Trends & News | News

Bildbetrachter und -bearbeiter

Der Bildbetrachter ACDSee ist in Version 16 erschienen. Seine Geotagging-Funktion ermittelt nun aufgrund der Längen- und Breitengrade die nächstgelegene Adresse und trägt Ortsnamen in die IPTC-Daten des Fotos ein. Eine Info-Palette oberhalb des Vorschaufensters zeigt eine Auswahl EXIF-Daten an; die Metadatenansicht präsentiert eine vollständige Liste und enthält einen IPTC-Editor.

Mit einem Verlaufswerkzeug lassen sich Korrekturen an Eigenschaften wie Belichtung oder Kontrast selektiv anwenden. Der Objektiv-Unschärfefilter soll Bokeh und Schärfentiefe simulieren können. Auch ein Tilt-Shift-Effekt zur Simulation von Miniaturmodellen ist an Bord. Ein Facebook-Uploader lädt Bilder nach Anmeldung in neue oder bestehende Alben des betreffenden Benutzerprofils.

Version 16 von ACDSee läuft unter Windows von XP(SP 3) bis 8 und kostet 67 Euro. Im Preis inbegriffen sind 10 GByte Speicherplatz für ein Jahr in der ACDSee Online Cloud. Im Web ist eine kostenlose 15-Tage-Demoversion erhältlich (siehe Link). (akr)

Grafikpaket für Einsteiger

Der Foto & Grafik Designer 9 von Magix bringt vor allem für Bildbearbeiter Neuigkeiten. Ein Reparaturpinsel retuschiert unerwünschte Bildteile wie Stromleitungen und Straßenschilder. Ein Hintergrundradierer soll nach wenigen Klicks Motive freistellen, etwa um die Szenerie auszutauschen. Ein kombiniertes Auswahl- und Maskenwerkzeug soll selektives Bearbeiten einfacher gestalten. Die Effektpalette hat einige Stile erhalten, darunter HDR, Bleistiftzeichnung und Farbtropfen.

Das Formerstellwerkzeug hilft bei Vektorgrafiken wie Freihandformen und Logos. Mit dem 3D-Werkzeug entstehen Logos und Schriftzüge im Raum. Der Foto & Grafik Designer unterstützt nun auch drucksensitive Grafiktabletts und Touchscreens, sofern man mindestens mit Windows 7 arbeitet.

Der Foto &  Grafik Designer 9 ist für Windows ab XP erhältlich und kostet 70 Euro. Im Paket enthalten sind das Diashow-Programm Slideshow Maker 2, die Bildverwaltung Foto Manager 12 und ein Zugang zum Magix Online Album Premium für ein Jahr. Damit kann man aus dem Programm heraus Web-Galerien anlegen. (akr)

3D-Landschaft im Browser

Nokias Landkartendienst here Maps hat im Rahmen seiner kontinuierlichen Erweiterung und Weiterentwicklung jetzt gelernt, Landschaften in WebGL-fähigen Browsern wie Firefox, Chrome oder Safari dreidimensional darzustellen. Zuletzt beherrschte unter den Web-Kartendiensten nur noch Google Earth diese perspektivische Darstellung von Bergen und Tälern, belegt allerdings – anders als here Maps – leicht einige hundert MByte an Arbeitsspeicher.

Gerade erst im Juni, ungefähr gleichzeitig mit Google, hat Nokia nun seinen Fotobestand für die USA, Westeuropa und Südafrika erneuert, um die Landschaften frei von störenden Wolken zu zeigen. Bei unseren Stichproben in here Maps fanden wir meist jüngeres Bildmaterial als es bei Google verwendet wird. Bis der Nokia-Dienst allerdings sämtliche Bereiche der angesteuerten Ansicht im Browser ablieferte, war mitunter minutenlang Geduld gefragt. Ist die Darstellung erst einmal aufgebaut, gelingen kleine Perspektivwechsel jedoch ganz geschmeidig, und mit einem Mausklick kann man die Anzeige für die 3D-Betrachtung durch eine Anaglyphenbrille einfärben. (hps)

Literaturverwaltung importiert PDF

EndNote verwaltet Quellen aller Art, beispielsweise Bücher, Zeitschriftenartikel oder wissenschaftliche Paper, und hilft dem Anwender, daraus in seinen eigenen Texten vorschriftsmäßig zu zitieren. Mit Version X7 lassen sich jetzt PDFs automatisch in die Datenbank importieren. Man legt dazu ein Verzeichnis fest, das von der Software auf PDF-Neuzugänge überwacht werden soll. Sobald dort eine neue Datei auftaucht, importiert EndNote diese, recherchiert die bibliografischen Daten des importierten Dokuments und verknüpft es mit einer vorhandenen Referenz oder legt eine neue an.

Ist die Arbeit fertigt, erstellt EndNote auf Wunsch eine Liste aller zitierten Werke als Anhang. In Version X7 lassen sich solche Literaturverzeichnisse in Kategorien unterteilen, beispielsweise in Primär- und Sekundärliteratur. Den Kategorien lassen sich direkt im Word-Dokument Referenzen zuordnen.

Die Synchronisation mit Endnote Online wurde laut Hersteller verbessert, in EndNote Online freigegebene Gruppen erkennt man in Version X7 an der Kennzeichnung durch ein Icon. Neu sind auch ein Add-in für Microsoft PowerPoint 2007 bis 2013 sowie die Publikationstypen Interview, Podcast und Pressemitteilung.

EndNote X7 für Mac OS X ist für Ende Juli angekündigt. Ein bereits gekaufter Produkt-Key der Windows-Version soll später auch für diese Mac-Version nutzbar sein. Die Windows-Version läuft unter Windows 8 bis XP und kostet 265 Euro (Forschung & Lehre: 220 Euro), als Upgrade 135 Euro. (dwi)

Anwendungs-Notizen

Bei Oracles Datenbank-Engine deutet die Versionsnummer 12c darauf hin, dass dieses Major Release vor allem Neuerungen für Cloud-Provider enthält. Mehrere Datenbanken sollen sich nun gemeinsam so administrieren lassen, dass sie für Cloud-Anwender wie eine einzige erscheinen. Die kostenlose Express-Ausgabe gibt es noch nicht in Version 12c.

Die Online-Groupware GroupOffice ist in Version 4.2 erschienen. Zu den Neuerungen zählen: gleichzeitiger Versand mehrerer Download-Links, gemeinsamer Zugriff auf Postfächer im Read-only-Modus und Ticket-Erstellung per E-Mail.

Mit Dragon Notes Cloud bringt Nuance eine Sprachnotizen-App auch für Windows-RT-Tablets. Anders als das auf Seite 57 vorgestellte Dragon Notes ist die Cloud-Version eine echte Modern-UI-App. Die Spracherkennung erfolgt nicht lokal, sondern auf einem Nuance-Server. Die App ist im Windows Store für 16,49 Euro erhältlich.

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige