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Profi-Grafikkarte mit 12 GByte Speicher

Im Herbst will Nvidia sein Profi-Flaggschiff Quadro K6000 auf den Markt bringen. Es ist die erste Grafikkarte, auf der ein GK110-Grafikchip im Vollausbau sitzt – also mit 2880 Shader-Rechenkernen. Im Vergleich zum Vorgänger Quadro 6000 soll die K-Variante eine fünf Mal so hohe Rechenleistung bieten, also gut 5 Teraflops bei einfacher Genauigkeit (DP: 1,7 TFlops). Folglich müsste die GPU mit ungefähr 900 MHz laufen.

Überdies bietet die Quadro K6000 auch Speicher satt: 12 GByte GDDR5-SDRAM sitzen auf der Platine. Sie kommunizieren über 384 Datenleitungen mit der GPU (288 GByte/s). Als maximale Leistungsaufnahme gibt Nvidia 225 Watt an.

Die Grafikkarte steuert bis zu vier Bildschirme gleichzeitig an, davon zwei mit bis zu 3840 × 2160 Bildpunkten (DisplayPort) und zwei bis zu 2560 × 1600 Bildpunkten (Dual-Link-DVI). Was die zu DirectX 11.0 kompatible Grafikkarte kosten soll, verriet Nvidia noch nicht. (mfi)

Streit um Übertaktungssperre

Nach Asrock bieten nun auch Asus, Biostar und Gigabyte Firmware-Updates für ihre B85- und H87-Boards an, die das Overclocking über den offenen Multiplikator des Core i5-4670K und des Core i7-4770K freischalten. Intel gibt diese Funktion der K-Prozessoren lediglich für Mainboards mit Z87-Chipsatz frei. Letztere gibt es ab 90 Euro zu kaufen, während B85-Boards bereits für 60 Euro erhältlich sind. Als Reaktion auf das sogenannte „Non-Z Overclocking“ bereitet der Chiphersteller nach Aussage der französischen Webseite Hardware.fr ein Microcode-Update für Haswell-CPUs vor, das den Workaround der Board-Hersteller unterbindet.

In der Regel gelangt neuer Microcode über UEFI- oder BIOS-Updates in die Prozessoren. Sollten sich die Board-Hersteller weigern, die Änderungen einzubinden, bliebe für Intel noch ein weiterer Weg: Per Windows-Update hat der Chip-Hersteller bereits in der Vergangenheit Microcode-Updates ausgeliefert, um Fehler in Prozessoren auszubügeln, ohne sie austauschen zu müssen. (chh)

Schnelle Solid-State Disks mit großer Kapazität

Die 2,5"-SSDs der Serie Samsung 840 Evo gibt es mit Speicherkapazitäten von 120 GByte bis 1 TByte. Dank der Caching-Technik Turbo-Write sollen sie bei Schreibzugriffen im Vergleich zu den Vorgängern deutlich an Tempo zulegen. Dabei wird ein Teil des 3-Bit-MLC-Flash-Speichers im Single-Level-Cell-Modus (SLC) vom Controller angesprochen. Das erlaubt eine deutliche höhere Schreibgeschwindigkeit; von diesen Flash-Zellen lässt sich aber nur ein Drittel der Kapazität nutzen. Gibt es keine Zugriffe mehr, verteilt der Controller die Daten anschließend auf den regulären MLC-Speicher und leert den Cache für kommende Schreiboperationen.

So soll die Samsung 840 Evo mit 120 GByte Kapazität und 9 GByte reservierten Cache-Speicher 3 GByte Schreibzugriffe am Stück puffern können, bevor die Schreibgeschwindigkeit von 410 MByte/s auf 140 MByte/s absinkt. Die Modelle mit 240, 500, 750 GByte und 1 TByte schreiben mit bis zu 520 MByte/s. Die Leserate beträgt laut Samsung bei allen Modellen bis zu 540 MByte/s. Sie drosseln die Zugriffe, wenn die Temperatur 70 °C überschreitet. Die SSDs sollen in Kürze in den Handel kommen und kosten zwischen 120 (120 GByte) und 600 Euro (1 TByte). (chh)

Hardware-Notizen

Die CPU-Kühler ETS-T40 Black Twister und White Cluster von Enermax passen auf alle modernen AMD- und Intel-Prozessoren. Die Tower-Kühler sind mit einem 12-cm-PWM-Lüfter ausgestattet. Die weiß lackierte Variante ETS-T40-W erlaubt es, den Drehzahlverlauf des Ventilators per Knopfdruck zu verändern. Die Kühler kosten 50 Euro.

Be quiet verspricht, dass der Prozessorkühler Shadow Rock2 dank 1,25 m2 Lamellenoberfläche bis zu 180 Watt Abwärme von der CPU abtransportieren kann. Der 12-cm-Lüfter mit PWM-Anschluss arbeitet mit bis zu 1600 U/min. Für den Shadow Rock 2 verlangt der Hersteller 43 Euro.

Lediglich 7 Liter Volumen beansprucht das HTPC-Gehäuse Milo ML05 von Silverstone. Es nimmt ein Mini-ITX-Board, ein SFX-Netzteil sowie bis zu vier 2,5"-Laufwerke auf. Anstelle des optischen Slimline-Laufwerks lässt sich eine 3,5"-Festplatte, ein Paket aus zwei 2,5"-SSDs oder ein 12-cm-Lüfter installieren. Das Milo ML05 kostet 38 Euro.

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