Trends & News | News

30 Jahre c’t: Wettbewerbe & Ausgaben zum Durchstöbern

Der c’t-Programmierwettbewerb „Browser-Zauber“ geht in die Schlussphase: Die c’t-Redaktion hat zwölf der eingereichten Beiträge fürs Finale ausgewählt und auf der Wettbewerbsseite unter

www.ct.de/mitmachen

zur Online-Abstimmung durch die Leser gestellt. Nun sind Sie gefragt, bis zum 9. August zu bestimmen, wer die schönste Grafikdemo für Webbrowser programmiert hat. Die auf der Bewertungsseite verlinkten Demos laufen auf jeden Fall unter Google Chrome in voller Pracht; wer den nicht extra installieren will, kann sich die zugehörigen Vorschauvideos anschauen. Bewerten lohnt sich auf jeden Fall, denn alle Teilnehmer am Voting haben die Chance, eine Einladung zu unserer 30-Jahre-Party am 1. November in Hannover zu gewinnen und – wenn sie mögen – vorher die Redakteure in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Anfahrt und Übernachtung müssten Sie allerdings selbst bezahlen.

Außerdem können Sie noch bis zum 4. September eine 3D-Collage mit eingebautem c’t-Logo für unseren Wettbewerb „30 Jahre – 3 Dimensionen“ schicken, um wie bei den anderen Aktionen Tablets, das c’t-Gesamtarchiv und Jahresabos zu ergattern. Alle Details zu den laufenden und bereits abgeschlossenen Wettbewerben finden Sie auf der oben genannten Wettbewerbsseite.

c’t im Querschnitt

Angefangen bei der Erstausgabe und den Heften, die c’t-Geschichte geschrieben haben, bis hin zu Ausgaben aus der jüngsten Vergangenheit stellen wir insgesamt 30 Hefte zum Stöbern als kostenfreie PDF-Downloads bereit:

www.ct.de/30hefte

Vielleicht erinnern Sie sich beim Blättern ja an Ihre erste c’t oder eine Geschichte, die Sie mit c’t verbindet? Dann schreiben Sie uns ein paar Zeilen dazu und mailen diese an den Kollegen Jo Bager, der Anekdoten für das c’t-Blog sammelt (www.ct.de/blog). Auch das dort gemachte Angebot von Achim Barczok gilt weiterhin: Der Einsender der besten Anekdote erhält eine Originalausgabe der ersten c’t als Sammlerstück auf echtem Papier. (vza)

Wasserspieler

Passend zur Sommerzeit erweitert das niederländische Unternehmen Difrnce (www.difrnce.nl) sein Portfolio um zwei wasserdichte MP3-Spieler. Das Einstiegsmodell, der 60 Euro teure MPW 710, ist mit 4 GByte Flash-Speicher ausgestattet und misst 31 mm × 87 mm × 16 mm. Er wird via USB 2.0 mit Musik im MP3- oder WMA-Format befüllt. Der Akku mit 180 mAh soll für etwa 15 Stunden Musikwiedergabe genügen.

Für 10 Euro mehr bekommt man den MPW 810. Er ist etwas größer (65 mm × 46 mm × 25 mm), dafür aber mit einem OLED Display mit 128 × 64 Bildpunkten und einem integrierten Pedometer ausgestattet. Die Laufzeit gibt Difrnce ebenfalls mit 15 Stunden an. Beiden Musikspielern liegen wasserfeste Ohrhörer bei. MPW 710 und 810 sollen bis zu einer Tauchtiefe von drei Metern wasserdicht sein. Die Player sind ab sofort im Fachhandel verfügbar. (sha)

Mobiler Multimedia-Server

Die MAS Elektronik AG erweitert ihr Produktsortiment um ein Akku-gespeistes WLAN-Festplattengehäuse für eine 2,5"-SATA-HDD mit einer Speicherkapazität von bis zu 2 TByte. Das Xoro HWD 300 lässt sich am heimischen PC per USB 3.0 mit Medieninhalten befüllen. Unterwegs gibt es sich als WLAN-Access-Point (802.11 g/b/n) und erlaubt den drahtlosen Zugriff durch bis zu fünf mobile Endgeräte. Eine Ladung des integrierten Akkus mit 3000 mAh soll – je nach eingebauter Festplatte – eine Laufzeit von bis zu 5 Stunden ermöglichen. Der Zugriff erfolgt WPA2-verschlüsselt.

