Alles aus der Wolke

Adobe fasst seine Profi-Anwendungen als Creative Cloud zusammen

Test & Kaufberatung | Test

Künftig vertreibt Adobe seine Anwendungen für Grafik- und Video-Profis nur noch im Abo und nicht mehr als Kauflizenz. Die Programme laufen aber weiterhin lokal. Wir haben uns die neuen Versionen von Photoshop, Illustrator, InDesign und Co. angesehen. Neuigkeiten gibt es vor allem für Web-Designer und -Entwickler.

Mit Adobes Abo-Modell fällt die ehemalige Unterscheidung der Creative Suite in Standard und Premium, Design, Web, Production und Master weg. Die neuen Versionen gibt es nur noch einheitlich als Creative Cloud (CC) mit allem, was der Profi von Adobe haben wollen könnte, darunter etwa Photoshop, Illustrator, InDesign, Acrobat Pro, Premiere Pro, After Effects, Flash, Dreamweaver, die neue Edge-Reihe für Web-Entwickler und das Raw-Workflow-Programm Lightroom (siehe dazu S. 100).

Das Cloud-Modell bezieht sich lediglich auf die Lizenz: Man zahlt einen monatlichen Mietpreis von 61,49 Euro, statt einmalig einen vierstelligen Betrag für eine dauerhaft nutzbare Softwarelizenz auszugeben. Der Preis versteht sich mit Bindung für ein ganzes Jahr. Mit monatlichem Kündigungsrecht kostet das Abo 92,24 Euro im Monat. Für einzelne Programme verlangt Adobe 24,59 Euro pro Monat. Zur Einführung gibt es das Komplett-Abo für Bestandskunden der CS3 bis CS5.5 für 36,89 Euro beziehungsweise für Besitzer der CS6 für 24,59 Euro. Die Creative Suite 6 verkauft Adobe bis auf Weiteres noch. Einen Preisvergleich zwischen CS6 und CC zeigt die Grafik auf Seite 95. ...

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  • Die Verbesserungen an Photoshop fallen eher klein aus, sind aber allesamt praktisch, beispielsweise die Reduktion von Bewegungsunschärfe.
  • Den aus Flash Pro oder Expression Blend gewohnten Komfort beim Gestalten von Animationen können dank Adobe Edge Animate nun auch HTML-Entwickler genießen.

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