Ärger beim Anbieterwechsel

Die Rechte des Kunden nach dem neuen Telekommunikationsgesetz

Wissen | Recht

Jeder Wechsel des Telefon- und Internetanbieters birgt die Gefahr, längere Zeit ohne Anschluss dazustehen. Eine Gesetzesänderung im Mai 2012 sollte diesem Missstand abhelfen. Was bleibt einem Kunden übrig, wenn die Übergabe platzt und er plötzlich weder Telefon noch Internet hat?

Der Spruch „Never change a running system“ fällt oft im Zusammenhang mit dem Wechsel von Telefon- oder Internetanbieter. Nicht selten führt ein solcher dazu, dass die Leitungen ein paar Tage oder Wochen lang tot sind – für die Betroffenen meist eine Katastrophe.

Eigentlich dürfte es solche Fälle gar nicht mehr geben, denn am 10. Mai 2012 ist eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) in Kraft getreten, die den Verbraucher vor langen Ausfallzeiten bei einem Anbieterwechsel schützt. Das sollte auch dem Wettbewerb wieder etwas Schwung geben, der durch die vielen Pannenmeldungen ein wenig ins Stocken geraten war. Aber technische Pannen lassen sich nicht durch Gesetze verhindern. Dass in diesem Punkt immer noch nicht alles rund läuft, zeigen nicht nur die regelmäßig in der c’t-Rubrik „Vorsicht, Kunde“ beschriebenen Fälle, sondern auch eine Mitteilung der Bundesnetzagentur vom April 2013, wonach seit Inkrafttreten der Gesetzesänderung etwa 6000 Beschwerden bei der Behörde eingegangen sind. ...

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