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Googles Entwicklungsumgebung Android Studio angetestet

Test & Kaufberatung | Test

Die Entwicklerkonferenz Google I/O ist immer wieder für Überraschungen gut. In diesem Jahr sorgte die Abkehr vom altgedienten Eclipse für Aufregung. Das stattdessen avisierte Android Studio bietet zahlreiche Funktionen, die das Entwicklerleben drastisch vereinfachen.

Bisher empfahl Google für die Android-Entwicklung Eclipse zusammen mit dem Android-Developer-Tools-Plug-in (ADT). In Zukunft soll das Android Studio, eine kostenlose Erweiterung der frei erhältlichen Community Edition von JetBrains IntelliJ IDEA, diese Aufgabe übernehmen. Wer schon einmal mit IntelliJ IDEA gearbeitet hat, wird die vielfältigen und überaus nützlichen Funktionen zu schätzen wissen, die dem Entwickler dabei helfen, seine Aufgaben schneller und leichter zu erledigen. Im Moment befindet sich Android Studio noch im Preview-Stadium, ist aber jetzt schon mehr als nur vorzeigbar. Trotz etlicher Unterschiede werden sich versierte Entwickler, die bislang nur mit Eclipse gearbeitet haben, sofort in Android Studio zurechtfinden.

Get ready

Das Android Studio ist derzeit in der Version 0.1.2 auf Googles Android-Entwicklerseiten erhältlich (siehe c’t-Link am Artikelende). Die Installation der IDE ist denkbar einfach. Voraussetzung ist eine aktuelle Version des Java SDK (64 Bit). Auf dem Mac zieht man die 660 MByte große Android-Studio-Applikation aus dem Disk-Image in den Anwendungsordner. Windows-Nutzer öffnen einfach die EXE-Datei mit dem Installationsprogramm. Linuxer entpacken eine .tgz-Datei und starten das darin enthaltene Shell-Skript studio.sh. ...

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c't 16/2013, Seite 158 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Get ready
  2. Erster Start
  3. Von A nach B
  4. Einsichten
  5. Besser machen
  6. Schnell gebaut
  7. Was kommt

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weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Der Willkommensbildschirm von Android Studio bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.
  • Die im Projekt-Assistenten gewählte SDK-Version lässt sich nachträglich gegen eine andere tauschen.
  • Die Konfiguration des Launcher-Icons unterscheidet sich nicht von der in Eclipse.
  • Beim Anlegen eines neuen Projekts lässt sich eine Activity in einem von fünf Standard-Layouts hinzufügen.
  • Die Code-Analyse lässt sich in den Einstellungen an die eigenen Erfordernisse anpassen.
  • Eine Spielerei – aber dennoch ein echter Hingucker – ist die Vorschau mit passendem Gehäuserahmen zum AVD.

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