut angeblich die Verbindung zwischen zwei Geräten mittels Bluetooth 4.0 auf. Über diese Variante des Kurzstreckenfunks könnten künftig auch andere Geräte wie Armbanduhren oder Autoradios mit Informationen versorgt werden.

Auf Wunsch soll das iPhone künftig häufig besuchte Orte und getätigte Fahrten abspeichern, analysieren und den Anwender anschließend mit Informationen zu Verkehrsbehinderungen versorgen, etwa kurz vor Feierabend für den Weg nach Hause – Google Now lässt grüßen.

Dass an dem mobilen Betriebssystem noch viel geschraubt wird, zeigt der Fund eines geheimen Einstellungsmenüs, mit dem sich beispielsweise Ordner in Ordnern anlegen lassen.

Mavericks wird unterdessen nicht nur von Entwicklern, sondern auch von den Mitarbeitern in Apple-Stores getestet. Das neue OS X soll auf allen Rechnern laufen, die auch mit dem aktuellen Mountain Lion klarkommen. Das wären unter anderem das MacBook Pro und der Mac Pro von Mitte 2008, ein iMac darf sogar aus dem Jahr 2007 stammen. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Hardware-Anforderungen bis zur Veröffentlichung noch steigen.

Auf Wunsch soll sich die Diktierfunktion nach einem ungefähr 800 MByte großen Download auch ohne aktive Internetverbindung nutzen lassen. Im lokalen Netzwerk soll künftig vorrangig SMB2 statt dem bisher bevorzugten AFP für Dateifreigaben zum Einsatz kommen.

Wer mag, kann die Entwickler-Beta von Mavericks in einer virtuellen Maschine unter Mountain Lion starten; Parallels hat seinen Virtualisierer bereits aktualisiert. (mst)

Gamepads für iOS

Angeblich arbeiten Zubehör-Hersteller Logitech und Moga gemeinsam mit Apple an einer Reihe von Gamepads für iOS-Geräte. Das wären die ersten offiziell zugelassenen Controller für die Mobilgeräte, die das Zertifikat „Made for iPhone“ oder „Made for iPad“ tragen. Apple hat in iOS 7 eine Programmierschnittstelle für externe Controller vorgesehen. Das Zubehör soll zum erwarteten Start des neuen iOS im Herbst verfügbar sein, Preise sind bislang nicht bekannt. (mst)

Mehr Kanäle und Funktionen fürs Apple TV

Auf Apples Multimediabox stehen seit dem Update auf Software-Version 5.3 zwei neue Kanäle zur Verfügung: der Anime-Kanal Crunchyroll sowie der Musiksender Qello. Der Zeichentrick-Sender bietet seine Dienste 14 Tage kostenlos zur Probe an und verlangt danach knapp 9 Euro monatlich. Das Musik-Video- und Konzert-Streaming darf man 7 Tage lang testen, bevor monatlich rund 4,50 Euro fällig werden. Für Nutzer mit einem US-Account stehen zusätzlich HBO Go, der Sportkanal WatchESPN sowie der Nachrichtensender Sky News zur Auswahl. Das Update setzt ein Apple TV der zweiten oder dritten Generation voraus.

Wohin die Reise bei Apples Settop-Box geht, zeigt die Beta-Fassung der Version 5.4, die mit iOS 7 an Entwickler verteilt wurde. Sie enthält einen Konferenzraum-Modus, der Anmeldeinformationen für ein öffentliches WLAN als Bildschirmschoner anzeigt und erklärt, wie man die Airplay-Funktion aktiviert. Außerdem soll Apples neuer Musik-Streaming-Dienst iRadio mit an Bord sein, der wird aber anfangs nur in den USA angeboten. (mst)

Apple-Notizen

Die neue App Chatology kann archivierte Messages besser durchsuchen. Gesucht werden darf nach Teilnehmer, Text, Bildern oder Links. Die App kostet 18 Euro, eine Demo gibts online.

Apples Thunderbolt-Firmware-Update 1.2 führt unter Umständen zu Problemen. Abhilfe schafft ein erneutes Aufspielen ohne angesteckte Thunderbolt-Peripherie. Details erklärt ein Support-Dokument.

Mit dem Memory Expansion Combo Kit von Photofast kann man eine MicroSD-Karte in MacBooks nutzen, etwa als zusätzliches Laufwerk. Der Adapter kostet knapp 35 Euro und ist beispielsweise bei Amazon zu finden.

Auch für ein Problem mit dem Flash-Storage-Update bei aktivierter Festplattenverschlüsselung FileVault auf MacBook Air hat Apple eine Anleitung zur Fehlerbeseitigung online gestellt. Sie beschreibt den Update-Vorgang via Terminal.

Entwickler können auf die Beta-Version von iWork for iCloud zugreifen. Der Dienst bietet Versionen von Pages, Numbers und Keynote, die im Browser laufen.

Apple hat die Einstiegshürde für sein iAd-Werbenetzwerk gesenkt: Bereits ab 50 Euro sollen Entwickler für eigene Apps werben dürfen.

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