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Mit Kommentaren im eigenen Blog umgehen

Praxis & Tipps | Praxis

Spammer und Trolle sind äußerst lästige Gäste in in der Kommentarspalte von Blogs. Gerade die Trolle drücken das Niveau herunter und verhindern schlimmstenfalls anspruchsvolle, erkenntnisbringende Debatten. Aber auch gähnende Leere kann den eifrigen Blogger frustrieren. Die marktführende Blog-Software WordPress lässt sich mit einigen Tricks dazu bringen, Störenfriede abzuwimmeln und den Spaß am Kommentieren zurückzubringen.

Das einflussreiche Technikblog TechCrunch formulierte es drastisch: „Kommentare in Blogs sind kaputt“ [1]. Damit brachte der Autor auf den Punkt, was viele Blogger derzeit beobachten. Die Zahl der Kommentare nimmt ab, der Großteil der Leserbeiträge besteht aus Spam, Getrolle, unkonstruktiver Zustimmung oder Kritik sowie aus Eigenwerbung – und es liest sie anscheinend ohnehin kaum jemand. Gerade in Deutschland kommt noch die notorische Rechtsunsicherheit für Blogbetreiber bezüglich der Störerhaftung für Kommentare hinzu [2].

Dabei waren Blogs einst angetreten, um die mediale Mauer zwischen Sendern und Empfängern einzureißen. Sie sollten Plattformen für Diskussionen sein, in denen der Gastgeber als Primus inter Pares nur das Thema vorgibt. Die Weisheit der kommentierenden Masse wäre demnach mindestens so viel wert wie das individuelle Wissen des Bloggers. ...

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c't 17/2013, Seite 154 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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  1. Virtuelle Mobs
  2. Andere Sorgen
  3. Bordmittel
  4. Angestöpselt
  5. Einwohnermeldeamt
  6. Disqussionen
  7. Fazit
  8. Trollologie
  9. Entschleunigen mit CommentCaVa

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