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Android-Update mit CyanogenMod

Praxis & Tipps | Praxis

Bei vielen Android-Smartphones und -Tablets können Custom ROMs die Android-Version des Herstellers ersetzen. Aktuellen Geräten bringt das ein schlankeres System und zusätzliche Möglichkeiten; viel größer sind die Vorteile jedoch für Besitzer älterer Smartphones: CyanogenMod und Co. liefern aktuelle Android-Versionen für Geräte, die der Hersteller nicht mehr mit Updates versorgt.

Viele Android-Smartphones werden ausrangiert, weil ihre Software zu alt ist. Eigentlich will man heutzutage Android 4 haben, das moderner aussieht und flüssiger läuft als Android 2.x. Absolutes Minimum ist Android 2.3 (Gingerbread), denn auf älteren Android-Versionen laufen viele neuere Apps nicht mehr – Android 2.2 und kleiner sind mittlerweile so wenig verbreitet, dass sich die Unterstützung nicht mehr lohnt (siehe Tabelle rechts oben).

Die Gerätehersteller verkaufen jedoch lieber neue Smartphones und Tablets, als ältere Geräte mit Updates zu versorgen. Das betrifft auch populäre Smartphones wie das Galaxy S, das Samsung lediglich bis Android 2.3.6 aktualisiert hat. Das HTC Desire, 2010 noch ein Highend-Gerät, ist nicht mal über Android 2.2 hinausgekommen. Mit einer alternativen Android-Firmware – einem Custom ROM – kann man jedoch diese und andere ältere Androiden so weit updaten, dass die Benutzung wieder Spaß macht. Im Folgenden geben wir einige allgemeine Hinweise und zeigen an fünf konkreten Geräten die verschiedenen Wege zur Installation einer alternativen Firmware. Alle Downloads, Links und weiterführenden Informationen finden Sie über den c’t-Link am Ende des Artikels. ...

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  • App Backup sichert und restauriert installierte Apps.
  • Titanium Backup kann auch kopiergeschützte Kauf- und System-Apps sichern.
  • Neuere Versionen von ClockworkMod Recovery werden per Touchscreen bedient.
  • Fordert ein Programm Root-Rechte an, muss das der Anwender explizit bestätigen.
  • Das Recovery meldet, wenn das Zip-Archiv mit dem Custom ROM installiert ist.
  • Heimdall installiert eine Firmware vom PC aus über USB.
  • Der ROM Manager erleichtert den Umgang mit ClockworkMod Recovery und Custom ROMs.
  • CyanogenMod 7 zeigt den Home Sreen auch im Querformat an.
  • GingerBreak rootet das LG Optimus Me.

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