Die Funkverbindung lässt sich auch daheim nutzen- In diesem Fall verbindet sich das HWD 300 mit dem Router und erlaubt per WLAN verbundenen Geräten den parallelen Zugriff auf den Multimedia-Server und aufs Internet. Das Xoro HWD 300 ist ab sofort für 50 Euro erhältlich. (sha)

VLC Player unter iOS erhältlich

Nachdem eine erste iOS-Portierung des beliebten Mediaplayers VLC Anfang 2011 wegen Lizenzstreitigkeiten aus dem App Store genommen worden war, hat die Videolan-Organisation selbst nun eine offizielle Anwendung veröffentlicht. Bei der Gratis-App handelt es sich um Version 2.0.1 der 2011 von Applidium hergestellten Anwendung. Sie hört auf den Namen „VLC for iOS“ und ist als Universalversion für iPhone, iPod touch und iPad mit iOS ab Version 5.1, also auch für die erste iPad-Generation geeignet. VLC für iOS soll „die meisten“ Videoformate ohne Konvertierung abspielen.

Zu den enthaltenen Funktionen gehört eine Dropbox-Unterstützung, um Videos mit Mac und PC abzugleichen, sowie Support für AirPlay und Bluetooth-Wiedergabe via A2DP. Ein WLAN-Upload ist ebenfalls eingebaut. Weitere Details und Links zum Quellcode finden sich auf dem Entwicklerportal videolan.org. (bsc)

Crowdfunding für Vinylplatten

Universal Music will mit einer Crowdfunding-Plattform Neupressungen nicht mehr erhältlicher Vinylalben vermarkten. Nach dem Vorbild von Kickstarter lassen sich auf dem Portal „The Vinyl Project“ künftig Alben vorschlagen, die ab einer gewissen Anzahl von Unterstützern in Vinyl gepresst werden.

Wie die Branchenwebsite CMU berichtet, wird der „Schallplatten-Kickstarter“ Teil von Universals Uvinyl-Portal (uvinyl.co.uk) sein, über das das Label seine Pressungen vermarktet. Wer beim Crowdfunding mitmacht, soll neben der frischen Platte auch die Musik als Download sowie einen Druck des Cover-Artworks erhalten. Als mögliche Startangebote nennt der Bericht unter anderem „ABC“ von den Jackson 5, „Goodbye Yellow Brick Road“ von Elton John und „Hysteria“ von Def Leppard. Universal selbst hält die Startalben noch offen, ebenso, wann genau die Plattform verfügbar sein wird.

The Vinyl Project ist nicht das erste Angebot dieser Art: Das Londoner Indie-Label Ninja Tune startete bereits im Februar dieses Jahres seine Seite Beat Delete, die Vinyl-Neupressungen aus dem Label-Katalog an Schwarmfinanzierung knüpft. Allerdings dürfte der Katalog von Universal deutlich größer und stilistisch breiter sein. (axk)

Action-Cam taucht bis zu 60 m

Ob für schnellen Sport oder abenteuerliche Umgebungen: Für seine X7 verspricht Hersteller ActionPro eine hohe Video- und Fotoqualität in allen Lebenslagen. Das verdankt sie einem Sony-CMOS-Wandler, der 12 MPixel Auflösung mit guter Farbwiedergabe und hoher Lichtempfindlichkeit kombinieren soll. Für flüssige HD-Videos in 1080p tastet die X7 mit bis zu 60 Bildern/s ab. Reduziert man die Bildauflösung auf 720p, speichert sie bis zu 120 Bilder/s. Fotos schießt sie mit maximal 11 Aufnahmen in einer Sekunde. Der Blickwinkel des aus acht asphärischen Linsen zusammengesetzten, verzeichnungsarmen Objektivs lässt sich in den Videomodi bis 30 Bilder/s zwischen 152, 120 und 90 Grad umschalten, ohne dass die Bildqualität dadurch leidet. Fotos entstehen mit 170 Grad Weitwinkel.

Via WLAN lässt sich das Sucherbild der X7 auf ein iPhone übertragen, das auch die Kamerafunktionen fernsteuern kann. Eine Android-App für diesen Zweck ist noch nicht fertig. Ohne Smartphone genügt auch das fünf Zentimeter messende, fest eingebaute Farbdisplay, um Blickwinkel und Aufnahme zu kontrollieren. Über den HDMI-Ausgang werden sowohl Live-Bild als auch gespeicherte Aufnahmen in voller HD-Qualität auf einem Display/Fernseher wiedergegeben. Die USB-Buchse dient außer zur PC-Kopplung und Stromversorgung auch zum Anschluss eines externen Mikrofons (über Adapter).

