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Wettbewerbe zum c’t-Geburtstag: Bilderrätsel lösen, 3D-Collage einreichen & Grafikdemo programmieren

Jetzt schnell einen Blick auf Seite 15 werfen und den fünften Buchstaben für das Schlagseitenbilderrätsel von „Ritsch & Renn“ notieren – mit etwas Glück können Sie dann mit uns am 1. November gemeinsam den 30. Geburtstag von c’t feiern und zusätzlich sogar ein Tablet und die c’t-Gesamtausgabe auf Blu-ray nebst dem dafür nötigen Laufwerk gewinnen. Sollten Sie gerade nicht alle c’ts seit Ausgabe 11/13 zur Hand haben, können Sie auch einen Blick in die Schlagseiten-Galerie unter www.ct.de/schlagseite werfen. Alle richtigen Lösungen, die uns bis zum 7. Juli unter bilderraetsel@ct.de erreichen, landen im Los-Topf. In c’t 16/13 erfahren Sie, wer gewonnen hat.

Außerdem laufen momentan zwei weitere Jubiläumswettbewerbe, bei denen die besten Beiträge jeweils in Online-Abstimmungen unter den Lesern ermittelt werden. Noch bis zum 24. Juli können Sie eine selbstlaufende Grafikdemo bei uns einreichen. Wenn Sie lieber etwas in 3D modellieren möchten, sind Sie bei unserer 3D-Mashup-Aktion „30 Jahre – 3 Dimensionen“ richtig. Hier geht es darum, bis zum 4. September das c’t-Logo in eine 3D-Collage einzubauen. Alle weiteren Infos zu den Wettbewerben sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter

www.ct.de/mitmachen

Der Rechtsweg und Mitarbeiter der Heise Medien Gruppe sind von der Teilnahme ausgeschlossen. (vza)

Mitschneiden RTMPE-geschützter Flashvideos untersagt

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte das Landgericht Hamburg bereits am 25. April 2013 im Rahmen einer einstweiligen Verfügung den Vertrieb einer Version des quelloffenen Downloadmanagers JDownloader2 untersagt (Az.: 310 O 144/13). Mit der Software lassen sich Videos von Internet-Plattformen wie MyVideo des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 herunterladen.

Da die Videos dort nur als RTMPE-geschützter Stream (Encrypted Real-Time Messaging Protocol) und mit einer Token-URL versehen zum Nutzer übertragen werden, umging die Software nach Ansicht des Gerichts eine wirksame technische Schutzmaßnahme im Sinne von § 95a Abs. 2 Urheberrechtsgesetz (UrhG). Bereits 2012 hatte das LG München entschieden, dass der Streamripper TubeBox keine Videos dauerhaft von MyVideo herunterladen durfte (Urteil vom 26. 07. 2012, Az.: 7 O 10502/12). Die Hersteller des JDownloader2 haben bereits reagiert und bieten nur noch eine Version der Software ohne RTMPE-Unterstützung an.

JDownloader-Hersteller AppWork betont, dass die Funktion nur vorübergehend in einer Beta-Version der Software enthalten gewesen sei. Diese „Nightly Builds“ genannten Versionen würden automatisch alle fünf Minuten auf Grundlage der jüngsten Änderungen durch die Open-Source-Community erstellt. Ein Entwickler aus dieser Community hatte die Funktion eingebaut. Auf entsprechenden Hinweis sei diese Änderung wieder rückgängig gemacht worden. Sowohl der JDownloader als auch die aktuellen Nightly-Builds (jDownloader2) sind daher nach Ansicht des Herstellers weiterhin legal.

AppWork hat nach eigenen Angaben Rechtsmittel gegen die einstweilige Verfügung eingelegt, weil es nach Ansicht des Geschäftsführers um weit mehr geht als die Rechtmäßigkeit einer Software zum Download von RTMPE-geschützten Streams. Das Verfahren würde vielmehr die grundsätzliche Frage betreffen, wer in welchem Umfang für OpenSource-Software haftet – also, ob der Betreiber einer Open-Source-Plattform tatsächlich jede noch so kleine von der Community vorgenommenen Änderung vorab auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen muss.

Unter anderem über diese Frage habe laut AppWork das Landgericht Hamburg nunmehr zu entscheiden. Der Verhandlungstermin ist für den 12. September 2013 angesetzt. (nij)

Freier Videocodec VP9 fast fertig

Google hat die Bitstrom-Spezifikation des offenen Videokompressionsformats VP9 fertiggestellt. Neuerdings ist der VP9-Decoder in Chromium und in der Entwicklerversion von Chrome per Voreinstellung aktiviert. Bis zum 20. August will Google VP9 in finaler Fassung im Chrome integrieren und per Voreinstellung freischalten. Noch ist der im VP8/VP9-Codec-SDK (libvpx) enthaltene VP9-Encoder schneckenlangsam. Optimierungen der Kodiergeschwindigkeit auf PC- und Mobilplattformen stehen auf der Agenda. Bis VP9 auch auf breiter Basis bei YouTube Einzug hält, wird es wohl noch etwas dauern; bisher gibt es wenige Demovideos (siehe c’t-Link).

VP9 soll gegenüber seinem Vorgänger VP8 mit bis zu 50 Prozent geringeren Bitraten auskommen und gegen den Ende Januar von ITU und ISO/MPEG verabschiedeten H.264-Nachfolger High Efficieny Video Coding (HEVC, auch H.265) antreten.

Google und dessen Partner im WebM-Projekt wollen den Codec als lizenzkostenfreien Standard für HTML5-Video und Webvideofonie via WebRTC etablieren. Allerdings haben die WebM-Verfechter weiterhin mit Patenthürden zu kämpfen. Zwar hält Google essenzielle Patente an dem Kompressionsverfahren des Vorgängers VP8, den das Unternehmen unter nicht widerrufbarer Open-Source-Lizenz veröffentlichte.

Zwölf Firmen hatten nach einem Aufruf des Patentverwalters MPEG LA eigene Patentansprüche angemeldet, von denen sich Anfang März elf mit Google auf ein Lizenzabkommen geeinigt hatten, das für VP8 und dessen Nachfolger weitreichende Patentsicherheit schaffen sollte. Zwölfter im Bunde war Nokia, das an der Entwicklung von H.264 und H.265 beteiligt war. Das finnische Unternehmen legte bei der IETF Beschwerde gegen VP8 ein und brachte einige seiner Videokompressionspatente gegen VP8 und damit auch gegen das darauf aufbauende VP9 in Stellung. (vza)

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