Die Kükenarmee

Handy als Supercomputer

Praxis & Tipps | Praxis

Wenn Ihnen keines der im Schwerpunkt vorgestellten Projekte zusagt, können Sie ja ihr altes Smartphone zumindest der Wissenschaft zur Verfügung stellen und nach Pulsaren, Primzahlen oder Außerirdischen suchen. Einen „inoffiziellen“ Android-Client fürs verteilte Rechnen (BOINC) gibt es schon länger, nun hat BOINC selbst auch seinen eigenen Client für die Kleinen herausgebracht.

Mit bis zu 750 MFlops im Linpack-Benchmark hätten aktuelle Edel-Smartphones wie Samsung Galaxy S4 und HTC One vor 20 Jahren noch in die Top500-Liste der Supercomputer einziehen können. Ihre modernen Quadcore-Prozessoren Exynos 5 Octa beziehungsweise Qualcomm Snapdragon 600 (Kait) haben gerade bei Gleitkommaberechnungen in doppelter Genauigkeit mächtig nachgelegt, sind sie doch nunmehr versehen mit VFPv4-FPUs und einer 128-bittigen Neon-Einheit. Und da die Prozessoren sehr auf Energieeffizienz getrimmt sind, können sie in dieser Beziehung sogar manchen Server locker abhängen.

BOINC, die größte Plattform im Internet für verteiltes Rechnen [1], nimmt als Performance-Basis allerdings nicht Linpack, sondern die weit einfacher gestrickten Dhry- und Whetstone-Benchmarks, nach denen auch die Berechnung der Credits (Cobblestones) vorgenommen wird. ...

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  • Auf dem HTC one „rieselt“ es unter NaticeBOINC vierfach parallel.

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