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Smartphone mit optischem Zoom

Samsung baut ins Galaxy S4 Zoom einen echten optischen Zehnfach-Zoom für die Kamera ein, sodass das Android-Smartphone eher wie eine Kompaktkamera aussieht – auch dank Auslöseknopf auf der Vorderseite und Zoomring am Objektiv. Die Kamera nimmt 16-MP-Fotos auf, in Serie bis zu vier pro Sekunde. Zur Größe des CMOS-Sensors hat sich Samsung noch nicht geäußert, die Empfindlichkeit lässt sich bis ISO 3200 hochdrehen. Ein optischer Bildstabilisator und ein Xenon-Blitz sind eingebaut, zudem hat Samsung die Kamera-App um einige zusätzliche Einstellungen und Automatik-Modi erweitert.

Der Smartphone-Teil bleibt hinter dem des Namensvetters Galaxy S4 zurück: Das Super-AMOLED-Display hat 4,3 Zoll und 960 × 540 Pixel. Der Prozessor hat zwei Kerne mit 1,5 GHz, eingebaut sind 1,5 GByte Arbeitsspeicher und 8 GByte Flash. Zudem: MicroSD-Slot, 11n-WLAN (Dualband), NFC, Bluetooth 4.0 LE, LTE für alle hierzulande gängigen Frequenzen und eine Frontkamera mit 2 Megapixeln. Auf dem Gerät läuft das aktuelle Android 4.2.2 mit Touchwiz-Oberfläche. Preise und Lieferdatum wollte Samsung nicht nennen. (asp)

Dünnstes Android-Smartphone

Das Ascend P6 ist laut Hersteller Huawei das derzeit dünnste Smartphone der Welt. Mit seinem angeblich 6,18 Millimeter dicken Metallgehäuse unterbietet es das bisher dünnste, das ZTE Grand S LTE, um ein paar Zehntelmillimeter. Das gelingt ohne Einbußen bei der Ausstattung, der Akku ist mit 2000 mAh sogar recht stark.

Der 4,7 Zoll große Bildschirm zeigt 1280 × 720 Pixel und soll sich auch mit Handschuhen bedienen lassen. Wie beim Vorgänger Ascend P2 setzt Huawei den hauseigenen K3V2+-Chip mit vier ARM-Kernen und 1,5 GHz ein, dazu kommen 2 GByte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist nur 8 GByte groß, im microSD-Slot an der Gehäuseseite können Speicherkarten bis 32 GByte verwendet werden. Dazu kommen eine 8-MP-Rückkamera, eine Frontkamera (5 MP), HSPA bis 21,6 MBit/s, 11n-WLAN (nur 2,4 GHz) und Bluetooth 3.0. Installiert ist Android 4.2 mit einer dezent angepassten eigenen Oberfläche, mitgeliefert werden unter anderem Apps zur Bildbearbeitung. Huawei nennt einen Preis von 450 Euro, angemessener erscheint der für Deutschland angepeilte Straßenpreis von 350 Euro. Es soll hierzulande im Juli in den Farben Pink, Weiß und Schwarz erscheinen. (asp)

Notebook/Tablet-Hybride mit extrem hoch auflösendem Display

Auf Apples Retina-Boom setzt Samsung noch einen drauf: Die beiden neuen Notebooks Ativ Book 9 Plus und Ativ Q haben 13,3-Zoll-Touchscreens mit der bislang einmaligen Auflösung von 3200 × 1800 Pixeln – das sind 275 dpi. Das Ativ Q erkennt auch Stifteingaben und hat ein besonders flexibles Scharnier, sodass man es wahlweise zusammengeklappt wie ein Tablet oder mit hochgeklapptem Deckel und dann freigelegter Tastatur wie ein Notebook benutzen kann. Trotz der ungewöhnlichen Klappmechanik wiegt es nur 1,3 Kilogramm und ist zusammengeklappt lediglich 14 Millimeter dick. Die Laufzeit soll neun Stunden betragen. Windows 8 ist installiert, und zur Zusatzsoftware gehört ein Android-Emulator, der anders als bisherige von Google zertifiziert ist und somit Zugang zum Play Store und allen Android-Apps hat.

Video: Samsung Ativ Q: Nahtloses Umschalten zwischen Windows 8 und Android

Das Ativ Book 9 Plus ist ebenfalls keine 14 Millimeter dick und 1,3 Kilogramm leicht. Beide laufen mit ULV-Prozessoren der vierten Core-i-Generation (Haswell) und haben eine SSD statt Festplatte. Liefertermine und Preise nennt Samsung noch nicht, günstig dürften sie aber nicht werden. Die Koreaner haben allerdings auch schmalere Geldbeutel im Blick: Das Ativ Book 9 Lite ist ebenfalls ein (mit 17 mm nicht mehr ganz so) flaches 13,3-Zoll-Subnotebook. Mit herkömmlichem Bildschirm (1366 × 768 Punkte, kein Touch) und AMDs Kabini-Prozessor sollte es aber deutlich günstiger als das Plus-Geschwisterchen werden. Immerhin: Auch im Lite steckt eine SSD; wiegen soll es 1,44 Kilogramm. (mue)

Mobil-Notizen

Der Reparaturservice von Sony läuft derzeit aufgrund der Pleite von zwei Partnerunternehmen nur eingeschränkt. Sony will Kunden mit dadurch verzögerten Reparaturen kurzfristig Austauschgeräte bereitstellen und Zahlungen für nicht erbrachte Serviceleistungen erstatten. Im Juli soll der Service wieder reibungslos funktionieren.

Laut Bericht in der koreanischen Electronic Times drosselt Samsung die Produktion des Galaxy S4. Die monatliche Produktion werde um bis zu 15 Prozent gesenkt, für Juli habe Samsung nur Teile für 6,5 Millionen S4 bestellt, halb so viele wie im Mai. Grund seien die schleppenden Verkäufe und daher großen Lagerbestände des S4.

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