Internet ohne Drossel

Breitbandtarife für DSL und Kabel

Test & Kaufberatung | Marktübersicht

Die Telekom plant ab 2016 eine Volumendrossel für DSL-Anschlüsse und schreibt diese bereits in jeden Neuvertrag hinein. Die Telekom-Konkurrenten bieten weiterhin fast ausschließlich echte Flatrates an. Alternativen zu den Drossel-Tarifen des Marktführers sind überall verfügbar, ein Wechsel ist schnell erledigt. Dabei lässt sich sogar noch sparen.

Wenn die Telekom ihre Ankündigung wahr macht, haben ihre Kunden im Grundtarif ab 2016 monatlich je nach Datenrate des Anschlusses nur noch 75 bis 400 Gigabyte ungedrosseltes Transfervolumen zur Verfügung. Wer diese Grenze überschreitet, surft entweder langsamer oder muss weiteres Transfervolumen hinzukaufen. In Wahrheit handelt es sich also um eine Tariferhöhung für Vielnutzer, auch wenn noch nicht klar ist, wie teuer es für diese werden wird.

Volumentarife waren bislang im Mobilfunk zu Hause, wo die Übertragungskapazität seit jeher knapp ist. Die dort übliche Mangelverwaltung für überlastete Mobilfunk-Basisstationen ist im Festnetz nicht nötig, hier reichen die Kapazitäten der Backbones bislang aus, auch wenn ein kleiner Teil der Kunden mit sehr hohem Transfervolumen den Durchschnitt nach oben treibt. Bei rund 12 Gigabyte liegt dieser derzeit pro Monat und Anschluss, berichten die Provider übereinstimmend, Tendenz steigend. ...

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