Die Farb- und Helligkeitswirkung von Unterwasser-Aufnahmen korrigiert ein spezieller Aufnahmemodus; im Tauch-Einsatz bis 60 m Wassertiefe erlaubt das Schutzgehäuse den Zugriff auf alle Kamerafunktionen. Wie lange der auswechselbare Lithium-Ion-Akku mit 1200 mAh Kapazität im praktischen Einsatz durchhält, ist noch nicht bekannt.

Mit im Karton soll eine satte Ausstattung geliefert werden: über das Unterwassergehäuse hinaus ein „Skelett-Gehäuse“, mehrere Klebepads zur Befestigung der 107 Gramm leichten Kamera, diverse Gelenk- und Fußstücke, die wie das Gehäuse und die Kamera selbst deutlich an das Erscheinungsbild des Marktführers GoPro Hero 3 erinnern. Ob aber GoPro-Zubehör auch an die ActionPro X7 passt, war noch nicht zu klären. Die X7 ist ab sofort für 350 Euro erhältlich. (uh)

Audio-Software Logic Pro X veröffentlicht

Apple hat die seit Längerem erwartete Version 10.0.0 seiner Audio-Software Logic Pro veröffentlicht. Logic Pro X bringt eine überarbeitete Bedienoberfläche mit neuen Funktionen, darunter „Flex Pitch“ zum Nachbearbeiten von Tonhöhen, „Track Stacks“ zur Organisation mehrerer Tracks in einer Audiospur, „Drummer“ für die Erstellung von Schlagzeugspuren sowie „Smart Controls“ zum schnellen Anpassen von Parametern und Plug-ins. Apple verspricht außerdem einen verbesserten Mixer sowie eine erweiterte Palette an Instrumenten und Effekten.

Logic Pro X wird begleitet von einem Update für die Live-Performance-Software MainStage, die nun in Version 3 vorliegt. Auch sie kommt mit einer deutlich überarbeiteten Bedienoberfläche. Zudem stellt Apple für Logic-Pro-X-Nutzer die kostenlose iPad-Begleit-App „Logic Remote“ bereit, die beispielsweise erlaubt, Logic-Instrumente zu spielen. Die App erfordert ein iPad, auf dem mindestens mindestens iOS 6.0. installiert sein muss.

Logic Pro X setzt Mac OS X 10.8.4 voraus und lässt sich für 180 Euro im Mac App Store beziehen. Upgrade-Preise für Nutzer älterer Logic-Pro-Versionen scheint Apple nicht anzubieten. MainStage 3 erfordert ebenfalls die aktuelle Mountain-Lion-Version und kostet 27 Euro. (lbe)

Brennprogramm mit sozialem Backup

Das Brennprogramm Power2Go 9 von CyberLink bietet die Möglichkeit, in sozialen Netzwerken veröffentlichte Fotos und Videos lokal zu sichern. Das „Social Media Back-up“ unterstützt Facebook, Flickr, Vimeo und YouTube.

Interessant ist auch die Katalogisierungsfunktion: Power2Go erzeugt einen durchsuchbaren Index aller gebrannten Dateien. Hierfür unterstützt der Disc Manager auch Schlagwörter und die Möglichkeit, Fotos der Scheibe mit dem Datensatz zu verknüpfen. Dies erleichtert es, gespeicherte Dateien später wiederzufinden.

Power2Go 9 wird in den Varianten Deluxe und Platinum angeboten. Sie kosten 50 beziehungsweise 65 Euro. Im Unterschied zur Deluxe-Fassung brennt die Platinum-Version Wiederherstellungs-Discs für Windows, erzeugt Audio-CDs aus Cue-Sheets und produziert DVDs mit Dolby-Ton.

In Version 9 unterstützt Power2Go Platinum jetzt auch die Formate FLAC und Monkey’s Audio (APE) – sowohl beim Rippen als auch beim Brennen von Audio-CDs. Darüber hinaus brennt die Luxusfassung Video-DVDs aus FLV- und MKV-Containern. (ghi)

Audio/Video-Notizen

Das zusätzliche HD-Angebot von Sky lässt sich nicht mit preisreduziertem HD-Abo empfangen. Wer Sender wie Sky Sport HD 4, 5 und 6 empfangen will, muss zuvor auf ein reguläres HD-Abo updaten.

Parrots Android-Autoradio Asteroid Smart spielt nun nach dem Anschalten der Zündung gleich Musik. Das entsprechende Update auf Version 2.1.1 steht im Service-Bereich auf parrot.com bereit.

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links