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Stagnierende Geschäftszahlen

Apple hat seinen Umsatz zwischen April und Juni 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 300 Millionen auf 35,3 Milliarden US-Dollar steigern können. Der Nettogewinn ging dabei allerdings von 8,8 auf 6,9 Milliarden US-Dollar zurück. Er lag damit über den Erwartungen der Wall Street, weshalb der Preis der Apple-Aktie wieder anzog. Die Bruttogewinnspanne ging von 47 auf 36,9 Prozent zurück.

Für einen Rekord sorgte einmal mehr das iPhone mit 31 Millionen verkauften Exemplaren. Enttäuschend war dagegen der iPad-Absatz, der um 14 Prozent von 17 auf 14,6 Millionen Stück zurückging. 80 Prozent des Effektes sei dem Abbau von Lagerbeständen im Einzelhandel geschuldet, erklärte Tim Cook dazu im Gespräch mit Analysten. Das Geschäft mit iTunes, Software und Diensten legte im Vergleich zum Vorjahr von 3,2 auf fast 4 Milliarden US-Dollar zu. Apple konnte außerdem 3,75 Millionen Macs absetzen, im Vorjahresquartal waren es noch 4 Millionen. Der iPod-Absatz ging von 6,75 auf 4,57 Millionen Stück zurück.

Wie das Wirtschaftsblatt Fortune meldete, hat Apple im dritten Quartal auch den Aktienrückkauf beschleunigt: Statt erwarteter 10 Millionen seien 32,5 Millionen Anteilsscheine gekauft worden. Mit dem Programm gleicht Apple unter anderem Kapitalverwässerungen durch Aktienboni an Mitarbeiter aus. (jes)

Apple-Developersite umgebaut

Nach einem Hacker-Angriff und einer mehrtägigen Zwangspause hat Apple seinen Entwicklerbereich sicherer gemacht und wieder online gebracht. Äußerlich hat sich nicht viel geändert, Apple will die Bereiche „Certificates, Identifiers & Profiles“ sowie Foren, Videos und Beta-Entwicklerbibliotheken intern aber völlig umgebaut haben.

Der türkisch-britische Sicherheitsforscher Ibrahim Balic hat angegeben, die Seite gehackt und 100 000 Datensätze heruntergeladen zu haben. Er wolle diese Daten aber nicht weiterverwenden.

Im Zuge der Schließung und des Umbaus verzögerte sich die Zulassung von Apps teilweise um mehrere Tage, wofür Apple die Entwickler um Entschuldigung bat. (jes)

Mac & i-App optimiert fürs iPad

Die neue Mac & i-App bildet den Inhalt des gedruckten Heftes nicht mehr nur einfach als PDF ab, sondern zusätzlich auch in einem fürs iPad optimierten, interaktiven HTML-Lesemodus. Der Text steht rechts in einer Spalte, durch die man vertikal scrollt. Bilder, Videos, Tabellen und Kästen laufen in der linken Spalte mit und lassen sich per Fingertipp vergrößern. Alle Artikel zurück bis Heft 1 wurden dafür neu aufbereitet. Wo möglich, stellt die Redaktion Bilder und Videos als Bonusmaterial zur Verfügung. Heft 5 von Mac & i steht als kostenloses Ansichtsexemplar in der App bereit. Abonnenten lesen alle Hefte gratis, unabhängig davon, wann sie ihr Abo abgeschlossen haben. Die App entspricht technisch weitgehend der c’t-Version, iPhone-Varianten von beiden sind in Vorbereitung. Bis dahin kann man die Hefte auf dem iPhone weiter mit dem Mac & i Viewer lesen. (jes)

Umtausch für Fremd-Netzteile

Apple nimmt USB-Netzteile von Fremdherstellern entgegen und gewährt dafür einen Preisnachlass von 10 Dollar beim Kauf eines (ansonsten 19 Dollar teuren) Original-Ladegerätes. Die Aktion geht vom 16. August bis zum 18. Oktober und ist zunächst auf die USA und China begrenzt. Dort war es zu tragischen Unfällen mit Billig-Netzteilen gekommen.

Zur Teilnahme am „Power Adapter Takeback Program“ muss man sein iOS-Gerät mit zum autorisierten Apple-Service-Provider bringen, da nur ein Netzteil pro Seriennummer getauscht wird. Apple prüft die Geräte nicht weiter, sondern tauscht auch solche Fremd-Netzteile, die keine Probleme bereiten. (jes)

Apple-Notizen

Mit seinem Veto verhinderte Präsident Obama ein Einfuhrverbot für das iPhone 4 und 3GS sowie die UMTS-Varianten des iPad 1 und 2 in die USA. Ein solches hatte die US-Handelskommission ITC auf Betreiben von Samsung erlassen, nachdem Apple Zahlungen für Standard-Patente verweigert hatte.

Die Apple-Tochter FileMaker stellt ihre einfach zu bedienende Datenbanklösung Bento Ende September ein, den Support zum 30. Juli 2014. Als Ausgleich offeriert die Firma interessierten Bento-Nutzern FileMaker Pro für rund 250 Euro – eine Ermäßigung von fast 170 Euro.

Die Finanzverwaltung hat das ElsterOnline-Portal für die Abgabe von Steuererklärungen aktualisiert. Es wird nunmehr kein Java im Browser vorausgesetzt, wenn man sich per Software-Zertifikat autorisiert. Einige Zusatzfunktionen wie die Übernahme von Altdaten erfordern allerdings nach wie vor Java.

Apple hat eine Milliarde Podcast-Abos seit Bestehen des iTunes-Dienstes verzeichnet. Das Angebot umfasst 8 Millionen Einzelepisoden.

Der neue Mac-Client für die Spiele-Plattform Steam unterstützt Funktionen des kommenden Betriebssystems Mavericks. So legt sich Steam unter OS X 10.9 mittels App Nap schlafen und streamt Spiele via AirPlay auf Fernseher mit Apple TV.

Version 2 von GPGMail unterstützt OS X Mountain Lion und Lion inklusive Sandboxing. Die Verschlüsselungslösung für Apple Mail kann unter Mountain Lion mit wenigen Klicks via Sparkle aktualisiert werden.

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