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CRM-System mit Ribbon

Version 7 des combit Relationship Manager präsentiert sich erstmalig mit einem Ribbon statt der weiterhin wählbaren traditionellen Menüleiste. Auch durch gesteigerte Geschwindigkeit soll sich cRM 7 deutlich von seinem Vorgänger abheben. Außerdem haben ihm die Entwickler zahlreiche neue Funktionen spendiert. Dazu gehört, dass man Kontaktlisten jetzt gruppieren oder als Kreuztabellen nach wählbaren Kriterien sortieren und begrenzen kann, um zum Beispiel nur die umsatzstärksten Kunden zu zeigen. Der Gesprächsleitfaden, der Vertriebsmitarbeiter interaktiv beim Telefondienst unterstützen soll, kennt jetzt bedingte Verzweigungen.

Neuerdings bewirbt sich das Programm auch um den Einsatz zum Projektmanagement und zur Verwaltung von Stellenbewerbern. Die Lizenz zur Standardversion gibt es für netto 490 Euro pro Benutzer zu kaufen, ein Update kostet die Hälfte. Für eine Mietlizenz – nicht zu verwechseln mit einem Webdienst-Abo – muss man 29 Euro je Monat zahlen. Für 690 Euro oder 35 Euro/Monat erhält man cRM 7 Pro mit zusätzlichen Funktionen zum Zugriff übers Web und zum Steuern von Arbeitsabläufen. (hps)

CRM integriert soziale Netze

Das webgestützte Sage CRM hat in Version 7.2 eine Schnittstelle zum unternehmensinternen sozialen Netzwerk Yammer erhalten. Darüber sollen sich aus dem CRM-System heraus Nachrichten und Dokumente mit anderen Yammer-Nutzern austauschen und automatisch mit Kunden-Datensätzen verknüpfen lassen, außerdem kann man per Stichwort nach Themen im Yammer-Netz recherchieren. Über die sogenannte Facebook Light Integration zeigt die Sage-Software Firmen- und Personendetails auch aus diesem sozialen Netz an. Außerdem bedient das Programm seine Anwender neuerdings nicht nur online, sondern alternativ über eine kostenlose iPhone-App, die mit vorsorglich zwischengespeicherten Daten offline arbeiten kann. Sage CRM ist zu Gebühren ab netto 750 Euro oder als Cloud-Dienst für 24 Euro je Nutzer und Monat erhältlich. (hps)

Modulares CRM-System

Das Programm taurec_cm 7 gliedert sich in scharf voneinander abgegrenzte Funktionsbereiche. „Geschäftskontakte“ bezieht sich auf individuelle Kontaktaufnahmen (Leads), während „Adressen“ die dauerhaften Kontaktdaten der Geschäftspartner und zum Beispiel auch Organigramme aufnimmt. Mit „Marketing“ budgetiert man zum Beispiel Werbekampagnen und kann anschließend deren Erfolg bewerten. „Analysen“ gibt in Echtzeit Auskunft über die komplette Geschäftslage. Außerdem enthält das Paket Module fürs Management von Vertriebsprojekten und zur Pflege des Archivs. Taurec_cm kostet als nicht erweiterbare Einzelplatzanwendung netto 210 Euro, als Mehrplatz-Version für den ersten Arbeitsplatz 350 Euro. Alle Programmvarianten laufen unter Windows 8 bis XP. (hps)

Werkzeug zur Personalbeschaffung

Rewoo Recruiting begleitet den Prozess, neue Mitarbeiter einzustellen, von der ersten Stellenausschreibung bis zur Vertragsverhandlung mit dem ausgewählten Bewerber. Die Sammlung an best Practises setzt auf die Modellierungsumgebung Rewoo Scope auf (siehe c’t 11/13, Seite 37), lässt sich aber für 40 Euro je Nutzer und Monat zuzüglich Einrichtungskosten auch eigenständig als Cloud-Dienst nutzen. Unternehmensinterne Anwendungen, etwa zur Gehaltsabrechnung, sollen sich damit ebenso verknüpfen lassen wie die Software von Headhunting-Agenturen. (hps)

Mindmapper verwaltet Projekte

Im englischsprachigen MindGenius 5 kommt die Mindmapping-Technik außer zur Ideensammlung auch fürs Projektmanagement zum Einsatz. Dabei lassen sich die Projektaufgaben logisch in eine Mindmap einordnen, außerdem unterstützt das Programm die chronologische Projektplanung mit Gantt-Diagrammen. Zum Projektabschluss, zu Meilensteinen und bei Zeitüberschreitungen kann die aktuelle Version automatisch Berichte verfassen, außerdem soll sie Daten für Besprechungen mit Outlook abgleichen. Der Comment&Review-Modus dient dazu, Mindmaps an Kollegen weiterzugeben, deren Feedback zu dokumentieren und einzuarbeiten. Eine MindGenius-Einzelplatzlizenz kostet netto 177 Euro, eine 5-Benutzer-Lizenz schlägt mit 840 Euro zu Buche (hps)

Kundendienst-Tickets

Service-Mitarbeiter können Reparatur-Aufträge ihrer Kunden oder Kollegen mit dem Softwarepaket TickX verwalten. Die Anwendung behandelt jeden Service-Auftrag als Datencontainer, in dem sich Angaben zu Auftraggeber, Tätigkeiten, aufgewendeter Arbeitszeit, sowie weitere Inhalte unterbringen lassen. Mit diesen Daten kann man Arbeitsabläufe anstoßen, Fortschritte überwachen und Kunden auf dem Laufenden halten. Kontaktdaten von Kunden übernimmt die Software auf Wunsch aus Microsoft Outlook. Per n:m-Verknüpfung lassen sich mehrere Tickets mit mehreren Ressourcen verbinden, die individuell verwaltet und protokolliert werden – zum Beispiel mit den Arbeitszeiten unterschiedlich spezialisierter Servicetechniker.

Tickets werden standardmäßig von den als Supporter bezeichneten TickX-Anwendern angelegt. Andererseits kann die Software solche Einträge anhand empfangener E-Mails auch automatisch anlegen oder Kunden veranlassen das, indem sie das als Zusatzmodul erhältliche Kundenportal besuchen. Die Anwendung lässt sich auf einem SharePoint-Server ab Version 2010 installieren, dafür genügt die kostenlose Ausgabe SharePoint Foundation. Alternativ kann man sie zusammen mit SharePoint bei einem Partner des Herstellers Media-Service abonnieren. Der Netto-Einstiegspreis für TickX liegt bei 1000 Euro für drei Supporter oder bei 9 Euro je Monat und Supporter zuzüglich der Abo-Kosten für SharePoint. Zu diesen Gebühren lassen sich Tickets für eine unbegrenzte Kundenzahl verwalten. (hps)

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