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Funktionsumfang von „Linux for Workgroups“ 3.11 steht

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Bessere Unterstützung für die Stromspartechniken moderner Grafikchips und ein Supercomputer-Dateisystem zählen zu den wichtigsten Neuerungen des im September erwarteten Linux-Kernel 3.11.

S chon beim Sprung auf die 3.x-Nummerierung witzelte Linus Torvalds: „Ich denke, ich werde die 3.11er-Version Linux for Workgroups nennen.“ Das hat er nun wahr gemacht und dem beim Start angezeigten Tux auch gleich noch ein Fähnchen in die Hand gedrückt, das an das Logo des 1993 veröffentlichten Windows for Workgroups 3.11 erinnert. Es war das erste Windows, das einen 386er erforderte – eine Prozessorklasse, die Linux seit Kernel 3.8 nicht mehr unterstützt.

Mit der ersten Vorabversion befindet sich das Anfang September erwartete Linux 3.11 jetzt in der Stabilisierungsphase, daher sind alle wesentlichen Neuerungen dieser Version jetzt absehbar. Dank einer Sammlung von über 150 Patches wird Linux AMDs Dynamic Power Management (DPM) sowie das in der PCIe-Spezifikation definierte ASPM (Active State Power Management) bei nahezu allen Radeon-HD-GPUs nutzen. Diese von AMDs proprietärem Grafiktreiber Catalyst schon länger verwendeten Techniken können den Stromverbrauch deutlich senken, wenn die GPU wenig zu tun hat. Die von einem AMD-Entwickler beigesteuerte DPM-Unterstützung gilt noch als experimentell und wird erst aktiv, wenn man dem Kernel-Grafiktreiber radeon den Parameter „dpm=1“ mitgibt. ...

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c't 17/2013, Seite 17 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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