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Riesensmartphone und smarte Uhr

Die Phablet-Riege wächst: Sonys Xperia Z Ultra reiht sich mit seinem 6,4-Zoll-Display irgendwo zwischen Smartphone und Tablet ein. Das Gehäuse ist wasserdicht und nur 6,5 Millimeter dick, das Display kratzfest. Als Prozessor setzt Sony den Snapdragon 800 von Qualcomm mit vier Kernen und 2,2 GHz Takt ein, der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß. Weiterhin gibt es 16 GByte internen Speicher, MicroSD-Slot, Bluetooth 4.0, NFC und eine Kamera mit 8 Megapixeln. Das Display zeigt 1920 × 1080 Pixel (342 dpi), das LTE-Modem unterstützt alle drei in Deutschland verwendeten Bänder (800/1800/2600 MHz). Bis zu 14 Stunden Gesprächszeit und rund 22 Tage im Standby soll der 3000-mAh-Akku ermöglichen.

Das Xperia Z Ultra soll in Schwarz, Weiß und Violett im Laufe des dritten Quartals für 680 Euro erhältlich sein – vermutlich aber erst im September, denn der Snapdragon 800 ist noch nicht in Stückzahlen verfügbar.

Außerdem hat Sony die Smartwatch 2 vorgestellt – eine Uhr, die sich per Bluetooth mit einem Android-4.0-Smartphone koppeln lässt. Sie hat ein 1,6-Zoll-Display (220 × 176), einen NFC-Chip und ist wasserdicht nach IP57 (30 Minuten in einem Meter Wassertiefe). Ist sie mit einem Smartphone gekoppelt, zeigt sie unter anderem Mails und Facebook-Meldungen an, steuert den Musik-Player auf dem Handy oder makelt Anrufe. Zudem lassen sich speziell für die Uhr entwickelte Apps installieren. Angaben zur Akkulaufzeit gibt es nicht, der Vorgänger schaffte im c’t-Test bei normaler Nutzung drei Tage. Die Smartwatch 2 soll ebenfalls im dritten Quartal für 200 Euro auf den Markt kommen. (ll)

Billiger telefonieren im EU-Ausland

Anfang Juli sind die Gebühren für Telefonate und mobiles Internet-Surfen im EU-Ausland auf Druck der EU-Kommission erneut gesunken. Ein Anruf aus dem europäischen Ausland kostet nun maximal 24 statt bisher 29 Cent pro Minute (ohne Mehrwertsteuer). Kunden deutscher Provider zahlen inklusive Steuer höchstens 28,6 Cent pro Minute und für die Annahme eines Anrufs einen Minutenpreis von maximal 8,3 Cent (bisher 9,5 Cent). Für eine abgehende SMS dürfen als Endpreis nur noch höchstens 9,5 statt bislang 10,7 Cent berechnet werden.

Für den Internetzugang zahlen deutsche Kunden nun maximal 53,5 Cent statt 83,3 Cent pro Megabyte. Ab Juli 2014 sinken die maximal erlaubten Werte erneut. Im September will die EU-Kommission zudem einen Vorschlag zur Abschaffung der Roaming-Gebühren im gesamten Europa präsentieren. (ll)

iOS führt beim App-Umsatz

Nach einer Hochrechnung des Marktforschungsunternehmens ABI Research werden iOS-Apps voraussichtlich mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes mit Mobilsoftware im Jahr 2013 erwirtschaften. Den gesamten Jahresumsatz mit Software für Smartphones und Tablets beziffern die Marktforscher auf 27 Milliarden US-Dollar (knapp 21 Milliarden Euro). Android habe iOS inzwischen zwar bei den App-Zahlen übertroffen, doch geben iOS-Nutzer laut ABI weiterhin mehr Geld für Apps aus.

Der Anteil von Smartphone-Apps am Umsatz ist deutlich höher als der von Tablet-Apps. Dies könnte sich jedoch ändern, unter anderem weil Nutzer bereit sind, für die Tablet-Apps mehr zu zahlen; 2017 soll es bereits soweit sein. (ll)

Das Fairphone wird dicker

Aktuelle Spitzen-Smartphones werden immer dünner – das Android-Smartphone Fairphone hingegen wird dicker als angekündigt. Zwar handelt es sich nur um 0,2 Millimeter, aber das Gerät wird durch die Änderung auch 5 Gramm schwerer. Die Macher des Mittelklasse-Modells mit Quad-Core und konfliktfreiem Tantal und Zinn aus dem Kongo wollen damit die Reparaturfreundlichkeit erhöhen: Statt die dünnste mögliche Lösung zu verwenden, bei der Touch-Panel und Displayglas eine Einheit sind, haben sie sich entschieden, die Schichten zu trennen. So muss man bei einem Glasbruch nur den günstigen Digitizer austauschen und nicht das ganze Display (siehe auch S. 174). (ll)

Mobil-Notizen

HP heizt Spekulationen über einen Wiedereintritt ins Smartphone-Geschäft an. Die asiatische HP-Managerin Yam Su-yin bestätigte einer indischen Nachrichtenagentur, dass HP an einem Smartphone arbeite, über den Zeitplan aber könne sie nichts sagen. Auch ist unklar, welches Mobilbetriebssystem zum Einsatz kommen soll: Android oder Windows Phone 8 stehen zur Auswahl.

HPs Pavilion 14 ist nun für 300 Euro in Deutschland erhältlich. Das Notebook mit Chrome OS hat ein 14-Zoll-Display (1366 × 766), einen Intel Celeron 847 mit 1,1 GHz sowie 4 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher.

Das ZTE Open, ein Smartphone mit Mozillas Mobilbetriebssystem Firefox-OS ist nun bei der spanischen Telefonica-Tochter Movistar erhältlich. Es kostet 69 Euro, im Preis sind 30 Euro Prepaid-Guthaben erhalten.

BlackBerry wird für sein 7-Zoll-Tablet Playbook kein Update auf das aktuelle Betriebssystem BlackBerry 10 veröffentlichen. Man habe es nicht geschafft, die Performance auf ein zufriedenstellendes Level zu hieven, sagte Geschäftsführer Thorsten Heins. Anders als die neuen BlackBerry-Smartphones hat das Playbook nur 1 GByte RAM.

Die beliebte alternative Android-Version CyanogenMod steht in der Version 10.1 zum Download für rund 50 verschiedene Smartphones bereit. CM 10.1 beruht auf dem aktuellen Android 4.2.2 (Jelly Bean) und bietet deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen als Googles Android.

Das BlackBerry Q5, das bislang kleinste BlackBerry-Smartphone mit BlackBerrys grunderneuerten Mobilbetriebssystem und Hardware-Tastatur, ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Unter anderem bietet es der Netzbetreiber O2 für 389 Euro an.

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